Hallo liebe Adenienfans. Was tun, wenn man zuhause und es draußen ungemütlich ist?
Ja, z.B. Bilder anschauen. Und zwar Bilder von einer meiner Fernreisen. Da es mich schon mehrmals nach Afrika verschlagen hatte, bin ich zwangsläufig auch auf Adenien gestoßen. Die hier gezeigten Bilder stammen aus dem südlichen Äthiopien, gaanz unten am Omo (ein Fluss).Also in der Gegend an der Grenze zum Sudan und Kenia. Dort ist es schön mollig warm, aktuell in Addis Abeba (Hauptstadt von Äthiopien) tagsüber bis ca. 25°C. Die Qualität der Bilder ist halt nicht so berauschend. Damals waren noch Filme in der Kam angesagt, zumindest bei mir. Das heutige abfotografieren vom Bild, und dann noch jpg, haben zur besseren Qualität auch nix beigetragen. Aber seht selber…
Also Bild #1 ist klar, ein Adenium. Wohl gar nicht so selten, Blätter und Blüten zusammen. Höchstwahrscheinlich ein A. obesum. Wenn das schon in der Natur vorkommt, wundert es mich in der Wohnung, in Kultur auch nicht mehr.
Bild #2 zeigt mich in Aktion, man muss sich ja die Blüten mal etwas näher anschauen
Bild #3 zeigt das Ergebnis, Blüten in Nahaufnahme.
Bild #4, ein Adenium, so hoch, dass ich damals oben nicht an die Blüten kam. Von der Wuchsform könnte es sich dabei um ein A. somalense handeln, bin mir da aber nicht 100%ig sicher. Laut Literatur sollen A. obesum und A. somalense sich in dieser Ecke relativ nahe kommen. Also im Südlichen Sudan und Kenia und damit auch im südlichen Äthiopien.
Bild #5. Die Adeniumblüten werden in dieser Ecke sogar als Kopfschmuck getragen.
Bild #6 Tja, und so schaut man dann aus, wenn man tagelang auf einer ’Expedition’ im Busch unterwegs ist. Im Zelt übernachtet, kaum Waschgelegenheit und die Mahlzeiten am Lagerfeuer zubereitet werden. Aber klasse und beeindruckend war’s schon…
Ich hoffe, dass dieser kurze Ausflug, mitten im Winter, nach Äthiopien an einen Adenium- Standort, gefallen hat…