Hainbuche krank?

 
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stv
Azubi
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stv

Hallo!

Die Blätter meiner Hainbuche werden bräunlich und vertrocknen dann zum Teil.
Frische Triebe sind noch sattgrün, werden dann aber auch nach einigen Wochen
braun.

Wassermangel kann es in diesem Sommer vermutlich nicht sein...
Fehlen Nährstoffe?

Die Hecke ist schon älter, einige Stämme sind unterarmdick. Ich habe sie im Frühjahr stark zurückgeschnitten, der Vormieter hatte sie wohl nur wuchern lassen...

Habe bereits viele Seiten und Foren durchforstet, aber irgendwie schlauer bin ich nun noch nicht geworden

Anbei einige Bilder:






Hier kann man in etwa das Aussehen der Blätter erkennen. In Wirklichkeit sieht es eher noch schlimmer aus. Die Schattenseite ist weniger stark betroffen, das kann aber Zufall sein...

mfg Stefan
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hama687

das sieht mir ganz nach einem schwäche Pilz aus, der setzt sich dann an die pflanze wenn sie große offene wunden hat zB durch starken Ruckschnitt oder halt durch das sehr nasse und manschmal auch warme Wetter, bzw oft kommt es auch vor das eine sehr große alte Hecke ganz einfach nicht ausreichend mehr von den Nährstoffen her versorgt ist das der Boden Müde geworden ist und kaum bzw wenige nur noch an die Pflanze abgeben kann...

Am besten jetzt zum Herbst hin mit einem Kali betonten Dünger düngen, gegen denn Pilz, ich vermute mal

Blattbräune "Gnomoniella carpinea"

kannste leider überhaupt nichts machen außer die Pflanze mal ordentlich Vital zu bekommen

Gruß alex
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stv
Azubi
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stv

Hi Alex

Danke für die Informationen. Werde mal weiter forschen und deine Tipps probieren.
Der Boden ist wohl in der Tat "ausgelaugt"...

mfg Stefan
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dnalor

mir scheint, du hast da ein paar sonnenbrandflecken und das übrige schadbild lässt mich einen spinnmilbenbefall vermuten.

sieh mal die blattunterseite mit einem fadenzähler oder einer guten lupe an - damit kann man diese tierchen gut erkennen.

mfg roland
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stv
Azubi
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stv

Hm...

durch Rolands Beitrag neugierig geworden, habe ich soeben einen kleinen Zweig reingeholt und unter dem Licht nachgesehen. In der Tat waren kleine weiße Tierchen zu erkennen. Einige größer (0,5mm) andere kleiner. Und recht flink unterwegs...

Wenn ich die mit den Bildern im Internet vergleiche, würde ich sagen, dass es eher keine Spinnmilben sind. Vielleicht eine Lausart.
Zum Fotografieren mit meinen Mitteln sind die Viecher leider zu klein.

Vielleicht kann ich so einen Zweig in Kürze zum Gärtner schleppen und der weiß Rat...

mfg Stefan

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