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Gartengestaltung schwieriger Boden

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Man kann Steine auch bepflanzen. Der scheint sich dafür auch anzubieten. Der Fantasie sind keinen Grenzen gesetzt. Wenn er zum klettern ist würde ich da nichts pflanzen, wir ja dann nur kaputt gestrampelt. höchstens ein bisschen Gras oder Kräuter, die man betreten kann. Einer Art Sandkasten drumrum fänd ich auch gut.

Ist das echt so krass mit dem Holler? ich hatte mal einen gepflanzt. Der braucht aber viel Wasser. nach 2 Jahren hab ich ihn wieder raugeworfen, der wurde hier nicht richtig. Der Platz bei die sieht auch eher trocken aus, oder täuscht das?
Im Wald steht ja auch Holunder aber bin in den Garten hat er es noch nicht geschafft.
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Loony Moon hat geschrieben:ICH würde mir freiwillig keinen Holunder in den Garten holen. Denn dann hast du auf jeden Fall eine wunderbare Futterquelle für die Vögelei, die dir dann per Schiete den überall dahin verbreiten, wo du keinen Holunder möchtest. Und glaube mir, du findest sie nicht alle!


Echt jetzt? Davon hör ich jetzt tatsächlich zum ersten mal!
Wir reden schon von dem normalen Holunder der Ende Mai die duftenden weißen Blüten bildet aus denen man herrlichen Sirup für Sommergetränke wie Hugo und im Winter aus den roten Beeren leckeren Saft, Gelee und Likör zubereiten kann?
Meine Mutter hat zwei stattliche Büsche im Garten stehen und wirklich nur die beiden. Einen links am Eck vom Grundstück und einen rechts am Eck vom Grundstück. Einziger "Nachteil" der hat immer Blattläuse und die sind nicht so schön anzusehen. Deshalb hat sie mir davon abgeraten den in direkter Sichtweite der Terrasse zu pflanzen.
Meine Oma hat erzählt dass früher alle Bauerngärten Hollundersträuche stehen hatten (bei den richtig alten Gärten stehen sehr, sehr große Pflanzen) nur leider wurden alle nacheinander entfernt als die Leute plötzlich Zugang zu Exoten hatten und alles ausprobieren wollten. Sie bereut es sehr dass sie keinen großen Hollunder mehr im Garten hat.
Der Holler scheint also mit unserem lehmigen Boden gut klar zu kommen. In den Feldrändern / Waldrändern bei uns drumherum sieht man sie vereinzelt auch immer wieder. Allerdings immer in Gruppen mit anderen Pflanzen. Schaut für mich alles nach "Absicht" und nicht nach "Vogelsämerei" aus. Hmm...

Hinterm Haus wo der Komposthaufen hinkommt hätt ich jetzt auch einen gesetzt. Kompost braucht ja Schatten und bei meinem Häuschen mitten im Nirgendwo ist ja außenrum aktuell noch kein Schatten zu finden.
Aber ich lese gleich noch mal nach, dein Rat lässt mir tatsächlich grad keine Ruhe.

Schokokis hat geschrieben:Man kann Steine auch bepflanzen. Der scheint sich dafür auch anzubieten. Der Fantasie sind keinen Grenzen gesetzt. Wenn er zum klettern ist würde ich da nichts pflanzen, wir ja dann nur kaputt gestrampelt. höchstens ein bisschen Gras oder Kräuter, die man betreten kann. Einer Art Sandkasten drumrum fänd ich auch gut.

Ich hab jetzt einfach ein paar Hauswurze auf den Stein gesetzt, mal schauen was draus wird. Hab da im Internet gute Inspirationen gesehen!
Ich dachte mir, dass Gräser oder Lavendel oder ähnliches drumherum eventuell ganz nett ausschauen würden.
Direkt beklettert wird der Stein nicht, denk ich mal. Aber wenns passiert dann ists nicht schlimm.

In die "Kinderecke" kommt ein zweiter Stein, der darf nach Lust und Laune bespielt werden. Da ist die Idee mit dem Sandkasten außenrum echt schön, da schau ich mal was sich umsetzten lässt!



Es hat jetzt geregnet und geregnet und geregnet, dann wars zwei Tage lang richtig heiß und dann hats wieder geregnet und geregnet. Mein Rasen ist explodiert! Also wirklich wirklich. Der müsste schon längst gemäht werden, aber die beiden trockenen Tage haben nicht gereicht um die Erde abzutrocken, da war alles noch so weich und nachgiebig dass ich mich nicht getraut habe mit dem Rasenmäher drüber zu fahren. Und nun ist der Rasen schon zu hoch fürchte ich. Das wird spannend wennss mal so abtrocknet dass ich mit dem Mäher drüber fahren kann.

Regnerische Grüße,
Perse


ps. Henrike: diese Woche habe ich einen neuen Versuch mit der Kugeldistel gestartet!
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Liebe Perse,

wir haben vor dem Garten zwei große wilde und stinknormale Holunder, die garantiert niemand gepflanzt hat! Und da unser Garten erst vor dem Bepflanzen begradigt wurde vom Hang her, habe ich auch keinen gepflanzt ... ausser eben eine kleine Tannenreihe. Und die wurde sehr gern von der gefiederten Meute als Sitzplatz verwandt. :roll:

Gut, wenn er nicht unbedingt soo sehr im Sichtbereich stehen soll, dann pflanze ihn. Letztendlich hat Holunder ja früher durchaus seinen Sinn gehabt, da man es als Medizin verwandte.

Hmm, Rasenmähen ist jetzt freilich ein Kunststück, vorallem, wenn er noch neu ist.
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Der Felsen sieht nach Kalkgestein aus - Falls das zutrifft, würde ich dort nur kalktolerante oder kalkliebende Pflanzen verwenden.
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Meine Oma hat erzählt dass früher alle Bauerngärten Hollundersträuche stehen hatten (bei den richtig alten Gärten stehen sehr, sehr große Pflanzen) nur leider wurden alle nacheinander entfernt als die Leute plötzlich Zugang zu Exoten hatten und alles ausprobieren wollten.

Ja, das geht auf den nordischen Glauben zurück, dass in jedem Holunder der gute Hausgeist wohnt, der Schaden von Haus und Hof abwehrt und alle Bewohner*innen vor dem Bösen bewahrt. Deswegen habe ich gleich drei.... :lol:
Und wer einen Holunder entfernt, dem geschieht Böses. Und natürlich auch wegen der pflanzlichen Heilstoffe (fiebersenkend ist das Zauberwort).
Und bei mir sind auch nur diese drei im Garten trotz fast 2000 Quadratmeter Platz zum Aussamen. Die Vögel fressen zwar gerne die Beerchen, aber sie verteilen sie nicht bei uns im Garten. Meine stehen auf der Nordost-Seite, Hanglage in absoluten Lehmbatz und Muschelkalk und fühlen sich pudelwohl. Ich habe auch keinerlei Probleme bei ihnen mit irgendwelchen Schädlingen.
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Loony Moon hat geschrieben:Hmm, Rasenmähen ist jetzt freilich ein Kunststück, vorallem, wenn er noch neu ist.

was sagst du da....
Gestern hab ich dann doch angegriffen und einen Teil des neuen Rasens gemäht weils grad so schön trocken war und der Rasen einfach wirklich gewuchert ist und ich schon Angst hatte, dass ich es später mit dem normalen Rasenmäher nicht mehr schaffe.
Was für eine Tortur!
Der Boden ist/war viel zu aufgeweicht. Das Gras über das ich gefahren bin wurde von den Rädern platt gedrückt, an den Stellen an denen ich gewendet habe sind teilweise Furchen entstanden und es war furchtbar anstrengend, den Mäher anständig zu bewegen. Und irgendwann waren die Räder des Mähers dann so voll Dreck dass ich sie erst säubern musste um weiter zu kommen.
Als ich es endlich geschafft habe (hinterm Haus hab ich es dann gelassen, das hätte nicht mehr funktioniert da dort der Boden noch viel weicher ist als vorne) hab ich noch Samen auf die ganzen Löcher nachgesät und der Regen heute Nacht hat hoffentlich die Schäden repariert die ich verschuldet habe....


Doktor Huh hat geschrieben:Der Felsen sieht nach Kalkgestein aus -

Ja, das ist Jurakalk/Muschelkalk. Habe jetzt einfach mal Hauswurzen drauf gesetzt, mal schauen was passiert.
Ich habe festgestellt dass ich im "Garten" noch genügend andere Baustellen zu erledigen habe und den Stein da jetzt einfach so liegen lasse...



Eieieiei, ich habe neulich noch Stauden und Bodendecker bestellt und als ich sie einpflanzen wollte hätt mich beinah der Schlag getroffen.... Mir ist ein (hoffentlich) typischer Anfängerfehler passiert.
Ich habe all meine vorhandenen Pflanzen zu viel / zu eng gesetzt und ihre Wuchskraft unterschätzt. Und ich war einfach auch viel zu ungeduldig. Wahrscheinlich hätt ich mir die Bodendecker sparen können.
Ich hatte nämlich nicht bedacht dass bsp der Frauenmantel so ausladend wachsen kann. Klar - bisher hatte ich ihn in einen viel zu kleinen Topf auf dem Balkon wo er vor sich hin mickerte.
Dann hab ich ja viele alte, robuste Pflanzen aus dem Garten meiner Mutter abzustechen als diese noch halbwegs im Winterschlaf waren. Nun entdecke ich nahezu täglich was ich da für Schätze ausgegraben habe und muss auch feststellen, dass es ihnen bei mir anscheinen gefällt. Storchenschnabel, Lavendel und hohe Fetthenne wuchern wie verrückt, nur um wenige Beispiele zu nennen. Und ich ungeduldiges Ding hatte tatsächlich ständig angst dass ich so kleine mickige Pflänzchen bekommen habe und meine Beete für immer furchtbar zerrupft ausschauen werden :lol:

Aber naja, ich lass das jetzt so und hoffe dass die Natur das schon von selbst hinbekommen wird. Dank des vielen Regens der letzten Zeit ist der Boden so schön aufgeweicht dass ich das viele Unkraut leicht rauszupfen kann und was zu groß wird, wird eben im nächsten Frühjahr wieder geteilt und zwischen sämtliche Sträucher und was weiß ich noch wohin überall gesetzt.


Ach ja, gestern habe ich mir Bretter für einen Komposthaufen besorgt und diesen gleich aufgebaut. Auf dem Rückweg bin ich an einer Baumschule vorbeigefahren und wollte mir gleich Holunder mitnehmen, die Verkaufsstelle der Baumschule hatte allerdings geschlossen und ich bin ohne Pflanze nach Hause gefahren. Ich werd mir nun bei meiner Mutter Steckhölzer schneiden, hab gelesen dass die ziemlich zuverlässig anwachsen.
Und wenn mich der Strauch irgendwann mal ärgern wird, dann werd ich zerknirscht an die liebe Jutta denken ;)


Liebe Grüße,
Perse
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Heute haben wir bei einem guten Teil der Wildhecke Hackschnitzel als Mulchschicht verteilt.
Mein Mann will zwar immer noch Rindenmulch überall, aber bisher hab ich mich gut durchsetzen können ;)
Einen anderen Teil hab ich ja mit Rasenschnitt gemulcht, das werde ich jetzt diese Woche vorne an den Zierbeeten auch noch machen.
Bei dem wahnsinns Wetter momentan (Tagsüber Sonne und warm, nachts etwas kühler und feucht) wächst der Rasen eh wie verrückt.

Und - tadaaaa: der für bereits tot geglaubte Sommerflieder hat tatsächlich wieder ganz zartes Grün nachgeschoben.

Gruß, Perse
Bilder über Gartengestaltung schwieriger Boden von So 28 Jun, 2020 20:23 Uhr
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Zweireihige Hecke
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Rasenschnitt vs. Hackschnitzel
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Sommerflieder
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So, ich bin wieder zurück aus den Reha und müsste jetzt 4 Wochen Zeit für den Garten haben :roll:

Sieht doch gut aus Perse.
Das mit dem ersten Rasenschnitt ist freilich immer etwas heikel, ich hoffe, dass ich morgen dazu komme. Ich würde gelegentlich den Rasenschnitt mal mit der Grabegabel etwas anlüften (wenn er zu dicht liegt wird es ziemlich unappetitlich drunter).
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Meiner Erfahrung nach funktioniert das Mulchen mit Grasschnitt bei einer Schichtdicke von 2-4 cm recht gut.
Wird es dicker beginnt es ohne ständiges Wenden an zu faulen...
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Servus Zusammen,

da melde ich mich auch mal wieder zu Wort.

Dass ich den Rasenschnitt bei der Hecke vieeeel zu dick aufgetragen habe habe ich selbst gemerkt und auch nachgelesen.
Also alles wieder abgemacht bzw weiter in die Breite gezogen und dann ist trotzdem eine ordentliche Schicht Hackschnitzel drauf gekommen, so schnell hab ich gar nicht schauen können.
Aber bei den Zierbeeten vorne war ich schlauer und hab alles ganz dünn ausgeteilt. Und da hat mein Mann auch absolutes Rindenmulch- und Hackschnitzelverbot.

Unkraut hab ich jede Menge, ich hab das Gefühl dass ich dem ganzen nicht Herr werde.
Man merkt halt dass wir mitten in der Pampa zwischen bewirtschafteten Feldern gebaut haben und dort jetzt zivilisierten Garten anlegen wollen. Was da alles wächst, neulich hab ich sogar ein großes Büschel Gerste gefunden und auch sonst wachsen hier Sachen die man in "normalen" Gärten beim Unkraut nicht findet. Ich muss auch gestehen dass mein Schwiegervater einmal mit der Chemiekeule ums Grundstück gegangen ist. Das Wetter hier ist feucht/kühl/warm/sonnig/feucht, perfekt dass alles wächst aber eben auch ungebetenes Green. Und mit dem immer dicker werdenden Bauch kann ich mich nicht mehr stundenlang bücken zum Unkraut zupfen.

Apropos Unkraut, hiermit zähle ich offiziell meinen Storchenschnabel, die Bergflockenblume und die Walderdbeere dazu. Jessers, die wuchern mir meine Beete zu, da hätt ich mir die Bodendecker sparen können ;) Ich dachte wirklich nicht, dass die so ausladend werden können. Aber ja - bisher sind sie unter Hecken und Sträuchern im Schatten vor sich hin gekümmert, standen Jahrzehnte lang ohne Teilung oder ähnlichem im Garten meiner Mutter und nun haben sie neue Erde, Licht und wurden auch reichlich gegossen. Aber wenn das so weiter geht dann kann ich diesen Herbst schon alles teilen und wo anders hin setzen.

Einige andere Gewächse sind auch ziemlich übers Ziel hinaus und in die Höhe geschossen. Da muss ich jetzt abwarten was das so ist bzw ob das noch blüht. Eins wird eine Asternart sein, beim anderen hab ich keine Ahnung..


Ach ja, Sandkasten und Schaukel stehen jetzt, nun muss ich mir noch Gedanken machen, wie viel Platz die Kinder außen rum bekommen und dann will ich da im Herbst auch angreifen und da einen Sichtschutz pflanzen. Ich möchte dort auf alle Fälle einen kleinen Naschgarten aus Himbeeren, Stachelbeeren, Heidelbeeren, weiteren Johannisbeeren anlegen und evtl noch einen oder zwei größere Büsche als Sichtschutz hinsetzen. Damit die Kinder eben "ihren" Bereich haben und auch dass man von der Straße nicht direkten Einblick auf die spielenden Kinder hat.

Ebenfalls werden wir wohl hinter dem Erker (wie Loony Moon schon vor Ewigkeiten vorhergesagt hat) einen Sitzplatz für uns einrichten. Erstens ists da Abends mit der Sonne schöner, zweitens ist da jetzt die "Spieleecke" auch wie geplant hingekommen und drittens ist das Eck da hinten überhaupt nicht einsehbar und man hat absolut seine Ruhe.



Ach ja und dann hab ich doch tatsächlich einen Anruf von einem alten Onkel von mir bekommen.
Der Mann ist jetzt über 70 Jahre alt und war in seinem Leben leidenschaftlicher Gärtner und ein großer Liebhaber von Schwertlilien und Taglilien. Nun ist er neulich zufällig (und auch aus Neugierde) an unserem Grundstück vorbei gefahren und hat gesehen wie unglaublich viel Platz wir eigentlich haben.
Kurz darauf hat er mich angerufen (bzw meine Mutter und sie gebeten dass ich mich bei ihm melden soll) und nun hat er mich gefragt ob ich nicht Lilien haben möchte. Er würde sie abstechen und in Töpfe pflanzen so dass sie gut wurzeln können und ich im Herbst dann kräftige Pflanzen in den Garten setzen kann. (genau so wie es meine Oma letztes Jahr schon gemacht hat)
Und wenn ich ihn besuche dann darf ich mir auch ganz viele andere Sachen aus seinem Garten aussuchen. Er ist nämlich leider gesundheitlich etwas angeschlagen und kann sich nicht mehr so gut um seien Pflanzen kümmern und gibt gern was davon ab.
Ich kann euch gar nicht sagen wie sehr ich mich gefreut habe! Zu Pflanzen sag ich nie nein, aber dass er sie mir auch noch extra in Töpfe pflanzt etc... Er hätte ja auch sagen können "komm mit Eimer und Spaten vorbei". Ach ja. =D>


Ansonsten gibt es nichts neues zu berichten.

Loony Moon - ich wünsch dir viel Erfolg beim auslichten deines Gartens ;)

Gruß, Perse
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Der Alltag hat mich wieder.
Und die Wildnis auszulichten ist im Augenblick dank der Dürre eine Mammutaufgabe. Mein kleiner innerer Trost ist, dass durch die vielen "Wildpflanzen" die Insekten sehr viel Futter finden. :roll: Und natürlich all meine frischen Pflänzchen überwucherten, sozusagen natürliche Sonnenschirme bildeten.

Die erste frische Mahd des neuen Rasens ist auch passiert, war tiefenentspannt. War ja auch sehr trocken. Was allerdings dann blöde war, dass ich meine frischen Pflänzchen etwas wässerte und der ganze Kram nach unten lief ... Hanglage. #-o Die Erde ist so ausgedörrt, da ist ein wenige Wasser nix.
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Habe ein ähnliches Problem gelöst, indem ich einen 4-Eck-Regner mit Bewässerungscomputer so programmierte,
dass ab 6:00 alle 10-15 Minuten die Fläche nur 5 Minuten lang bewässert wurde.
Zwischen 10:00 und 17:00 wurde pausiert.
Am Folgetag dann 10 Min Bewässerungszeit.
Nach 3 Tagen konnte wieder in normalen Intervallen gewässert werden.
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Ich hab grad auch ausgiebig gegossen, schon wieder staubtrocken alles....
Ich hab noch sooo viel was eingepflanzt werden sollte und momentan ist der ganze Boden bock hart, da kommt man mit nichts rein....
Donnerstag/Freitag soll's regnen, vielleicht geht dann zum Wochenende was.


Wir haben jetzt den zweiten großen Kalkstein gesetzt. Da möchte ich eine der beiden Kornelkirschen und meinen Garteneibisch hin setzen. Und ein paar der Taglilien und Schwertlilien die ich noch habe.

Das Beet am Haus soll bauchiger und größer werden und zwischen die Fenster hätt ich meinen Duftjasmin gesetzt.
So dass zwischen Stein und Beet quasi nur ein kleiner Durchgang in den hinteren Bereich führt und die Schaukel etc "versteckt" bzw "abgetrennt" ist. Denn da hinten soll auch noch eine Sitzecke hin die nicht einsehbar ist.
Ist es verständlich was ich da machen will?
Und denkt ihr, dass das so umsetzbar ist oder hat jemand Bedenken / Einwände?

Gruß, Perse
Bilder über Gartengestaltung schwieriger Boden von Mo 10 Aug, 2020 19:44 Uhr
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Kommen die Lilien auf das Bauchbeet oder vor den Stein?? Sollte der nicht der Kletterstein werden?

Grundplanung ist schon so okay ... aber denk dran, alles braucht zum Zuwachsen auch seine Zeit.

Mit dem harten Boden kann ich dir auch nicht helfen ... entweder Spitzhacke oder Dynamit. :mrgreen: Meine Neuerwerbungen vom letzten Montag dümpeln auch noch in ihren Töpfen herum ...
Bei uns könnte es bitteschön mal mehr regnen als Staublöschen. Eben in den Nachrichten kamen Bilder, da konnte man nur die Hände über den Kopf zusammenschlagen. Verständlich aber auch insofern, dass der ausgedörrte Boden Starkregen nicht sofort aufnehmen kann ...
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Loony Moon hat geschrieben:Kommen die Lilien auf das Bauchbeet oder vor den Stein?? Sollte der nicht der Kletterstein werden?

Die Lilien hätte ich vor den Stein Richtung Mitte gepflanzt. Vorne Links den Hibiskus und hinten die Kornellkirsche. Die Sträucher sind beide noch miniklein, da bleibt außenrum noch Platzt zum Klettern, sollten die Jungs wollen.
In die "Kinderecke" haben wir den Stein jetzt nicht gesetzt da ich keine Ahnung habe wie ich das da hinten noch gestalten will und werde. Und solche Steine fallen bei uns öfter an, da kann ich immer wieder mal einen haben. Während Gartenbauer die Dinger schweine teuer verkaufen sind normale Bauherren froh, wenn sie sie nicht entsorgen müssen ;)
Loony Moon hat geschrieben:Grundplanung ist schon so okay ... aber denk dran, alles braucht zum Zuwachsen auch seine Zeit.

Ja ich weiß, ich weiß. Da tu ich mich auch besonders schwer, weil ich nicht gerade mit Geduld gesegnet bin. Aber das hilft jetzt nichts.

Zwischen den Fenstern setzte ich heute noch den Duftjasmin, der will nämlich aus seinem Topf raus. Grad hab ich ne Gieskanne voll Wasser hingekippt dass ich mit dem Spaten rein komm und heut Abend soll es regnen, dann wird er wohl gleich stabil eingegossen.

Meine Mutter hatte früher einen schönen, blühenden Ziergarten mit einzelnen Sträuchern. Es wurde nie viel gemacht und mit der Zeit haben die großen Sträucher sämtliche Stauden und Blumen verdrängt. Nun da durch der Baustelle einige Sträucher auf ihrem Grundstück weichen mussten kommen nach und nach wieder einzelne Blumen zum Vorschein an die sie gar nicht mehr gedacht hatte.
Das hat mir jetzt auch wieder gezeigt dass ich nicht alles sofort auf einmal vollpflanzen muss.

Ich drück dir die Daumen dass bei euch auch gut was an Wasser runter kommt! Bei euch hats ja dieses Jahr kaum geregnet, da darf ich mich dieses Jahr wirklich nicht beschweren.

Schöne Woche noch!
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