Ob sie dieses Jahr noch eine Blüte bekommen wird, ist schwer zu sagen. Lass dich einfach überraschen, aber rechne nicht unbedingt damit. Ich würde sie nicht zu sehr gießen. Nur leicht feucht (nebelfeucht nannte es ein Gärtner mal) halten, damit die Wurzeln wachsen können.
Das trockene Laub kannst du abzupfen. Abschneiden würde ich nie etwas bei der Amaryllis. Wenn es sich mit leichten Zug von alleine löst, kann man es entfernen, ansonsten einfach erstmal dranlassen.
Ansonsten nicht zuviel Gedanken über die Pflege machen. Amaryllis sind aus meiner Erfahrung sehr robust. Meine mußte schon so einiges mitmachen und hat sich nicht unterkriegen lassen. Zuviel Pflege kann schaden, wie ich bei meiner Mutter gesehen habe, die ihre Amaryllis so sehr umsorgt hat, dass es der Amaryllis wohl zu viel wurde.
Ich habe meine Amaryllis in Blumentöpfe mit automatischer Bewässerung und diesem Lechuza-Subtrat (ähnlich Seramis). Damit kann sich die Pflanze selbst versorgen mit soviel Wasser, wie sie möchte. Ich füll dann immer nur den Wasserspeicher nach. Das kann ich nur empfehlen. Das ist zwar in der Anschaffung erstmal etwas teurer, spart aber später reichlich Arbeit beim gießen, da man nur noch gucken muss, ob noch genug Wasser im Wasserspeicher ist. Außerdem gibt es keine Probleme mit Staunässe oder ausgetrockneter Erde. Bei Amaryllis ist aber trockene Erde eher kein Problem. Aber zu nass sollte es nicht sein.