Wüstenrose - Adenium V

 
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Milerna

@ Ritterstern: woher hast du diese tollen cremefarbenen töpfe?
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Ritterstern

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amoebius

erst vor einigen wochen hat karl, unser chamäleon die obesum probiert. und schon wieder konnte er es nicht lassen. langsam nervts
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Milerna

passiert ihm da nichts, wenn er das frisst?
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amoebius

Was meinst du?
ihm gehts tatsaechlich gut dabei. selbst unser reptilienkundiger arzt hier in der naehe ist sehr pos. ueberrascht von kar. vielleicht sind das solche leckerbissen die ihn gut aussehen lassen. ein hoch auf adenium

vg
nadine
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magenta

Nadine,
die Pflanze ist hochgiftig, ich wäre da in Bezug meiner Tiere vorsichtiger, denn je nach Dosis reichen die Symptome von Kreislaufstörungen bis zum Herz- und Atemstillstand !

Siehe auch hier unter Hinweise!
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TenshiFreeya

Waaahhhhh bin so neidisch auf euch xD bei mir hat es nie geklappt mit der Aussaht. Will es nun mal mit diesem Lechuza Pon probieren. Soll man das für die Samen irgendwie mischen? Oder wie mach ich das am Besten?
Hab noch drei Samen übrig die ich demnächst mal nochmal versuchen will zum keimen zu bringen.
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Lorraine

Noch mal zum Nachlesen:


Nach 4 Jahren Arbeit mit den Wüstenrosen (Adenium) möchte ich hier meine Erfahrungen und
Tipps aufschreiben:

Vorneweg:

Da die Samen der Wüstenrosen nur zu einem Teil die Gene der Mutterpflanze erben,
(siehe Mendel´sche Vererbungslehre), ist es unmöglich, von den Blüten der Mutterpflanze
auf die zukünftigen Blüten der Sämlinge zu schließen.
Die Blüten werden überwiegend die dominanten Rot-und Rosatöne haben.
Wer eine ganz bestimmte Blütenfarbe-und Form möchte, muß sich eine veredelte Züchtung
kaufen.

Die Samen sollten relativ frisch sein, im Laufe der Zeit verlieren sie allmählich ihre Keimfähigkeit.

Im zeitigen Frühjahr ist der beste Aussaattermin, denn dann bekommen die Sämlinge in der
warmen Jahreszeit einen guten Start und die Gelegenheit, sich schnell ein dickes Bäuchlein
anzufuttern.

Zur Aussaat selbst kann ich folgendes empfehlen:

Am besten nimmt man eine etwas höhere Schale (z.B. so eine, wo Tomaten oder Pfirsische
drin verkauft werden. In diese Schale gibt man eine etwa 2 cm hohe Schicht von feuchten
(nicht nassen) Kokohum, Humus Brick für Aquarien oder Anzuchterde und legt die Samen flach
obendrauf und drückt sie etwas an.
Anschließend verpackt man die Schale in einen durchsichtigen Müllbeutel,
den man mit einer Toppits-Klammer o.ä. verschließt. Danach kommt die Schale an einen hellen,
warmen Platz. Gerade Wärme von unten ist während der Keimung besonders wichtig!!!

Durch den Beutel kann man gut sehen, wann die Samen anfangen zu keimen.
Sobald die Keimlinge ihre Samenhülle abgeworfen haben und sich aufrichten, kann man den
Beutel entfernen. Dann ist nämlich die feuchte (gespannte) Luft nicht mehr notwendig.

Sobald die Keimlinge etwas gewachsen sind, beginnt man, sie mit Lechuza Pon anzuhäufeln
(bis direkt unter die Keimblätter). Das sollte man während der ersten Monate immer wieder tun,
denn wenn das Bäuchlein - der Caudex - unter dem Substrat ist, entwickelt er sich besonders
kräftig.
In dieser Zeit ist Sonne und Wärme äußerst wichtig. Auch mit dem Gießen darf man nicht sparsam
sein. Die Keimlinge vertragen kein zu trockenes Substrat.

Irgendwann ist es soweit, daß man nicht mehr anhäufeln kann, weil nach oben kein Platz mehr
ist. Dann kann man die Sämlinge vereinzeln ....und wird erstaunt sein, wie dick sie geworden sind.

Auch in ihrem ersten eigenen Töpfchen ist es ratsam, sie nochmals tiefer zu setzen.
Als Topf empfehle ich einen Minicubi oder die preiswerte Variante aus Magenta´s Blog.

Das Substrat muß unbedingt einen hohen mineralischen Anteil haben.
Ich mische 2/3 Lechuza Pon und 1/3 Kakteenerde o.ä.

Ganz wichtig ist nun weiterhin viel Sonne, Wärme und kontinuierliche Wassergaben. In den oben
erwähnten Gefäßen regelt sich das mit dem Wasser später von selbst. Nur anfangs muss man von
oben noch giessen, bis die Pflanzen sich allein aus dem Vorrat versorgen können.
Man sollte den hellsten Standort wählen, der überhaupt zur Verfügung steht (Garten,
Gewächshaus, Südfenster).

Dann sollte einer tollen Entwicklung der Wüstenrose nichts im Weg stehen. Im Lechuza-Pon ist
Dünger enthalten, der reicht für die erste Saison.


Spätestens, wenn die Temperaturen dauerhaft unter 10°C - 15°C fallen, sollte man die Pflanzen
wieder ins Haus nehmen. Wüstenrosen vertragen keine Fröste.
Im ersten Winter werden die Pflanzen an einem hellen und warmen Platz durchkultiviert, da sie
noch nicht ausreichend Reserven besitzen.
Später kann man die Pflanzen kühl (bei etwa 15°C) und trocken überwintern. Dabei können sie
auch sämtliche Blätter verlieren. Im Frühling treiben sie neu aus bei zunehmender Wärme,
Helligkeit und Wassergabe.

An Schädlingen - vor allem im Winterquartier - sind Spinnmilben und Schildläuse /Wollläuse
zu erwähnen. Da muß man wirklich regelmäßig mal mit der Lupe kontrollieren.
Man sollte auch zwischendurch immer wieder mal den Caudex auf Festigkeit kontrollieren.
Den Pflanzen sieht man auf Anhieb nicht an, wenn sie am Vertrocknen sind.
Wenn der Caudex weich wird und verschrumpelt, kann es schon zu spät sein.
Dann kann man höchstens noch versuchen, die Pflanze in's Wasser zu stellen und so zu retten.

Wenn man sich an diese Pflegemaßnahnen hält, wachsen Wüstenrosen kompakt und nicht wie
dünne Spargel. Dann sind auch Schnittmaßnahmen kaum notwendig, weil sich die Wüstenrosen gut
allein verzweigen.

Mit ersten Blüten kann man etwa nach 2 Jahren rechnen.
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amoebius

Nun ist mir doch etwas mulmig. stelle den obesumzwerg dann mal weg vom tier. vielen dank fuer eure hinweise.

vg
nadine
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Lorraine

Nadine, zumindest hat Dein Karl mal einen perversen Geschmack. Die Wüstenrosen sind ja nicht nur hochgiftig, sondern auch gallenbitter. Es gibt ja Tieren, denen das nichts auszumachen scheint wie saugende Insekten (oder die Schnecken bei Knollenblätterpilzen). Aber ob Dein Karl auch dazu gehört ich würde es nicht drauf ankommen lassen.
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heinze1970

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Milerna

ich freu mich schon so....in 2 wochen kann ich zum aller ersten mal aussäen!
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TenshiFreeya

Hallo Lorraine danke für die Antwort.
Mein Problem ist das ich es schon mit Anzuchterde versucht habe. Es kam aber nie was bei raus Einige waren wohl zu nass bei anderen regte sich gar nichts. Hab die extra in einen beheizten Minigewächshaus stehen gehabt. Daher dachte ich vielleicht bringt es was schon beim sähen das Pon mit einzubringen?

Viele Grüße
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Lorraine

Das kannst Du auch tun, evtl kannst Du die Düngekügelchen aussortieren.

Bei mir in der Adeniumecke blüht es immer mehr. Zur Zeit blühen 7 Pflanzen, andere haben Knospen. Es ist einfach wunderschön anzusehen.
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Gerda007

Ihr Lieben,

ich bin so stolz auf meine März-Wüstis.
Zwei der "geköpften" schlagen jetzt aus, und auch bei den nicht geköpften zeigen sich Seitentriebe, ich freue mich total.
Wie sehen Eure März-Wüstis denn so aus ?

Anja,
toll, dass Deine Stecklingswüstis Blüten bekommen, ich freue mich mit Dir

LG Gerda
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