Lebende Steine - Lithops I

 
Avatar
Beiträge: 8460
Dabei seit: 01 / 2007
Blüten: 37139

Indigogirl

Also bei mir ist auf Bims rein gar nichts gekeimt... und das waren 100 Samen in nem 3x3cm Töpfchen...
Avatar
Herkunft: NRW
Beiträge: 1013
Dabei seit: 06 / 2009

Maranta

Hallo Rika,

der Bims trocknet mir zu schnell. Wenn es sehr warm ist, muss ich ständig sprühen. Ständig zu stauen, traue ich mich nicht. Kann mein persönliches Problem sein, weil ich an Kakteenerde gewöhnt bin und an das dementsprechende Giessen . Ausserdem bekommt man mit Bims keine gerade Fläche hin, sodass viele Samen in den Topfrand rieseln und die meisten Lithops, die dort aufgelaufen sind, sind eingegangen. Erde kannst Du festdrücken, sodass keine Samen zwischen Topfwand und Substrat kommen (blöder Satz).

Aber Ausprobieren würde ich es an Deiner Stelle schon, kann ja sein, dass Du mit der Methode besser zurecht kommst, als ich.
Avatar
Beiträge: 1326
Dabei seit: 08 / 2009

Swala

@ Indigogirl : Danke für die schnelle Antwort, jetzt bin ich beruhigter.

Ich bin von der Aussaat in Bims übrigens auch nicht so begeistert, die Oberfläche ist bei mir auch so schnell ausgetrocknet. Ich hab's einmal nicht mitgekriegt und dann waren plötzlich nur noch 3 oder 4 übrig.
Avatar
Beiträge: 342
Dabei seit: 05 / 2008

Rika

oh ja, verstehe. das sind wirklich gute argumente dagegen das mit schnellem austrocknen ist ja umständlicher als das umtopfen, was ich vermeiden möchte
vlt kann man gerade fläche bekommen, indem man bimssteine zu bimssand macht? plus, es könnte sein, wenn man größere topfe (vlt ton statt plastik) nimmt, wird bims auch nicht gleich austrocknen ist denn alles schnell trocken, selbst wenn man den topf die ganze zeit zugedeckt hält?
Avatar
Herkunft: NRW
Beiträge: 1013
Dabei seit: 06 / 2009

Maranta

Hallo Rika,

ich habe den ganz feinen Bims von Conos benutzt (der von Haage ist gröber). Den Bims noch feiner zu machen, halte ich persönlich für keine gute Idee, weil sich der Bims dann sehr verdichtet. Das hatte ich jetzt auch schon bei dem Conos-Bims.

Grössere Töpfe bringen auch nicht wirklich was, weil das Bims trotz allem oberflächlich sehr schnell abtrocknet und die Kleinen am Anfang ja noch keine tiefen Wurzeln haben. Ob Tontöpfe die Feuchtigkeit länger halten, weiss ich nicht, meine aber gelesen zu haben, dass die Feuchtigkeit darin schneller verdunstet, als in Plastiktöpfen. Bitte um Korrektur, falls ich gerade Mist schreibe.

Wenn Du den Topf zugedeckt hälst, hält sich die Feuchtigkeit natürlich länger, aber das bedeutet auch, dass Du sie aus der Sonne nehmen musst, damit sie Dir nicht "verkochen".

Ich bin ziemlich rigoros. Nach 2-3 Wochen gibt es bei mir keine gespannte Luft mehr, die Kleinen werden mit Bims (bzw. mit Kies bei Kakteenerde) umstreut und kommen nach kurzer Eingewöhnung direkt in die Sonne.

Ich kann Dir zu nichts raten.

Aber eine Frage habe ich. Wieso meinst Du, dass Du bei Bims später vereinzeln musst, als bei der Aussaat in Kakteenerde?
Avatar
Beiträge: 342
Dabei seit: 05 / 2008

Rika

vielen vielen dank für deine ausführliche antwort Maranta! das war wirklich sehr hilfreich
nunja, ich versuche bei meinen kleinen auch immer, sie schnell ans erwachsene leben zu gewöhnen. das bedeutet für mich, sie so schnell wie möglich aus der kakteenerde rausholen und in den bims für die 'ganz großen' umtopfen. das mache ich auch nicht, weil's zu viele im topf sind, sondern einfach weil ich sie nicht gerne in kakteenerde stehen habe. in dem bims häuten sie sich auch das erste mal und wachsen dann ganz gut so 2 jahre lang, ohne dass ich sie wieder umtopfe. die methode gefällt mir sehr gut, aber ich habe mich jetzt gefragt, ob man das erste umtopfen (kaktuserde->bims) vermeiden könnte, indem man gleich bims nimmt....denn gerade wenn sie in bims stehen, muss ich mir nicht mehr um insekten und algen sorgen machen, und auch die verdeckung ist ab dem augenblick weg. offensichtlich ist das aussäen in bims aber mit vielen problemen verbunden, sodass ich die finger davon lassen sollte
Avatar
Beiträge: 59
Dabei seit: 02 / 2010

guybrush threepwood

Hallo,

hatte im April Lithops ausgesät. Gediehen prächtig und wuchsen auf Durchmesser zwischen 5 und 10 mm heran. Seit einiger Zeit kein großartiges Größenwachstum mehr.
Seit Anfang der Woche fängt ein Großteil an stark zu schrumpeln!

Was kann ich tun? Die standen die letzten 3 Monate sehr feucht. Immer abgedeckt und aller zwei Tage stark besprüht.
War das zu viel des Guten? Dann lasse ich jetzt mal etwas trocknen und schau was passiert.
Avatar
Beiträge: 8460
Dabei seit: 01 / 2007
Blüten: 37139

Indigogirl

Ein bisschen trocken lassen, ist nie verkehrt... aber wenn du Glück hast... das klingt mir wie das erste richtige Blattpaar...
Ich drück dir die Daumen, dass es so ist!
Avatar
Herkunft: Wien
Beiträge: 883
Dabei seit: 06 / 2009

Sorenja

Ja, warte erst mal ab. Ich hab jetzt auch das erste mal Lithops ausgesät und hab nen Schreck bekommen als sie zu Schrumpeln angefangen haben - jetzt hat schon fast die Hälfte ihre ersten richtigen Loben
Ich hatte sie ziemlich vernachlässigt und die kleinen sahen teilweise richtig richtig eingefallen aus. Hab dann aus Schreck bissl gegossen und nun sitzen da lauter schöne runde Lithopsbabys
Avatar
Beiträge: 59
Dabei seit: 02 / 2010

guybrush threepwood

Na dann, warte ich erstmal ab und harre der Dinge die sich da entwickeln...
Avatar
Herkunft: NRW
Beiträge: 1013
Dabei seit: 06 / 2009

Maranta

Hallo,

ich habe eine Frage. Bei mir sind mittlerweile alle älteren Lithops mit dem Häuten fertig. Bei zweien hatte ich das Problem, dass sich die alten, abgetrockneten Loben dermassen zusammengezogen haben, dass sie den neuen Körper an der Basis "zerquetschten". Hattet ihr das auch schon mal?
Avatar
Beiträge: 342
Dabei seit: 05 / 2008

Rika

hallo Bettina
ja, das problem hatte ich ein paar mal, weiß aber nicht, wie "schädlich" das auf dauer ist, weil ich nie abwarten wollte, was daraus wird, und die abgetrockneten loben entfernte (oft noch bevor sie SO sehr eintrocknen). viele züchter lassen alles wie es ist, und es scheint nicht zu schaden: die pflanzen haben dann oft eine ganze dicke "socke" aus alten loben, und scheinen kein problem damit zu haben (kann sein, dass die züchter *erwachsenen* pflanzen nicht erlauben, so sehr in die breite zu gehen, dass es zum problem wird).
nach dem guten gießen oder besprühen werden sie normalerweise weich, sodass man sie abziehen kann. man könnte auch versuchen, an beiden seiten die trockenen loben einzureißen (kann bei richtig vertrockneten schwierig werden, sind oft hart wie stein, haha), sodass sie seitlich zwar vorhanden sind, aber beim wachstum nicht stören.
Avatar
Beiträge: 8460
Dabei seit: 01 / 2007
Blüten: 37139

Indigogirl

Wie äußert sich dieses "Zerquetschen" denn? Sterben die Lithops richtig ab? Oder hast du nur das Gefühl, dass es ihnen dort unten zu eng werden müsste?
Manche Lithops haben nämlich so eine Form, dass direkt unter der Erdoberfläche schon die Wurzel ansetzt und der Übergang vom Pflanzenkörper zur Wurzel ist sehr dünn... schwer zu beschreiben... Schau mal hier:
forum/ftopic7561.html#80020 Bild 9

Und dann wäre diese enge Blatthülle auch kein Problem.
Avatar
Herkunft: NRW
Beiträge: 1013
Dabei seit: 06 / 2009

Maranta

Vielen Dank für Eure Antwort.

Ein Lithops ist schon abgestorben, der andere (Foto unten ist kurz davor). Die trockenen Loben haben sich so fest zusammengezogen, dass sie sich in den neuen Körper reingedrückt haben. Ich hatte das schon mal bei einem Lithops. Bei dem habe ich es allerdings rechtzeitig gemerkt und die Loben entfernt, so dass er nur eine leichte Druckstelle hatte. Vielleicht lag es an dem extrem heissen Wetter? Auf jeden Fall werde ich nächstes Jahr besser aufpassen.

Hier der eingedrückte Lithops:
Avatar
Beiträge: 8460
Dabei seit: 01 / 2007
Blüten: 37139

Indigogirl

Hm... ich weiß nicht so recht... ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass die sich freiwillig selber strangulieren. (Obwohl ja bekanntlich nichts unmöglich ist... )
Eigentlich reisst die Blatthülle dann auf, wenn das "Innenleben" zu dick wird.
Könnte es vielleicht doch ne andere Ursache haben, dass die sterben?
Der Lithops auf deinem Bild sieht auch so aus, als ob er dieses Frühjahr gar keine neuen Wurzeln gemacht hat. Kann das sein?

Hast du denn mal versucht, was passiert, wenn du die alte Blatthülle abmachst (ist die auf dem Foto jetzt noch drum, oder ist sie schon ab?):

Ähnliche Themen

Gewählte Zitate für Mehrfachzitierung:   0

Registrierte in diesem Topic

Aktuell kein registrierter in diesem Bereich

Die Statistik zeigt, wer in den letzten 5 Minuten online war. Erneuerung alle 90 Sekunden.