Schwerkranke Yucca :( (mit Bild)

 
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ZiFron

Naja, die wandert dann ja nach unten - die wird wohl schon überall in dem Stamm sitzen.

Ich würde - wäre es meine Pflanze - den kränkelnden Stamm rigoros entfernen. Es sind ja genug Nebentriebe da und umgetopft werden die im Sommer gut wachsen und die Pflanze ist bald wieder schön anzusehen.
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nazareno

Wenn die Yucca voll bewittert wurde, kann der stammschaden (wenn es einer ist) auch von oben ausgehen. Dort sitzt der vegetationspunkt, der den frischen, empfindlichen speer treibt. Bei nasskaltem wetter wie es im November war, kann eine Y. da leicht probleme bekommen.

Die sägestellen, wie von Stefan vermutet, halte ich hingegen für vergleichsweise unempfindlich.

Das indiz mit den ablegern von unten würde ich nicht so sehen. Diese ableger wie sie im foto zu sehen waren sind gut und gerne 2-3 jahre alt, also kein hinweis auf heurigen stress.
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Mercy

Nabend allerseits

Ui, das sind ja viele Antworten. *gg* Danke dafür, ich habe alles mit Interesse gelesen und die Fotos angeguckt.

Dann werde ich mal wieder kurz abarbeiten.

Was ich durch diesen Strang ganz sicher schon gelernt habe: ich habe definitiv zuviel bzw. zu oft gegossen. Staunässe zwar nicht, aber die Erde war immer schön feucht. Nachdem sie vor einigen Jahren fast vertrocknet wäre, dachte ich, ich tue ihr einen Gefallen. Tja, falsch gedacht.

Dünger scheidet aus, bekam sie nicht.

@Stamm: Also, ich habe jetzt wirklich jeden mm immer wieder abgestastet, konnte aber nichts Komisches oder Weiches feststellen. Ist es schädlich, dass ich die alten Blattreste gänzlich abgezupft habe? Könnte dabei ein Riss oder Loch entstanden sein?

@Bodentriebe: Sind tatsächlich anderthalb Jahre alt.

@Gießen: Hab sie von oben gegossen. Getaucht wurde sie nie.

Eine Sägewunde besteht nicht, es ist ein einzelner hochgewachsener Stamm. Mal eine ganz blöde Frage... könnte es sein, dass der doch sehr dünne (Durchmesser vllt 5/6 cm) und auch lange Stamm (1,60) die verhältnismäßig riesige Krone einfach nicht genügend versorgen kann?

@Umwelt/Wetterbedingungen: Die Krone war schon den ganzen Sommer ohne Schutz allem ausgesetzt. Wäre theoretisch also möglich, allerdings konnte ich, wie schon gesagt, am Stamm nichts Auffälliges fühlen.

LG
Mercy
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Mercy

So, die Yucca ist gestern in ihr neues Domizil umgezogen. Erde ohne Torf, mit Seramis aufgelockert in einem wirklich riesigen Topf. *g*

Zum Zustand der Wurzeln: Sah alles für mich sehr gut aus. Foto konnte ich leider nicht machen, aber ich habe es mit einem Foto im Netz verglichen: Wurzeln waren kräftig und weiß-rosa, viele dünnere braune dazwischen, aber ich denke, dass ist normal? Schwarz, faulig, matschig war nichts.

Sonderlich feucht war die Erde auch nicht.

Momentan habe ich das Gefühl, dass der Blattschaden gestoppt hat bzw. sich deutlich verlangsamt. Mal sehen, ob die an den Spitzen angegriffenen Blätter durchhalten. Einge aus der Krone werden ich demnächst auf jeden Fall noch rausschneiden müssen.

Bin gespannt, wie es weitergeht...

LG
Mercy
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Mercy

Wie die Geschichte weiterging: Das Umtopfen hat rein gar nichts gebracht, der Verfall schreitet zwar langsam aber beständig fort, ohne dass ich eine Ahnung der Ursache habe.

Deshalb habe ich vor ca. anderthalb Wochen beschlossen, sicherheitshalber vier der fünf Ableger doch jetzt schon und nicht wie geplant im Frühjahr abzutrennen, bevor sie mir auch noch eingehen.

Ich habe sie direkt in die Erde gesteckt, hatte gelesen, dass sie im Wasser faulen würden.
Tja... Damit habe ich den Blattverlust dieser Neutriebe ums Hundertfache beschleunigt. Die Blätter entfärben sich in der Mitte (!), also nicht außen oder am Ende erst gelblich, fangen spätestens am nächsten Tag an, sich an den Rändern einzurollen bis sie nach zwei, drei Tagen aussehen wie eine gerollte Zigarre - dann sind sie auch schon komplett vertrocknet. Geht rasend schnell. (Bilder kann ich leider gerade keine machen)

Seltsamerweise sieht der Schaden an den Blättern der Krone ganz anders aus, sie bekommen schwärzlich-braune Flecken, sehen aus wie vergammelt, der Schaden schreitet langsamer voran als bei den Neutrieben. (Wobei die Krone mittlerweile auch schlimm aussieht)

Ich hatte gehofft, wenigstens *einen* der Triebe, wenn nicht gar alle zu retten. Morgen werde ich testweise einen aus der Erde holen und doch ins Wasser stellen, zu verlieren habe ich nichts mehr, viel Hoffnung allerdings auch nicht.

Was hat diese Pflanze nur...

Frustrierte Grüße
Mercy
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ZiFron

Ich hab gerade eine ganz blöde Idee: Könnten irgendwelche Milben oder ein pilz die Ursache sein?

(die Frage ist an die anderen User hier gerichtet!)

Mir war nämlich, als ob ich diesbezüglich vor Kurzem was zu einer Yucca gelesen hätte, die auch plötzlich braune Blätter bekommen hat.
Wenn überhaupt nichts mehr hilft, vll wirklich mal die chemische Keule probieren.
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