Frangipani - Tempelbaum - Plumeria III

 
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Tantabiddy

Ich verwende den Plumidünger, der sehr phosphatbetont ist, überwiegend für die große. Die kleinen kriegen eher stickstoffbetonten Dünger, der mehr das Wachstum "grüner Teile" fördert. Ich habe schon mehrfach gelesen, dass das den Kleinen gut tut. Schaden tut ihnen der Plumidünger aber nicht, der Stickstoffanteil ist da immer noch recht hoch.
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stefanie-reptile

Lavazeugs bekommt man auch hier !!! und auch Lava mit Bims ( als Kakteen oder Sukkisubstrat ).
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heinze1970

Oh! Danke ihr beiden!
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";El Chico";

Kann eigentlich jemand aus eigener Erfahrung berichten, wie schnell sich der Plumidünger auf das Wachstum der jungen Plumis bemerkbar macht?
Bzw. wird der Dünger vorrangig nur das Wachstum der Wurzeln ankurbeln, oder ist es auch am Wuchsverhalten der ganzen Pflanze zu sehen?

Sorry wenn ich blöde Fragen stelle, aber aller Anfang ist schwer.
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kebon_alami

Hallo Plumeriafans,

ich bin neu hier und habe direkt mal eine Frage zu meiner Plumeria, dessen Stecklling ich aus Thailand habe (Oktober 2010):

Meine Plumeria zeigt folgende Krankheitsbilder:

1) schwarze Blätter (kommt wohl häufiger mal vor)
2) gelbes Blatt, das bald abstirbt? schwarz am Blattansatz - Ursache dafür?
3) weiße sehr kleine einzelne Flecken, die sich am Blattansatz und an der Stammspitze finden lassen
4) Die ursprünglich saftig grünen Blätter zeigen auf einmal deutliche weiße Fasern und wellen sich
5) Gestern habe ich - glaube ich - auch eine kleine Milbe entdeckt und direkt entfernt

Die Krankheitsbilder sind erst zwei Tage alt! Am ersten Tag: 1) und 2), am zweiten Tag: 3) bis 5)

Was ist bloß los mit meiner Plumeria? Mehltau? Spinnmilbebefall?

Sie steht seit dem Beginn der warmen Phase im Frühling in praller Sonne auf der Südseite meiner Terrasse. ich habe sie nur vor etwa 2 Wochen zwischdurch für ein paar Nächte reingeholt, da ich befürchtete, es sei in der Nacht zu kalt für die damals noch sehr zarten Blättchen.

Wässerung: Bei mehrtägigen Sonnenschein alle 2 - 3 Tage getaucht mit ein wenig normalen Blumendünger. Seit nunmehr 2 Wochen etwa gar nicht mehr getaucht, bekam aber den Regen voll ab. Das sollte ich in zukunft wohl verhindern, wie ich gelesen habe.

Ich habe ein paar Bilder gemacht, die leider nicht die schärfsten sind.

Erst jetzt habe ich bemerkt, dass die Krankheit(en) eventuell von den Nachbarpflanzen kommen! Leider habe ich aus windschutztechnischen Gründen meine Zimmerpflanzen sehr eng beieinander gestellt, damit sie nicht wieder umfallen.
Zunächst waren wohl meine Pedilanthi befallen,
dann vermutlich das kleine Bäumchen,
zuletzt, wenn nicht sogar erst nach der Plumeria - heute entdeckt - das Portulakröschen.

Wer kann mir helfen bei der Ursachenforschung und Diagnose sowie Beratung bezüglich der anzugehenden Maßnahmen?

Vielen, vielen Dank!
07 Quelle 3 vergilbte Blätter und Blütenkronen_1500x1500_500KB.jpg
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05 Quelle 1 Pedilanthus vergilbte Blätter_1500x1500_500KB.jpg
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03 siehe oben UND Blätter wellen sich - Farbänderung - Fasern_1500x1500_500KB.jpg
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02 weiße Flecken an Blattansatz und Stammspitze_1500x1500_500KB.jpg
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01 schwarze & gelbe Blätter sowie weiße Flecken_1500x1500_500KB.jpg
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Tantabiddy

Ist alles eher schwer zu erkennen auf den Bildern, aber schwarze Blätter ähnlich Deinem (die an meiner Plumi waren aber noch kleiner, die allerneuesten) habe ich schon zweimal erlebt, einmal habe ich die Plumi zu spät reingeholt und sie hat Nah-Frost-Temperaturen abbekommen, ein anderes Mal hat sie während meines Urlaubs zu lange im Übertopf im kalten Herbstregen gestanden, da hatte sie die erhöhte Feuchtigkeit beinahe gekillt. Nur zur Beruhigung: sie hat sich von beidem wieder erholt.
Interessant wäre bei Deiner aber, das Substrat mal unter die Lupe zu nehmen, und den Topf. Sommer ist ja mau dieses Jahr, aber ich glaube soooo kalt wird es nicht sein, daher würde ich an Deiner Stelle untersuchen, ob sie nicht Staunässe hat. Hat der Topf Abzug und Drainage? Keinen Übertopf? Durchlässiges Substrat?

An den anderen Blättern kann ich nicht so richtig viel erkennen, aber Spinnmilben bewirken Blattfall. Siehst Du Saugstellen/ Pünktchen auf den vergilbenden Blättern? Sind evtl. neue Blätter leicht missgebildet, gewellt oder ähnliches? --> Spinni-Anzeichen!
Hast Du Dir vor allem die ganz frischen Blättchenansätze mal auf Spinnies hin angeguckt? Sprüh die Pflanze auch mal mit Wasser an, dann erkennt man am ehesten die Weben, obwohl die Abwesenheit von Weben nicht heißt, dass es keine Spinnies sein können.
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Plumi-Steffen

Hallo Scally,

Ich bin seit heute hier neu mit dabei und habe gleich Deine interessante Beobachtung gefunden. Ich habe bei meinen 2 Plumies haargenau das gleiche beobachtet: Größer werdende trockene Flecken an scheinbar völlig willkürlich betroffenen Blättern - bis diese Blätter schließlich im Rest gelb werden und abfallen. Schade, dass noch keiner eine Erklärung dafür hier hat.
Ich hatte im Frühjahr die Plumies relativ trocken gehalten in der Furcht vor stehender Nässe. Ich habe den Eindruck, dass die Blätter sich besser "verhalten", seit ich mehr wässere.
Hier sind ein paar Beispiele der Schäden. Diese Schäden scheinen die Blühwilligkeit jedoch nicht zu beieinträchtigen. Aber ich hätte neben den duftenden Blüten eben auch schöne Büschel mit Blättern. Also noch einmal die Frage in die Runde: Kann jemand sagen, was diese Schäden verursacht (Tierchen habe ich keine gefunden).
Liebe Grüße aus Heidelberg
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kebon_alami

Hallo,

vielen Dank für Deine schnelle Einschätzung!

Alles, was ich Deiner Meinung nach mal untersuchen sollte: Befunde negativ!

Substrat: ja, das war was Besonderes:
Als ich von Thailand zurückkam, musste ich den Steckling so schnell wie möglich einpflanzen. Da es schon sehr spät am Abend war und ich am nächsten Morgen früh raus musste, nahm ich den nächsten besten Topf - leider ein Topf OHNE Loch. Vorsichtiges Gießen sorgte dafür, dass keine Probleme auftauchten. Dann als es im Frühjahr so warm wurde, topfte ich den Plumi um in einen Topf mit Löchern. Ich wagte es nicht, die Wurzeln freizulegen. Also habe ich die gleiche normale Blumenerde dringelassen und ein bischen neue Erde dazu getan. Leider wusste ich da noch nicht, dass der Plumi eine Sukkulente ist, die eine Drenage unbedingt braucht. Aber ich sorge immer dafür, dass das Wasser aus den unteren Löchern abfließen kann.

Übrigens hatten die Plumis in Thailand zu der Zeit nicht geblüht. Ich habe mich in den Stamm und die Äste verliebt und dass er so wenig Grün (Blätter) hat. Der Gärtner des Hotels hat die untere Seite schräg abgeschnitten und meinte, normale Blumenerde würde genügen und ich müsse es bei Ankunft in Deutschland unbedingt sofort einpflanzen.

Von Oktober bis etwa März/April tat sich gar nichts. Dann kamen kleine Blättchen und offensichtlich sogar ein Ansatz einer Blüte an der Stammspitze. Aber leider kam ich ausversehen mit meinem Unterarm an die Spitze, sodass fast alle sehr kleinen Blatt- und Blütenansätze zerstört waren. Überglücklich war ich dann, als der Plumi seinen zweiten Versuch einige Wochen später machte - siehe Zwischstand auf den Bildern in meinem letzten Beitrag.

Ich hoffe, wir können hier noch klären, was mein Plumi hat und ws er braucht.
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Tantabiddy

Also wenn die Plumi bei den momentanen Temperaturen draußen im Regen in normaler Blumenerde ohne Drainageschicht steht, würde ich sagen: Problem gefunden. Aber ist nur meine Vermutung aus der Ferne, musst Du selbst wissen, ob Du das so lassen willst.
Klar läuft das Wasser aus den Löchern ab, aber die Erde bleibt ja über Tage, wenn nicht Wochen dauernass - das tut Plumis nicht gut. Schon gar nicht bei diesem Klima z.Zt.

@ Plumi-Steffen
Düngst Du die Plumi viel? Auf trockene Erde?
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NorbertK

Zitat geschrieben von Gluggsmarie
Sally und Tanta: danke für die Antwort. Dann bin ich ja beruhigt... wobei, so beruhigt bin ich doch nicht. Wenn die jetzt schon so groß ist, wie ist es dann in ein paar Jahren..? Wie war das nochmal, Plumeria sind Bäume..?? Egal, reden wir nicht darüber


Hallo Gluggsmarie,

ich hatte auf Ebay einen Plumeria-Samenmix erworben und dieses Jahr im März ausgesäht. Von 10 Samen sind nur 3 durchgekommen und von denen kann ich sagen das sie wirklich unterschiedlich sind, auch was die Größe der Blätter angeht. Aber was ich so gelesen habe, könne die Blätter bis zu 30 cm lang werden.
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kebon_alami

Hallo Plumi-Steffen,

nach all meinen Recherchen scheint Deine Meinung wohl die der meisten Plumikenner zu sein. Ich frage mich nur, wie mein Plumi, der doch aus den Subtropen kommt, mit feuchter Erde nicht klarkommen kann. Dort ist jetzt Regenzeit und das ist in keinster Weise mit unserem regen hier vergleichbar. Der einzige Unterschied: Es ist sehr warm und das Wasser kann schneller verdunsten. Trotzdem: Es regnet dort häufig tagelang - also vergleichbar mit Tauchen einer Plumi über mehrere Tage.

Ist der Plumi etwa so wie ein Geldbaum (Crassulla Ovata) zu behandeln???? Den habe ich nur wenige cm vom Plumi entfernt stehen - jedoch bekommt er wegen der Nähe zur Mauer viel weniger Regen ab. Mal ganz abgesehen davon würde sich der Plumi dort optisch auch viel besser einreihen in meiner Sammlung von Bäumchen mit glatter Rinde:-)

Noch mal zu meinem Plumi:
Ich würde Deine Vermutung (eventueller Beginn von Wurzelfäule) überprüfen, aber setze ich den Plumi dann nicht unter Stress - gerade jetzt, wo er endlich mal anfängt, Blätter zu bilden und nachdem ich ihm leider an der Spitze einmal verletzt hatte?
Dann könnte ich natürlich auch gleich andere Erde mit Drenageschicht reinsetzen. Ist das JETZT ratsam?

LG
Kalle
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Scally

Uups, hier ist ja viel geschrieben worden. Komme mit dem Lesen gar nicht nach.

@kebon_alami und @ Plumi-Steffen und @ Norbert K. Herzlich willkommen her im Forum.

@kebon_alami: Mein erster Eindruck war, dass deine Plumi vielleicht in der Tat zuviel gegossen wurde, wegen der schwarzen Blätter. Einige Sukkulenten zeigen ja Fäulnis durch zuviel Wasser in Form von dunkler auftretenden Flecken an den Blätter. Es muss auch nicht unbedingt ein Wurzelschaden sein. Vielleicht ist im Stamm selbst etwas nicht okay. Es ist nur eine Vermutung.

@ Plumi-Steffen:

Ich denke, dein Schadbild schaut ein wenig anders aus. Deine Flecken sind dunkler als bei meiner. Da kam mir als erstes in den Sinn: Verbrennung, aber ich denke, das kann nicht sein und dann natürlich auch zu viel Wasser. Aber man steckt da nicht drin. Ich hoffe, du findest heraus, was es ist. Tolle Pflanze und tolle Blüten hast du da.

Natürlich wünsche ich es dir, kebon_alami, auch dass du die Ursache herausfindest bei deiner Plümi.

Ich habe vor vier Tagen mal mein Blatt mit den bräunlich-rostig aussehenden Flecken von der Pflanze entfernt und zack - am Abend hatte dann das nächste zuvor gesund aussehende Blatt diese Flecken. Ich weiß nicht was das ist. Vielleicht lasse ich jetzt einfach die Blätter dran, denn ich habe ja mittlerweile schon 5 Blätter in den letzten ca. 3 Wochen entfernt und jedes Mal treten dann diese Flecken auf ein zuvor gesund aussehendes Blatt auf.

Hat wer eine Ahnung, was es sein kann? Die Plümi habe ich jetzt umgetopft, das Wurzelwerk sieht gesund aus, also weiß und die Plümi war recht gut durchwurzelt. Gegossen wird die nicht soviel. Die andere große Plümi, die genauso behandelt wird, hat das nicht. Die hat viele kräftige gesunde Blätter.

Bild 1 zeigt die Plümi vor ca. einer Woche. das eingekreiste Blatt habe ich dann entfernt. Dann traten diese Flecken plötzlich auf dem nächsten Blatt auf. Es ist das linke Blatt oben auf Bild 1, das jetzt diese Flecken hat. Auf diesem Bild ist es ja nch fleckenfrei. lImmer nur auf einem Blatt bilden sich diese braunen Flecken.

LG Scally
Plümi - nächstes Blatt bekommt braune Flecken.JPG
Plümi - nächstes Bla … cken.JPG (98.67 KB)
Plümi - nächstes Blatt bekommt braune Flecken.JPG
Plümi 1.JPG
Plümi 1.JPG (85.49 KB)
Plümi 1.JPG
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Tantabiddy

@ Kebon-Alami
Du kannst ja eine ausgepflanzte Pflanze in den Tropen nicht mit einer bei uns im Topf vergleichen! Der Topf verhindert ja ganz stark Abfluss und Verdunstung, dazu kommt, dass die Plumis eher in tropischen Gefielden, sprich z.B. Indonesien beheimatet sind, wo es rund ums Jahr 28-32 Grad ist - da ist die Verdunstung der Pflanzen selbst und deren Wasserbedarf ja ein gänzlich anderer! Die Wurzeln sind auch nicht so fäulnissfördernd eingeengt und die Erdbeschaffenheit wird in den seltensten Fällen hoch torfhaltig sein wie normale Blumenerde, sondern vermutlich sandiger, steiniger, sprich: mineralischer.

Aber mach halt, wie Du meinst - Du hast halt um unsere Meinung gefragt, und ich sag Dir meine. Kann ja auch falsch sein. Musst ja nicht drauf hören.


@ Plumi-Steffen und Scally
Schäden durch Überdüngung bzw. Verbrennungen durch Düngen auf ausgetrockneten Boden sehen Sonnenbrand-Flecken sehr ähnlich. Daher meine Frage nach dem Düng-Verhalten.
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Scally

Hi Tandabiddy,

also ich habe meine beiden großen bisher wenig gedüngt. Die andere große hat ja die Flecken nicht und die wird genauso behandelt, also auch zeitgleich gegossen, wie die, die diese braunen Flecken immer nur an einem Blatt aufweist.

LG Scally
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Plumi-Steffen

Zitat geschrieben von Tantabiddy
@ Kebon-Alami


@ Plumi-Steffen und Scally
Schäden durch Überdüngung bzw. Verbrennungen durch Düngen auf ausgetrockneten Boden sehen Sonnenbrand-Flecken sehr ähnlich. Daher meine Frage nach dem Düng-Verhalten.


Hallo Tantabiddy,

Vielen Dank für Deine hilfreichen Hinweise. Verbrennungserscheinungen scheinen mir jetzt die wahrscheinlichste Erklärung zu sein. Allerdings nicht durch Sonne: Ich habe zwar eine Menge Schäden in diesem Jahr durch zu viel frühe Sonne im Frühjahr an anderen Pflanzen gehabt (Yucca, Araukarie). Aber als ich die Plumies ziemlich früh in volle Sonne (schon im Mai noch vor den Eisheiligen) gestellt habe, waren da kaum erst Blätter dran, weil ich in der Winterruhe dafür sorge, dass fast alle Blätter fallen (komischerweise bleiben dann nur die Blütenstände - "Inflorescenses" habe ich indr Literatur gefunden - aber ohne Blüten bestehen und fangen dann im Frühjahr wieder an zu blühen, neben den neuen Dolden, die an den Spitzen entstehen). Allerdings habe ich beim Umtopfen in ein Erde-Sand-Gemisch extra sehr Phosphor-haltigen Langzeitdürnger untergemischt - viel Phosphor soll ja gut fürs Blühen sein. Kann sein, dass ich es da etwas zu gut gemeint habe.

@kebon_alami
Was die Feuchtigkeit des Substrats angeht, so bin der Meinung, dass Licht und Temperatur sozusagen als "magisches Dreieck" auch stimmen müssen: Wenig Licht und geringe Temperatur bedeutigen weniger Stoffwechsel und somit geringerer Wasserbedarf. Außerdem ist in den Tropen häufig auch die Luftfeuchtigkeit höher, was bedeutet, dass die Pflanzen sich nicht so sehr vor Feuchtigkeitsverlust durch Schließen der Spaltöffnungen schützen müssen, Gasaustausch und Photosynthese also ordentlich funktionieren und entsprechend mehr Wasser als Transportmittel von unten nach oben gebraucht wird (sind so meine Erklärungen für gutes oder schlechtes Wachstum). Auf der anderen Seite habe ich Plumies am Originalstandort gesehen, die einfach aus einer Felsspalte rauswuchsen, wo fast keine Erde war und somit die Wurzeln wohl eher immer wieder ziemlich schnell trocken waren. Ich denke , eine SEHR gute Drainage (wo beim Gießen das Wasser nach ein paar Sekunden unten wieder rauskommt und nur wenig im Substrat hängen bleibt) ist wichtig. Und: In der kalten und vor allem auch dunklen Jahreszeit so gut wie kein Wasser - ich gebe vielleicht einmaml im Monat ein paar Tropfen, so dass die Wurzeln nicht absterben, aber Ziel ist, dass alle Blätter fallen (schon wegen der Spinnmilben, die sich sonst ansiedeln). Diese Ruhezeit ist wichtig für die Bildung von Blütenständen. Im Frühjahr habe ich dann die Plumies ausgetopft, alle trockenen Wurzeln entfernt (manchmal blieb dann vom Wurzelballen nicht viel übrig), und bei der größeren 11 Jahre alten Plumie habe ich sogar ganze Segmente des Wurzelballens rausgeschnitten, diese Segmente mit neuem Substrat aufgefüllt und wieder eingetopft (war ein Tip aus einem Plumie-Pflegebuch). Ich weiß nicht, ob dieser Aufwand wirklich nötig ist - aber ich bekomme an jeder Spitze tatsächlich Blütenstände und, wenn die Zeit bis zum Herbst reicht, auch Blüten daran - sonst blüht dieser Blütenstand eben nächstes Jahr.
Ich hoffe, dass ich Dir hier und da eine Idee geben konnte, wie noch weiter zu experimentieren ist - ein Experiment bleibt es ja schließlich immer.
Liebe Grüße aus Heidelberg
Steffen
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