Vielen, vielen Dank an alle, die mir hier mit sehr guten Ratschlägen geholfen haben!
In der Tat hatte ich mir kaum Gedanken gemacht, als ich mich entschied, meinen Plumi-Steckling aus Thailand mitzunehmen. Mir gefiel an dem Baum(!) einfach nur die schönen Äste und der schöne Stamm. Ja, mir gefiel sogar sehr, dass der Baum relativ wenig Blätter (zu dem Zeitpunkt) trug, da ich dadurch die Äste und Stämme besser sehen konnte. Das Verhältnis gefiel mir sehr gut.
Im Nachhinein bin ich sehr überrascht, dass mein Plumi überhaupt durchgehalten hat!
Ich weiß erst seit ca April, dass es überhaupt ein Plumi ist - durch einen guten Bekannten, der Plumis sogar aus Samen gezogen hat - über 5 Jahre und noch keine Blüte.
Tja, da packte ich den Plumi-Steckling also ins Handgepäck, was schon wegen der Länge problematisch war: Die Spitze berührte den Rucksack von der Innenseite!
Dann topfte ich den Steckling in einen Topf ohne Loch, da es schnell gehen musste - dachte ich!
Da stand er nun von Oktober bis März den ganzen Winter lang drin und wurde nicht nur viel zu viel gegossen, sondern stand auch am Fenster, wo die Sonne - wenn sie denn schien - direkt drauf schien. Ich habe wegen des fehlenden Abzuglochs nur darauf geachtet, dass möglichst keine Staunässe entsteht. Ach ja, das Fenster war auch noch im gut beheizten Wohnzimmer! Schlechtere Bedingungen gab es wohl kaum für den Steckling. Damals dachte ich noch, die Bewurzelung und vor allem die Blätterbildung würde unter diesen Umständen - da gerade erst aus seiner Heimat geholt - noch im Winter beginnen. Aber es tat sich - jetzt logischerweise - GAR NICHTS sichtbares.
Unter diesen Umständen kann ich froh sein, dass der Plumi überhaupt überlebt hat und dann auch noch Blätter bildete.
Die einzige Maßnahme, die ich noch ergriffen hatte, war das Umtopfen im Frühling, wobei ich allerdings nur den Steckling mit der alten Erde in einen anderen Topf mit Loch steckte, da ich damals noch Angst hatte, ich könnte eventuelle zarte Wurzeln beschädigen.
Drenage? Ja, ich wusste schon vorher, dass bestimmte Pflanzen so etwas brauchen bzw. wie ich jetzt weiß: wohl eher die meisten Pflanzen sind für eine Drenageschicht dankbar.
Immerhin habe ich den Steckling nach dem Umtopfen meist nur noch getaucht und dabei darauf geachtet, dass das Wasser danach auch wirklich abgelaufen ist. Ich hatte nie einen Teller unter den Topf gestellt, da ich meine, dass das die Staunässe kaum verhindert - vor allem, wenn man dann vergißt das Wasser auf dem Teller zu entsorgen.
Jetzt weiß ich, dass der Baum (ich nenne ihn Baum, da ich in Thailand nur Bäume davon gesehen habe) eine Sukkulente ist und entsprechend behandelt werden muss. Vermutlich mache ich viel weniger falsch, wenn ich den Plumi fortan ähnlich den Gelbäumen (Crassula Ovata) behandel.
Also werde ich den Plumi ab sofort an regengeschützter Stelle aufstellen - vielleicht auch besser windgeschützt und nur noch selten Tauchen - wenn das Substrat trocken ist.
Aber an ein erneutes bzw. ein erstes richtiges Umtopfen traue ich mich JETZT noch nicht, solange noch blätter dran sind. Das liegt daran, dass ich beim Umtopfen meiner Geldbäume gesehen habe, wie sie BEIM Umtopfen und Wurzeleinkürzen die Blätter hängen ließen! Auch einige Äste wurden danach ein wenig schrumpelig - wohl weil das Substrat vielleicht noch ein weinig zu feucht zu dem Zeitpunkt war. Tja, aus Fehlenr lernt man.
Also den Plumi topfe ich erst um, wenn eventuell noch mehr Blätter den Geist aufgeben sollten - sonst erst im Frühjahr - dann aber richtig.
Bin mal gespannt, wer sich diese lange Geschichte überhaupt durchgelesen hat oder interessant fand:-)
Nochmals vielen, vielen Dank für alle Ratschläge hier! Und NATÜRLICH habe ich hier keinen Ratschlag in den falschen Kopf bekommen.
LG
Kalle
PS: aktuelle Entwicklung meines Plumis: Außer dass zuvor gelb gewordene Blatt nun schwarz geworden ist und kurz vor dem Abfallen steht, hat sich an allen anderen beschriebenen Dingen nichts geändert oder verschlimmert. Alle anderen Blätter sitzen recht fest am Plumi.
In der Tat hatte ich mir kaum Gedanken gemacht, als ich mich entschied, meinen Plumi-Steckling aus Thailand mitzunehmen. Mir gefiel an dem Baum(!) einfach nur die schönen Äste und der schöne Stamm. Ja, mir gefiel sogar sehr, dass der Baum relativ wenig Blätter (zu dem Zeitpunkt) trug, da ich dadurch die Äste und Stämme besser sehen konnte. Das Verhältnis gefiel mir sehr gut.
Im Nachhinein bin ich sehr überrascht, dass mein Plumi überhaupt durchgehalten hat!
Ich weiß erst seit ca April, dass es überhaupt ein Plumi ist - durch einen guten Bekannten, der Plumis sogar aus Samen gezogen hat - über 5 Jahre und noch keine Blüte.
Tja, da packte ich den Plumi-Steckling also ins Handgepäck, was schon wegen der Länge problematisch war: Die Spitze berührte den Rucksack von der Innenseite!
Dann topfte ich den Steckling in einen Topf ohne Loch, da es schnell gehen musste - dachte ich!
Da stand er nun von Oktober bis März den ganzen Winter lang drin und wurde nicht nur viel zu viel gegossen, sondern stand auch am Fenster, wo die Sonne - wenn sie denn schien - direkt drauf schien. Ich habe wegen des fehlenden Abzuglochs nur darauf geachtet, dass möglichst keine Staunässe entsteht. Ach ja, das Fenster war auch noch im gut beheizten Wohnzimmer! Schlechtere Bedingungen gab es wohl kaum für den Steckling. Damals dachte ich noch, die Bewurzelung und vor allem die Blätterbildung würde unter diesen Umständen - da gerade erst aus seiner Heimat geholt - noch im Winter beginnen. Aber es tat sich - jetzt logischerweise - GAR NICHTS sichtbares.
Unter diesen Umständen kann ich froh sein, dass der Plumi überhaupt überlebt hat und dann auch noch Blätter bildete.
Die einzige Maßnahme, die ich noch ergriffen hatte, war das Umtopfen im Frühling, wobei ich allerdings nur den Steckling mit der alten Erde in einen anderen Topf mit Loch steckte, da ich damals noch Angst hatte, ich könnte eventuelle zarte Wurzeln beschädigen.
Drenage? Ja, ich wusste schon vorher, dass bestimmte Pflanzen so etwas brauchen bzw. wie ich jetzt weiß: wohl eher die meisten Pflanzen sind für eine Drenageschicht dankbar.
Immerhin habe ich den Steckling nach dem Umtopfen meist nur noch getaucht und dabei darauf geachtet, dass das Wasser danach auch wirklich abgelaufen ist. Ich hatte nie einen Teller unter den Topf gestellt, da ich meine, dass das die Staunässe kaum verhindert - vor allem, wenn man dann vergißt das Wasser auf dem Teller zu entsorgen.
Jetzt weiß ich, dass der Baum (ich nenne ihn Baum, da ich in Thailand nur Bäume davon gesehen habe) eine Sukkulente ist und entsprechend behandelt werden muss. Vermutlich mache ich viel weniger falsch, wenn ich den Plumi fortan ähnlich den Gelbäumen (Crassula Ovata) behandel.
Also werde ich den Plumi ab sofort an regengeschützter Stelle aufstellen - vielleicht auch besser windgeschützt und nur noch selten Tauchen - wenn das Substrat trocken ist.
Aber an ein erneutes bzw. ein erstes richtiges Umtopfen traue ich mich JETZT noch nicht, solange noch blätter dran sind. Das liegt daran, dass ich beim Umtopfen meiner Geldbäume gesehen habe, wie sie BEIM Umtopfen und Wurzeleinkürzen die Blätter hängen ließen! Auch einige Äste wurden danach ein wenig schrumpelig - wohl weil das Substrat vielleicht noch ein weinig zu feucht zu dem Zeitpunkt war. Tja, aus Fehlenr lernt man.
Also den Plumi topfe ich erst um, wenn eventuell noch mehr Blätter den Geist aufgeben sollten - sonst erst im Frühjahr - dann aber richtig.
Bin mal gespannt, wer sich diese lange Geschichte überhaupt durchgelesen hat oder interessant fand:-)
Nochmals vielen, vielen Dank für alle Ratschläge hier! Und NATÜRLICH habe ich hier keinen Ratschlag in den falschen Kopf bekommen.
LG
Kalle
PS: aktuelle Entwicklung meines Plumis: Außer dass zuvor gelb gewordene Blatt nun schwarz geworden ist und kurz vor dem Abfallen steht, hat sich an allen anderen beschriebenen Dingen nichts geändert oder verschlimmert. Alle anderen Blätter sitzen recht fest am Plumi.
