Roter Brenner an Amaryllis - was nun?

 
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Roter Brenner an Amaryllis - was nun?

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Gepostet: 02.10.2023 - 17:33 Uhr  ·  #1
Hallo zusammen,
ich bin mir ziemlich sicher, dass sich meine Amaryllis den Roten Brenner eingefangen haben. Oder haben den ohnehin alle und er kam nun nur raus? Wir sind letztes Jahr umgezogen und dies war der erste Sommer auf dem neuen Balkon. Leider wurden sie in unserem Urlaub eine Woche dauerberegnet und es haben sich auch Wollläuse gezeigt. Dass die Kultur am neuen Platz nicht ganz optimal lief, zeigt meiner Meinung auch, dass rund 5 Pflanzen bereits im August eine zweite Blüte zeigten und danach förmlich in sich zusammenfielen.

Nun habe ich noch ungefähr 15 Amaryllis und frage mich, soll ich jetzt alle wegwerfen? Habe teils auch "seltene" Sorten und eine, die ich sicher schon seit über zehn Jahren habe. Aber wenn das hochansteckend ist, trenne ich mich lieber jetzt von allen, als dass ich dann im Winter auch Neuankömmlinge infiziere. Aber eventuell haben auch alle den Brenner intus und er kam nun nur raus, weil die Bedingungen schlecht waren?

Bin für Tipps dankbar. Allzu viel Aufwand kann ich aufgrund vieler Balkonpflanzen und einjähriger Tochter leider nicht betreiben, um meine tapferen Grünlinge zu retten. Aber vielleicht kann sich das Problem mit der normalen Herbst-Pause auch einfach so erledigen? Ich stehe aktuell vor der Entscheidung: Keller für Pause oder entsorgen?




Danke für euren Input!
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Re: Roter Brenner an Amaryllis - was nun?

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Gepostet: 02.10.2023 - 19:10 Uhr  ·  #2
das sind mechanische verletzungen kein ernsthafter grund zur Sorge. roter brenner wäre matschig und weicht die zwiebel auf. dagegen kann man aber versuchen mit wärme vorzugehen. einfach mal kugeln:)

aber was heißt "dass rund 5 Pflanzen bereits im August eine zweite Blüte zeigten und danach förmlich in sich zusammenfielen."

das die im sommer blühen ist nicht ungewöhnlich, wenn sie genug futter haben schaffen die mehr als eine blüte im Jahr.
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Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun?
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.

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