Wenn man die im Kaufsubstrat läßt, hat man allgemein keinen lange Freude dran. Irgendwann gehen sie unweigerlich ein. Beim Umtopfen stellt man meist fest, daß die Wurzeln regelrecht eingeschnürt werden von der Hülle dieser kleinen Torftöpfchen, in denen sie angezogen werden. Ich hab ab und zu mal einen über ein paar Jahre gehalten, wenn er dann zu groß wurde, hab ich ihn verschenkt. Irgendwie sehen die dann aus wie Zimmerlinden. Man kann sie gut schneiden, das nehmen sie nicht übel, im Gegenteil. Ich versiegele die Schnittstellen mit dem Feuerzeug, sonst tropft die Pflanze noch ewig und dieser Milchsaft klebt ganz schön.
Voriges Jahr hab ich mir einen von den kleinen rosa blühenden gekauft, die im Handel als "Pointsettien" auftauchten. Und dann schnell aus diesem Torfzeug rausgeholt und in Lechuza PON gesetzt. Er soll kleinbleibend sein, was ich bestätigen kann, über 30cm ist er noch nicht hinausgekommen, dafür wächst er fleißig in die Breite. Den Sommer über stand er halbschattig draußen, außer Gießen hab ich nichts mit ihm gemacht. Die sehr hellen Blätter, die er beim Kauf hatte, sind abgefallen und die neuen sehen sehr dunkelgrün aus, einige haben sich jetzt teilweise rot gefärbt. Sieht ähnlich aus wie Laresies Stern paar Beiträge weiter unten. Mir ist es eigentlich egal, ob er blüht, ich find den auch als Grünpflanze sehr attraktiv. Heut abend stell ich mal ein Foto ein.
Was mich bissel wundert bzgl. "Kurztagespflanze": auf Teneriffa z.B. sieht man diese Pflanzen ja wildwachsend und auch blühend, allerdings sind da wesentlich mehr Lichtstunden als 8 / Tag.