Unsere Dialekte

 
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Hobby_Gaertner

Willst du es selber rausfinden oder soll ich das sagen?
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Kruemelkoenig

auch wenn's keiner wissen will
"a Eitrige" ist in Wien eine Käsekrainer... die ist in Deutschland glaube ich nicht recht verbreitet
"Wadlbeisser" ist ein kleiner, nervige Hund, der halt gerade groß genug ist, um in die Wade zu beissen

Wo sind ein paar Österreicher, die mich unterstützen!!
Bin hier ganz allein... außer, dass Theresa gesagt hat, sie ist Halb-Ö.

Ein Gericht, das bei uns komplett anders heißt als beim großen Nachbarn: Palatschinken mit Marillen-Marmelade
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daylily

Bist ned allan Krümi!

Ich hätte es gewusst, aber hier heißen die Käsegriller!
Und da gibt es auch nen ekligen Taxifahrerwitz dazu...

Wadlbeisser sind auch nicht nur kleine Hunde. Das wird auch gerne für missgünstige giftige Menschen verwendet, die ihre negative Meinung nicht gerade offen vertreten.

Wir hatten im Gatten Ribislstaudn , aber unsere krachade Nachbarin hat immer über den Zaun gebrüllt, das wären Johannisbeeren. Stimmte aber gar nicht, denn die hatte mein Vater aus dem Mühlviertel mitgebracht!
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seefrau

icke bin von bärlin nach bayern jezogen,manchmal versteh ick jarnüscht.
nach "pressiert" musst ick erstmal gockeln und haferl kann ick immer noch nich richtig sagen.
und über pfandkuchen und eierkuchen streiten wa uns immer
und hier jibs nur krapfen

aber der leberkäse ist hier besser als in bärlin

seefrau
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Kruemelkoenig

Käsegriller sind für mich aber nur diejenigen, die am Grill gemacht werden... die gekochten Kaskraina würde ich nie so nennen
Was heißt "krachade"?? Was mir beim bayrischen immer so gut gefällt ist die Aussprache von Kilometer mit der Betonung am "i". Diesseits der Grenze sagt man das mit Betonung am ersten "e".... außerdem dauert die Aussprache gefühlt doppelt so lange

@seefrau: "pressiert" kenne ich auch nicht wirklich... sagt hier keiner
"gockeln" sind wahrscheinlich "gockal"?... also Hähne
"haferl" muss man "haafal" aussprechen

Aber Krapfen sind schon was anderes wie Palatschinken!! Oder habe ich dich falsch verstanden?
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daylily

krachad heißt laut, kommt wohl von Krach. Eine krachade Person ist extrovertiert und bringt seine Meinung laut und deutlich hervor. Ob es wen interessiert oder nicht.

Eine Wurst mit Käse drin und dann auch noch gekocht? Die spinnen die Wiener!

Kein Wunder, dass es euch nicht pressiert. Merkt man am Reden...
Nich bös sein, ist nett gemeint. Hab Betroffene in der Familie, muss aber sagen, dass es sich nicht vererbt hat.

Krapfen sind keine Palatschinken, aber Eierkuchen schon!

Und "gockeln" ist gar kein Dialekt, sondern die Verdeutschung von googeln.
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Beatty

Krapfen bzw. Berliner sind Fettgebackenes. Wobei bei uns ein Unterschied zwischen beiden besteht: Berliner sind aus Hefeteig, wie eine plattgedrückte Kugel, mit Marmelade oder Pflaumenmus gefüllt (oder Senf ), während der Krapfen ein gespritzter Kringel ohne Füllung ist. Beides wird schwimmend in Fett ausgebacken.

Aber Berliner haben in Niedersachen auch Probleme. Ein Freund aus Berlin wollte in Braunschweig "Schrippen" kaufen. Kriegte er natürlich nicht. dann hat er es mit "Semmeln" versucht. Da kriegt man in Braunschweig ein süßes Milch-Hefebrot mit Rosinen. Das kenne ich nun wieder als Stuten, während die Semmel das gleiche ohne Rosinen ist. Da soll einer durchsteigen.

Aber einen ständigen kulturschock erlebe ich mit einer neuen Bekannten, die zeitweise in Frankreich gelebt hat, dann lange Zeit in München. Da muss ich ständig nach Begriffen fragen. Aber seitdem weiß ich, wer oder was eine "Gretl im Busch" ist.
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daylily

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seefrau

theresa danke für die gockel erklärung
nö da bin ick nich böse.
hähnchen oder broiler heisst hier giggal oder so,manchmal muss ich lachen,aber so wirds mein schatz auch mal mit mir gehen.

das schrippen teil ist mir hier auch passiert die haben vllt.bescheuert geguckt

eierkuchen verstehe ich unter crepes
pfannkuchen sind berliner und hier sind berliner-krapfen

seefrau
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Commiphora

@Hobby_Gaertner
Och bitte, raus mit der Sprache, ich hab's aufgegeben mit dem Klonk.
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Hobby_Gaertner

Jetzt ist mir aufgefallen, dass ich garkein Bild habe. Also hab ich das mal versucht zu Malen.
Ist im Prinzip ne Flasche, 50cm hoch, bauchig mit nem kleinen Henkel und einem 2,5-3cm dünnen Hals.
Was da früher drin aufbewahrt wurde weiß ich allerdings gerade nicht.
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Swenja2008

Aha, den Klonk kenne ich dann aber als Glonk. Das ist so eine dickbäuchige Steinkrugflasche/Kanne. Woanders sagt man Bembel? und ich kenne das in Berlin noch unter dem spitzfindigen Ausdruck 'Gallone'. Letzteres hat aber auch nix mit dem englischen Maß zu tun, sondern mit Krügen oder kleinen Fässern in der Schnapsbrennerei, die man so nannte, weil da ein paar Liter in den dicken Krugbauch rein gingen. Ich glaube, als man mehr und mehr Glasgefäße benutzte, vergaß man die alten Namen und sagte vornehm 'Glasballon' dazu.
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Hobby_Gaertner

Wieder was gelernt.
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Commiphora

Erinnert mich von der Form an das, was man im Nassauer Raum und Westerwald zum Wasserholen am "Sauerborn" (Mineralquelle) genommen hat. Die waren auch aus Steinzeug und gingen glaube ich auch für Schnaps.
Aus der Ecke kam mein Vater und eines meiner Lieblingswörter, das er benutzt hat war "Unnerbux".
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Hobby_Gaertner

Unterhose?

Warum das?
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