@ Chaising Rainbows
Die Plumis gleich ins Substrat, sobald sich die erste Wurzelspitze zeigt - dann ist die Gefahr geringer, dass die Wurzel beim Küchenpapier-Abpiddeln verletzt wird. Kannst den Samen ruhig so ca. bis zu den Flügelchen ins Substrat setzten, ist aber im Grunde nicht so wichtig, n paar mm höher oder tiefer ist egal.
Ich persönlich würde die Samen gleich in einzelne Töpfe setzen, da die relativ schnell wachsen und Du Dir dann das ständige Umtopfen sparst, aber meine ersten habe ich auch zu 6. in alten Pfirsichschälchen gehabt für einige Wochen, hat auch nicht geschadet. Man muss dann halt nur ziemlich bald wieder umtopfen, das würde ich mir heute einfach aus Bequemlichkeit sparen.
Zimmergewächshaus ist für die Keimzeit super, bei dem üsseligen Wetter würden auch zusätzl. Wärme u. Licht nicht schaden. Ich hab meine immer im ZGW gelassen, bis die ersten oben angestoßen sind, dann habe ich dauerhaft den Deckel abgemacht, vorher phasenweise, damit die sich langsam an das "rauhere" Außenklima gewöhnen. Mach Dir vor allem nicht so viele Gedanken, Plumis sind keine Mimosen, Du machst das schon. Pass nur auf, dass Du sie nach dem Treibhaus langsam an die Sonne gewöhnst.
Kakteenerde mit Sand ist schonmal gut, ich persönlich mische immer noch was Kokohum und Orchischnippel unter, da das Substrat dann noch schneller abtrocknet und etwas lockerer wird.
@ all
Ich dünge nur die alte Plumi phosphorbetont, bei den jungen ist stickstoffbetonter Dünger wichtiger, damit die erstmal wachsen, Blüte anregen bringt da nichts - Wachstums-, nicht Blühphase! "Normaler" Grünpflanzendünger ist da besser, oder Hakaphos grün bzw. blau. Düngen würde ich die aber schon regelmäßig im Sommer, vor allem, wenn die sehr mineralisch bzw. Kokohum-lastig stehen.