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Wieviel Sand beim Platten legen?

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Azubi
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BeitragWieviel Sand beim Platten legen?Mi 22 Apr, 2009 10:49
Hallo greenies,

vllt kann uns einer von euch helfen, wir möchten die Terasse meines Vaters neu pflastern.
Jetzt wissen wir aber nicht mit wieviel Sand wir rechnen müssen.
Mein Freund hat auch schon die Forensuche dazu benutzt, aber leider nichts dazu gefunden.

Die Fläche ist 3,20m x 12,5m also 40 m².
Wieviel Sand müssen wir dafür bestellen?
Hoffe einer von euch kann uns hierbei behilflich sein.

LG
Rilaphien

PS: Hoffentlich hab ich ins richtige Forum gepostet. ^^'
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BeitragMi 22 Apr, 2009 11:11
Also in Sand das macht man wirklich fast nie, kann man aber. In Sand buddeln gerne Ameisen, besser ist es wenn ihr Splitt benutzt. Ich habe in meinen Garten auch mit Sand ein paar Stellen verlegt, die Ameisen mögen es. Es funktioniert aber auch. Ich denke nicht das ihr eine Tragschicht einbaut sondern einfach so auf den vorhandenen Boden. Dann koffert gut aus. Besser viel Sand als gar kein Sand. Normalerweise hat man im GaLaBau angegebene Höhen, wie hoch die Platte ist, danach richtet man sich eigentlich, aber ihr müsst nur genügend Sand einbauen, damit das ganze nicht irgendwann schief und krumm wird. Nicht vergessen mit dem Gummihammer alles zu befestigen und ne Höhe dazuhaben. Ich weiß ja nicht wie hoch ihr das machen wollt. Messt die Platte, soviel müsst ihr schonmal mindestens wegnehmen.

1. Auskoffern,
2. Evtl. dünne Tragschicht (Beton) einbauen (Wir im Galabau nehmen RCL)
3. Mindestens 4cm Sand drauf, soviel bis zur Höhe. Sagen wir die Platte ist 5 cm dick, dann legt ihr 3-4cm bis unter eure Höhe Sand.

Das ganze muss verdichtet und gerade sein. Mit einer Rüttelplatte drüber gehen. Also soviel Sand das es passt. 4cm sollten es mindestens sein. Wieviel Tonnen ihr braucht könnt ihr ja selber durch die Volumenberechnung berechnen.
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BeitragMi 22 Apr, 2009 11:32
Hallo,
entsprechend Mosquitos Angaben wären das dann:
40 qm x 40 mm = 1,6 Kubikmeter Sand,
bei einem spezifischen Gewicht von etwa 2,6 sind das 4,2 Tonnen
Grüße Stefan
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BeitragMi 22 Apr, 2009 11:38
Ja, kommt drauf an wie tief ihr auskoffert. Soviel Sand braucht ihr auch.

4,5 t klingt viel, ist aber nicht. Das wären ein c.a LKW. Bestellt auf jeden Fall genug.
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BeitragMi 22 Apr, 2009 12:24
nehmt lieber Splitt, der verzahnt sich mit einander. Bei Sand schwimmen oft die Platten. Haben hier alles mit Splitt verlegen lassen, bis auf ein kleines Stückchen mit Sand, weil mein Mann eine Fußbodenheizung in dem Bereich vom Pool wollte und die muss man in Sand verlegen. Zwangslösung, keine perfekte..
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BeitragMi 22 Apr, 2009 12:31
Splitt ist wirklich besser wie schon oben in meinem Beitrag gesagt. Sand kann man auch anwenden, aber das die Platten schwimmen, davon weiß ich nichts ^^ Also bei mir der Mülltonnenstellplatz schwimmt noh nicht und ist noch gerade wie am ersten Tag,....
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BeitragMi 22 Apr, 2009 19:40
Ist bei euch denn schon eine Tragschicht vorhanden? Du hast ja gesagt du möchtst neu Platten verlegen. Ohne eine Tragschicht würde ich die nicht legen, sonst hast du sicherlich Setzungen. Wie bereits gesagt nimmt man normal Splitt mit einer 2/5 oder 0/5 Körnung, diese Bettung sollte zwischen 3 und 5 cm tief sein. Platten werden aber auch häufig in Beton verlegt. Abrütteln würde ich Platten nicht, da ist die Gefahr, dass etwas kaputt geht viel zu groß, besonders bei Naturstein. Als Tipp beim verlegen, die Fugengröße sollte etwa die Stärke von 3mm haben, dass entspricht etwa der Dicke eines Glieds von einem Meterstab (natürlich die Flache Seite :mrgreen: ) Noch zum Gefälle: Bei Naturstein mit rauer Oberfläche 3% und in allen anderen Fällen 2,5%. Danach schön mit Sand einkehren, so sollte es halten. Viel Spaß \:D/
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BeitragMi 22 Apr, 2009 20:01
Würde an eurer Stelle auch lieber Split nehmen mein Schwiegervater hat an unserem Grillplatz damals auch nur Sand genommen und nach ca. 1 1/2 Jahren sieht es aus wie Dresden 45.
Koffert lieber gut aus und wenn keine Tragschicht vorhanden ist mit Mineralbeton füllen gut verdichten und dann Split drüber , macht euch lieber mehr Arbeit bevor ihr es in nem Jahr wieder neu machen müßt.

lg erkux
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BeitragMi 22 Apr, 2009 22:33
Junie hat geschrieben:nehmt lieber Splitt, der verzahnt sich mit einander. Bei Sand schwimmen oft die Platten. Haben hier alles mit Splitt verlegen lassen, bis auf ein kleines Stückchen mit Sand, weil mein Mann eine Fußbodenheizung in dem Bereich vom Pool wollte und die muss man in Sand verlegen. Zwangslösung, keine perfekte..

Splitt kann kein Wasser speichern und demzufolge auch nicht "hochfrieren" [-X Eis dehnt sich bekanntlich aus und hebt die Platten hoch, jedoch senken die sich nicht im Frühjahr gleichmäßig ab. so entstehen im Laufe der Zeit die schiefen Terassen oder ähnl.

vlG Lapismuc :-
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BeitragDo 23 Apr, 2009 0:59
normal können die firmen die den sand verkaufen gut behilflich sein bezüglich der menge die benötigt wird
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BeitragDo 23 Apr, 2009 6:11
Lapismuc hat geschrieben:
Junie hat geschrieben:nehmt lieber Splitt, der verzahnt sich mit einander. Bei Sand schwimmen oft die Platten. Haben hier alles mit Splitt verlegen lassen, bis auf ein kleines Stückchen mit Sand, weil mein Mann eine Fußbodenheizung in dem Bereich vom Pool wollte und die muss man in Sand verlegen. Zwangslösung, keine perfekte..

Splitt kann kein Wasser speichern und demzufolge auch nicht "hochfrieren" [-X Eis dehnt sich bekanntlich aus und hebt die Platten hoch, jedoch senken die sich nicht im Frühjahr gleichmäßig ab. so entstehen im Laufe der Zeit die schiefen Terassen oder ähnl.

vlG Lapismuc :-


Es kann aber auch Hochfrieren und so. Es kommt auf den Untergrund an, ist dieser sehr lehmig, kann Splitt auch mal die Platten hochfrieren lassen. Schon alles mit erlebt. Es friert alles hoch wo Wasser ist. Naja, ob Sand oder Splitt besser ist haben wir ja jetzt geklärt! Also nehmt Splitt :P


Tragschicht sollte man bei wirklich stark belasteten Gehwegen oder Flächen gut einbauen. Verkehrt ist es nie. Man kann auch eine Schicht Beton einbauen wie schon gesagt. Denke nciht das ihr für eine Tragschicht die passenden materialien (RCL, Rüttelplatte) und so habt. Das ganze muss gerade gemacht werden.

Schonmal nach einem Garten- und Landschaftsbauer ausschau gehalten?
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BeitragDo 23 Apr, 2009 7:09
Wie dick sollte den eine ca. Betonschicht sein, wenn man eine solche einbaut? Richtet sich bestimmt auch nach der Plattendicke oder?
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BeitragDo 23 Apr, 2009 9:31
Ich halte beton bei gartenwegen für ein unding.
Ob mit oder ohne beton, um vor for frosthebungen gefeit zu sein, muss auf alle fälle bis zur frostgrenze (bei bindigem boden ca. 80 cm) ausgehoben werden. Da dies einen recht hohen aufwand darstellen würde, verzichtet man bei gartenwegen meist darauf und nimmt allfällige frosteinflüsse in kauf.

Minimiert wird dies risiko durch folgende massnahmen:
abtragen der gesamten humus-schicht, jedenfalls aber bis zur gewachsenen erde
gutes verdichten der sohle: ein einfacher stampfer reicht - rüttler, frosch o. dgl. sind nicht nötig
falls der aushub tiefer als plattenstärke + 3-5 cm tragschicht ist, differenz mit schotter, kies, groben splitt o.ä. auffüllen, wieder gut verdichten
platten auf sauber abgezogenes splittbett legen, fugen mit fugensand verfüllen, die wegränder mit mutterboden auffüllen, fertig.

Rütteln oder anderes nachbearbeiten ist bei platten überflüssig, bei kleinteiligem belag wie klinkern jedoch durchaus sinnvoll.
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BeitragDo 23 Apr, 2009 17:17
Ein Unterbau der mit Hand verdichtet wird sackt sehr wahrscheinlich ab. Wenn ihr es richtig machen wollt, macht 15/20cm Schotter darunter, mietet euch eine Rüttelplatte (bei Bauhaus oder so) und verdichtet das. Beton müsstet ihr mit Armierung versehen, da er keine Zugfestigkeit aufweist und somit durchbrechen kann, falls sich Hohlräume bilden. Auch würde ich 2/5 Splitt empfehlen da sich hier kein Wasser hält. Nach DIN ist 0/5 vorgeschrieben, was euch aber egal sein kann. Alles andere ist nix halbes und nix ganzes, es handelt sich ja auch um eine Terasse auf der man mit sicherheit mal ein Tisch oder eine Bank stellt und die sollte sicher gerade stehen. Lieber am Anfang ein bischen mehr investiert, aber dafür später kein Ärger mehr.
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BeitragDo 23 Apr, 2009 18:15
[quote="Eichbaum-Weiser"]Ein Unterbau der mit Hand verdichtet wird sackt sehr wahrscheinlich ab. Wenn ihr es richtig machen wollt, macht 15/20cm Schotter darunter, mietet euch eine Rüttelplatte (bei Bauhaus oder so) und verdichtet das. Beton müsstet ihr mit Armierung versehen, da er keine Zugfestigkeit aufweist und somit durchbrechen kann, falls sich Hohlräume bilden. Auch würde ich 2/5 Splitt empfehlen da sich hier kein Wasser hält. Nach DIN ist 0/5 vorgeschrieben, was euch aber egal sein kann. Alles andere ist nix halbes und nix ganzes, es handelt sich ja auch um eine Terasse auf der man mit sicherheit mal ein Tisch oder eine Bank stellt und die sollte sicher gerade stehen. Lieber am Anfang ein bischen mehr investiert, aber dafür später kein Ärger mehr.[/quote]

Mein reden investiert lieber mehr zeit und geld dafür habt ihr dann frieden, aber wenn ihr es dann eh auskoffert würde ich persönlich anstatt Schotter doch lieber Mineralbeton nehmen dann seit ihr auf jeden Fall auf der sicheren seite.
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