hallo,
(ich war ja mal der halbjapaner)
meine halte ich immernoch in lebendem sphagnum, die kultur in totem sphagnum geht nur, wenn das sphagnum durch jährliche erneuerung locker und luftig gehalten wird.
wer aus naturschutzgründen auf torf und sphagnum verzichten möchte, der kann sie so wie ich gehört habe auch in feinerem reinen bimskies halten.
wichtig ist einfach: die nachstellung wie in einem saisonal feuchten moor. also sauer, nährstoffarm/los, in der vegetationsphase genügend feuchte/bis nässe ohne austrocknung. nach dem verblühen ziehen sie sich langsam zurück und können leicht feucht bis leicht trocken gehalten werden bis sie im frühling wieder blätter zeigen. mittlerweilen überwintere ich die kleinen knollen in tupperdosen im kühlschrank. eingebettet in feuchtem gut ausgepresstem frischem sphagnum.
wie z.b. carnivoren mögen sie es sonnig, aber keine überhitzung des substrats (also den topf schattieren), draussen brauchen sie auch schneckenschutz/vogelschutz (sphagnumklauer). versuche sie draussen zu überwintern sind bei mir fehlgeschlagen, könnte es aber mal mit regenschutz wieder mal wagen, denn die wachsen auch an orten mit stärkeren frösten.