Zitat geschrieben von Catweasel
Besonders angetan haben mir es ja die Glockenblumen auf deinen Bildern. Dass die wirklich nur soviel Erde oder "Halterungen" brauchen wie Hauswurz, finde ich fantastisch! Ich liebe Glockenblumen.....! Die muss ich auch im Steingarten haben, habe bis jetzt nur Kaparten- und Marienglockenblumen.
Ja, Claudia, die Glockenblumen habe ich auch geliebt. Aber die sind 10 Jahre lang gewachsen und dann gab es doch irgendwann, ich glaube in einer Zeit mit trockenem Frost, die Situation, wo die Glockenblumen schlapp gemacht haben und nur die Jovibarba allionii überlebt hat.
Gerade der Stein mit den Glockenblumen ist nur flach ausgehöhlt, weil das von allen, die ich da habe, mit Abstand der härteste ist - ziemlich stark quarzitisiert. Da habe ich seinerzeit an mehreren Tagen ein paar Stunden daran gesessen, um mit Hammer und Meißel eine flache, vielleicht mal 2cm tiefe Mulde, hinein zu bekommen. Diese Härte des Materials hat für die Pflanzen darauf aber auch Vorteile, das Gießwasser dringt nicht so stark ein in den Stein...
Ich bin mir noch gar nicht sicher, ob die Jovibarba aktiv beteilig ist an dem Verdrängungs-Prozess - so nach dem Prinzip "gute und schlechte Nachbarn". Sicher ist nur, dass an den entscheidenden Tagen sie härter ist im Nehmen.
Und das ist ja auch der Grund, warum ich diese Steine zu diesem Thema zeige. Am Ende ist auf fast allen Steinen Sedum oder Sempervivum unter diesen harten Bedingungen am erfolgreichsten.
So, jetzt werde ich mal die Steine ablichten, aber ich schicke lieber vorher diesen Text ab - Ich mag das nämlich auch nicht, wenn ich zurück gekommen bin und inzwischen alles weg ist, will aber auch nicht den Text auf die Festplatte speichern...
Friedliche Grüße Rainald