Schwerkranke Yucca :( (mit Bild)

 
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Hallo nochmal!
keinen Grund für einen Stammschaden wenn die Wurzel in Ordnung ist?
genau das ist der Denkfehler! Der Stamm hat einen Schaden, die Wurzel wird o. K. sein möglicherweise aber nicht mehr lange, wenn der Kopf dran bleibt.
Ich denke der Montag wird es zeigen.
Grüße
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Indigogirl

Das Umtopfen am Montag wird wohl nur zeigen, ob ein Wurzelschaden vorliegt... mehr wird man beim Austopfen nicht erkennen können...

Aber, Gast, dann erklär doch mal, woher so ein Stammschaden kommen kann... wenn nicht von den Wurzeln?
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Mercy

Interessante Diskussion. Mir ist was eingefallen: Im Sommer reinigen die Nachbarn schräg oben drüber gerne ihre Teppiche mit aggressiven Reinigern und hängen diese über die Balkonbrüstung. Bei meinen Eltern, die nebenan wohnen, hat es die Geranien regelrecht verätzt.

Wäre es möglich, dass ein wenig des aggressiven Reinigers auch auf meine Pflanze tropfte und der Schaden sich jetzt zeitversetzt zeigt?

Oder doch Frostschaden? Ich hab sie erst vor drei, vier Wochen reingeholt.

Die Wurzeln, die ich sah, waren in Ordnung. Und würde ein zu kleiner Topf tatsächlich innerhalb weniger Tage( Wochen zu solch einem schnellen Absterben führen? Ich hätte gedacht, dass sowas eher allmählich auftritt.

Eventuell wird es übrigens erst Dienstag mit dem Austopfen klappen. :/
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Christa

Hallo,

wie schon geschrieben wurde, ist das austöpfen erst mal am Wichtigsten, um die Wurzeln nachzusehen. Mit den scharfen Reinigungsmitteln könnte es natürl. theoretisch auch zusammen hängen. Aber dann dürften eigentl. keine neuen Blätter mehr betroffen sein. Was war denn die kälteste Nacht, als sie noch draussen stand??

LG Christa
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Mercy

Stimmt mit den Reinigungsmitteln und den jungen Blättern...

Die kälteste Nacht...puh... Vllt knapp unter 0 Grad, -2 Grad- irgendwie so in dem Dreh. War das wohl schon zuviel?

Und das mit dem Austopfen mache ich natürlich ganz sicher, sobald möglich!
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Black_Desire

Woher der Stammschaden kommen sollte würde mich auch mal interessieren
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Bei -2 Grad könnte sie wirklich Schaden genommen haben. Das ist wirklich sehr wenig.

Austopfen und Wurzeln kontrollieren solltest Du trotzdem. Und ihr bei der Gelegenheit nen größeren Topf gönnen.

Wenn die Schäden wirklich vom Reinigungsmittel Deiner Nachbarn kommen, dann müssten die Schäden nur an einer (der Außenseite zugewandten Seite) vorhanden sein... Kannst Du ja mal überprüfen.
Naja, und auf den jetzt erscheinenden neuen Blättern dürfte auch nichts mehr sein, das ist auch richtig.... also spricht doch eher alles für Kälte.


@black_desire: Mir ist auch aufgefallen, dass der Gast sich auf meine Nachfrage gar nicht mehr gemeldet hat...
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Mercy

Ne, der Schaden tritt auch an neueren Blättern und rings herum auf- also scheidet der Reiniger wohl wirklich aus.

@Frostschaden: Müsste das dann nicht bald stoppen? Die Pflanze steht ja schon seit November wieder drin. Ich beobachte, dass die letzten Tage auch Blätter anfangen braun zu werden, die bis dato nicht betroffen waren. Es hört also einfach nicht auf... Heute schon wieder 5 aus der Krone geschnitten, morgen oder übermorgen werden die nächsten 6 wohl dran sein.

Ich hoffe, dass das mit dem Umtopfen morgen klappt, kann's gar nicht mehr abwarten.

Und noch mal danke an alle, dass ihr mir so schnell und kompetent antwortet!
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Jule35

Hi Mercy,

irgendwie schwierig...
wenn ich mir das Foto des einzelnen Blattes anschaue, könnte sich wirklich um einen Frostschaden handeln, aber das "Ganzkörperfoto" lässt zu viel Nässe vermuten.
Wenn deine Yucca schon den ganzen Sommer über bis November draußen stand und es wirklich nur -2 Grad waren, spricht das eigentlich gegen einen Frostschaden, denn dieses Temperaturen stecken die vorübergehend im Normalfall problemlos weg.
Außerdem hast du Recht - es dürften keine neuen Blätter mehr betroffen sein.
Ich habe gerade noch einmal bei meiner nachgeschaut. Die hat nämlich im Frühjahr auch einen Frostschaden bekommen, weil sie relativ warm stand, ich sie aber schon Mitte März rausbefördert habe, dann aber nochmal Frost und Hagel kamen. Viele Blätter bekamen erst so eine seltsame Färbung, irgendwie so olivgrün und so matt, bei den meisten wurden dann auch die Ränder und Spitzen braun. Das Braune habe ich dann im Sommer abgeschnitten. Ein Blatt hat jedoch auch innen braune Stelle bekommen - ich mach mal Fotos.
Meine standen übrigens bis Anfang/Mitte Dezember draußen und haben -6 Grad abbekommen. Dieses haben sie ohne Schäden überstanden.
(Die Yuccas, die kalt überwintert wurden, haben die frühzeitg-Rausstell-Aktion ohne Probleme überstanden.)
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Hesperis

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Indigogirl

Gespannt bin ich da jetzt auch...

Aber mir stellt sich immer noch die Frage, woher so eine Stammfäule kommt? Was ist die Ursache dafür?
Die Wurzeln sind (womöglich) in Ordnung und von oben hat sie auch nichts Schädliches bekommen... warum fängt dann also so ein Stamm an zu faulen?
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mr.miyagi

Wie gießt Du denn die Yucca? Für die eignet sich, wie auch bei Bonsais, am besten die Tauchmethode. Man sollte die Yucca nach Möglichkeit nicht von oben gießen. Auch wenn das hier einigen neu ist sollte man das bei Problemen mal ausprobieren ;)

Je nach Topfgröße ist das natürlich nicht gerade einfach...
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Hesperis

Zitat geschrieben von Indigogirl
Aber mir stellt sich immer noch die Frage, woher so eine Stammfäule kommt? Was ist die Ursache dafür? warum fängt dann also so ein Stamm an zu faulen?


Die Yuccas haben meistens oben eine Sägewunde, das ist eine typische Eintrittspforte für Schaderrreger, die Yucca ist da zwar recht robust, aber auch nicht unverwundbar. Außerdem kommt es immer wider mal zu Verletzungen oder auch Wachstumsrissen, in dieser Hinsicht ist sie auch nur ein Gehölz wie jedes andere und der geringe Verholzungsgrad förderd die Ausbreitung im Innern.
Grüße H.-S.
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Jule35

Hi,

habe mir gerade überlegt, dass es durch Risse in der Versiegelung (sofern diese noch vorhanden ist) Feuchtigkeit eingedrungen ist, diese aber wegen der Versiegelung nicht oder nur schlecht verdunsten kann und es daher zur Stammfäule von oben kommt.
Daher bin ich komplett gegen diese Versiegelungen.


Zitat geschrieben von mr.miyagi
Wie gießt Du denn die Yucca? Für die eignet sich, wie auch bei Bonsais, am besten die Tauchmethode. Man sollte die Yucca nach Möglichkeit nicht von oben gießen. Auch wenn das hier einigen neu ist sollte man das bei Problemen mal ausprobieren

Je nach Topfgröße ist das natürlich nicht gerade einfach...

Na ja - im Winter, wo die Yucca eher trocken(er) gehalten werden sollte ist diese Gießmethode meiner Meinung nach denkbar ungeeignet, da die Erde viel zu nass wird.
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Indigogirl

Zitat geschrieben von Hesperis
Die Yuccas haben meistens oben eine Sägewunde, das ist eine typische Eintrittspforte für Schaderrreger, die Yucca ist da zwar recht robust, aber auch nicht unverwundbar. Außerdem kommt es immer wider mal zu Verletzungen oder auch Wachstumsrissen, in dieser Hinsicht ist sie auch nur ein Gehölz wie jedes andere und der geringe Verholzungsgrad förderd die Ausbreitung im Innern.
Das wiederum leuchtet mir ein!
Ist diese Yucca denn oben einmal abgeschnitten worden? (Sind die ja meistens...)

Dann müsste die Fäulnis im Stamm aber auch recht nah an einer Schnittstelle sitzen, oder? (wenn es denn an einer Schnittstelle liegt)
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