GREEN24 - Projekt 'Bewurzelung von Stecklingen'

 
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Re: GREEN24 e.V. Projekt 'Bewurzelung von Stecklingen'

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Gepostet: 19.04.2015 - 19:46 Uhr  ·  #16
Mit Einweg-Getränkeflaschen habe ich auch schon experimentiert. Einfach im oberen Drittel abschneiden und wieder drüberstülpen, natürlich nachdem der Steckling drin ist.
Diese Kombination mit Weiden finde ich interessant. Man sollte 3-5 Weidenstecklinge ins Gefäß tun und nach einer Woche oder so den eigentlichen, zu vermehrenden Steckling dazutun. Dann hat sich schon mal ein Weidenwasserklima entwickelt. Oder bin ich da verkehrt mit meiner Theorie ??

vlG Lapismuc
Druidin
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Re: GREEN24 e.V. Projekt 'Bewurzelung von Stecklingen'

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Gepostet: 19.04.2015 - 19:57 Uhr  ·  #17
@Silberfisch

Ja, solange die Stecklinge leben, klappt das gut. Abgestorbenes kann man aber von Zeit zu Zeit entfernen, das schimmelt schon mal (es hat bei mir den lebenden Stecklingen aber nicht geschadet).
Und die Hälfte der Stecklinge, zumindest bei Gehölzen, schafft es meist nicht, die müssen auch nach und nach entfernt werden. Die Urweltmammutbäume hab ich fünf Monate lang nicht geöffnet, die Ginkgos drei Monate...

Lüften muss man erst, wenn die Stecklinge Wurzeln haben und austreiben. Dann sollten sie langsam an die Luft gewöhnt werden. Oder man setzt sie nach dem Bewurzeln wiederum in ein luftfeuchtes Gewächshaus, dann kann man das Abhärten auch auf später verschieben.

Grundsätzlich sollten die Stecklinge nach dem Bewurzeln nicht mehr lange in den Bechern verbleiben. Es wird dann zu feucht für die meisten Pflanzen.

@Lapismuc

Ich denke, für Weidenwasser müsste man die Weiden in kleine Stückchen geschnitten werden, weil die Auxine durch möglichst viele Schnittstellen besser in das Wasser übergehen können. Möglicherweise ist ein alkoholischer Auszug noch besser, weil Naphtylessigsäure nicht so besonders gut wasserlöslich ist.... - aber mit Weiden habe ich noch nicht experimentiert.
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Re: GREEN24 e.V. Projekt 'Bewurzelung von Stecklingen'

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Gepostet: 19.04.2015 - 20:08 Uhr  ·  #18
Ich werds mal mit ein paar Hoyas ausprobieren. Die brauchen in der Regel mindestens ein paar Wochen, bis sie brauchbare Wurzeln getrieben haben.
Pflanzenkönig*in
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Re: GREEN24 e.V. Projekt 'Bewurzelung von Stecklingen'

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Gepostet: 19.04.2015 - 20:26 Uhr  ·  #19
OK, ich habe mal Weidenwasser gegooglet:
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=LumwKor6qQo[/youtube]

vlG Lapismuc
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Re: GREEN24 e.V. Projekt 'Bewurzelung von Stecklingen'

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Gepostet: 19.04.2015 - 21:27 Uhr  ·  #20
Für Technikfreaks auch noch den Hydrophonic Propagator. Dabei stehen die Enden der Stecklinge nicht in Nährlösung, sondern werden permant damit besprüht. So ist eine hohe Feuchtigkeit, aber auch genügend Sauerstoff vorhanden. Funktioniert lt. Erfahrungsbericht bei Brugmansien hervorragend.
https://www.google.de/search?q…d=0CC8QsAQ

Weidenwasser habe ich mal beim Oleander probiert. Weidenäste geschält, nur die Rinde mit Wasser angesetzt, 2-3 Tage stehen lassen, abgeseiht und die Oleanderstecklinge 2 Tage in dieses Wasser gestelt, danach in frische Wasser bis zur Bewurzelung. Hatte eindeutig gute Erfolge.

Zur Zeit experimentiere ich mit einem Bewurzelungshormon namens Sangral. Bei den Duftpelargonien haben fats alle Stecklinge gewurzelt, der einen Teil nach einer, der andere nach 2 Wochen. Da war ich schwer begeistert.
Teo
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Re: GREEN24 e.V. Projekt 'Bewurzelung von Stecklingen'

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Gepostet: 19.04.2015 - 22:45 Uhr  ·  #21
Hallo Leute,

wieder ein tolles Projekt hier, bei dem ich mich auch anschließen will. Stecklingsvermehrung reizt mich deshalb so sehr, da man sich Jahre an Anzucht ersparen kann und man nicht viel dazu braucht.

Habe seit letztem Herbst einige Spitzentriebe von Douglasie und Eibe genommen, sie einen Tag in Weidenwasser gestellt und danach in normale Gartenerde gesteckt. Habe dabei keine großen Hoffnungen, habe es einfach so mal probiert und noch schauen die Stecklinge wunderbar frisch und grün aus (sie haben sogar Knospen gebildet). Mehr erhoffe ich mir aus meinen Stecklingen von Urweltmammutbaum, Riesen-Lebensbaum, sowie Kriechwacholder. Diese stehen in Smoothiebechern, zum Teil in Wasser oder im Gemisch ausPerlit und Kokossubstrat. Sie wurden nicht mit Weidenwasser vorbehandelt und stehen im Wintergarten schattig. Leider weiß ich nicht ob das Frühjahr die beste Zeit dafür ist, aber das gilt es ja auch hier heraus zufinden. Werde euch auf dem Laufenden halten.

Vielen Dank an Fuchs und Roadrunner für dieses Projekt.

LG Teo
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Re: GREEN24 e.V. Projekt 'Bewurzelung von Stecklingen'

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Gepostet: 19.04.2015 - 23:14 Uhr  ·  #22
Zitat geschrieben von Fuchs
Hallo Zusammen,


hallo Martin. Wie hoch ist die Temperatur in Deinem Anzuchtsbeet. Das sieht ja professionell aus! Hattest Du schon Erfolge bei Bewurzelungen? In welchem Substrat denn? Welche Pflanzen waren es? Machst Du beim Stecklingsprojekt denn mit? Für dieses Projekt ist natürlich jede Kleinigkeit wichtig, entschuldige meine vielen Fragen.

LG, Siegi

Hallo Siegi, der Reihe nach, die Temperatur ist von 10 bis 32 Grad einstellbar. Erfolge bei der Stecklinksvermehrung hatte ich schon viele. Zur Zeit sind noch meine Veredlungen von Gurken und Tomaten darin. Stecklinge von Feigen und Citrus (20 Grad), Eukalyptus (26 Grad), Hortensie (18-20 Grad), Blattstecklinge von Usambarveilchen bei 22 Grad usw. Als Substrat nehme ich fast immer ein Gemisch aus Quarzsand, Perlite, Kokohum und Weißtorf. Bei den Stecklingsprojekt mache ich nicht mit.
VG.Martin
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Re: GREEN24 e.V. Projekt 'Bewurzelung von Stecklingen'

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Gepostet: 20.04.2015 - 08:40 Uhr  ·  #23
Hallo Zusammen,


hallo @Rose, ich habe ein wenig über die Stecklingsvermehrung von Hamamelis (Zaubernuß) gefunden. Die Stecklinge sollte man im Sommer abschneiden, so die eine Quelle. Die andere hält das Frühjahr nach dem Blattaustrieb für die beste Zeit !?

Nun wird es etwas schwierig. Aaaalasoo, an den Stecklingen, sie sollen zwischen 10 - 15 cm lang sein, wäre es von Vorteil wenn ein etwa 2 cm langes, etwa bleistiftstarkes Stück des Hauptzweiges dabei wäre. In dessen Mitte sollte ein dünnerer Trieb mit 10 - 15 cm abgehen. Etwa 2/3 der Blätter dieses Triebes abzupfen, an der unteren Seite natürlich. Das kurze, etwa bleistiftstarke Querstück des Zweiges in das Substrat (Torf/Sand 1:1 - Perlite müsste ebenso gehen) stecken, sodaß der längere, dünnere Trieb senkrecht nach oben sieht. Dann den Steckling an einen hellen und warmen Ort stellen.

Sobald neue Blätter erscheinen den Steckling in eine Mischung von Komposterde, Sand und Torf geben (zu gleichen Teilen). Unbedingt frostfrei bei ca. 10° Grad überwintern, die ersten 3 - 4 Jahre. Dann an einen geschützten Platz im Freien pflanzen. Zaubernüsse mögen saure Böden. Sie können sonnig oder auch halbschattig stehen. Ach ja, die "Mutterpflanze", jene die die Stecklinge spendet, sollte nicht zu alt (?) sein!

Ich hoffe, das hilft Dir ein wenig,

LG, Siegi
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Re: GREEN24 e.V. Projekt 'Bewurzelung von Stecklingen'

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Gepostet: 20.04.2015 - 09:09 Uhr  ·  #24
Statt Weidenwasser nehme ich Aspirin....
Das klappt auch gut und es ist noch nie was geschimmelt.
Druidin
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Re: GREEN24 e.V. Projekt 'Bewurzelung von Stecklingen'

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Gepostet: 20.04.2015 - 09:29 Uhr  ·  #25
Aha, die Weiden zu schälen ist auch eine gute Idee. Ich kannte das bisher so, das man die Weide in kleine Stückchen schneidet. Die Auxine finden sich nämlich zwischen Rinde und Holz.
Aber in Weide sind ja Indolessigsäure/IAA und Indolbuttersäure/IBA (natürliche Auxine) und nicht Napthylessigsäure/NAA (künstliches Auxin). Beide vorgenannten sind gut wasserlöslich. Allerdings werden sie schneller abgebaut als das künstliche NAA.

Ich denke, ein Versuch, das Substrat damit zu tränken kann durchaus sehr erfolgreich sein. Vor allem bei langsam und schlecht wurzelnden Stecklingen.

Aspirin (Acetylsalicylsäure/ASS) soll nur die Bakterien und Pilze unterdrücken, aber es ist kein Pflanzenhormon, welches die Wurzelbildung anregt. Man darf das nicht vermischen. Es sind zwei unterschiedliche Substanzen mit völlig unterschiedlichen Wirkungen.
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Re: GREEN24 e.V. Projekt 'Bewurzelung von Stecklingen'

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Gepostet: 20.04.2015 - 10:26 Uhr  ·  #26
Zitat geschrieben von Roadrunner
....Ich denke, ein Versuch, das Substrat damit zu tränken kann durchaus sehr erfolgreich sein. Vor allem bei langsam und schlecht wurzelnden Stecklingen.....


Muß man nur vorsichtig sein. ich habe festgestellt, dass das Weidenwasser schnell gärt. Deshalb habe ich meine Stecklinge auch nur kurz hineingestellt (bis sich Bläschen bildeten). Getränktes Substrat wird sich noch anders verhalten, aber auf jeden Fall im Auge behalten.
Nicht, dass man mit den Bakterien die Stecklinge hin macht.
Druidin
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Re: GREEN24 e.V. Projekt 'Bewurzelung von Stecklingen'

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Gepostet: 20.04.2015 - 14:46 Uhr  ·  #27
Das ist ein guter Einwand. Vielleicht kann man das Weidenwasser noch durch Kochen sterilisieren und mit Filterpapier reinigen.. Allerdings weiß ich nicht, bis wie viel Grad IAA und IBA stabil sind. Das müsste sich aber durch eine Internetrecherche herausfinden lassen.

Hier ist ein Ginkgo-Steckling von letztem Jahr. Fünf Stück habe ich am 21.07.2014 in Perlite in Smoothie-Becher gesteckt, am 22.10.2014 hatten drei gewurzelt, zwei waren abgestorben. Danach habe ich sie gleich in Anzuchterde gesetzt und draußen im Plastiktopf (s.Foto) auf dem Balkon überwintert. Einer hat nicht überlebt (was aber möglicherweise an den Amseln oder dem Eichhörnchen gelegen haben könnte), die anderen beiden treiben gerade neue Blätter:
20150420_134651[1]_kl.jpg
20150420_134651[1]_kl.jpg (779.15 KB)
20150420_134651[1]_kl.jpg
Ginkgo-Steckling nach dem Winter im Freien
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Re: GREEN24 e.V. Projekt 'Bewurzelung von Stecklingen'

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Gepostet: 20.04.2015 - 16:03 Uhr  ·  #28
Zitat geschrieben von Roadrunner

...
Aspirin (Acetylsalicylsäure/ASS) soll nur die Bakterien und Pilze unterdrücken, aber es ist kein Pflanzenhormon, welches die Wurzelbildung anregt. Man darf das nicht vermischen. Es sind zwei unterschiedliche Substanzen mit völlig unterschiedlichen Wirkungen.

Aspirin ist Salicylsäure, salix = Weide!!!

Auxine wie IAA oder IBA sind in wässriger Lösung instabil,
das steht jedenfalls im "Beipackzettel" der Hersteller.
Bereits nach einem Tag ist weniger als die Hälte der Substanz nachweisbar.
Auch direkt nach der "Ernte" von Weidenzweigen zersetzen sich die Auxine innerhalb der Zellen.
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Re: GREEN24 e.V. Projekt 'Bewurzelung von Stecklingen'

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Gepostet: 20.04.2015 - 16:23 Uhr  ·  #29
Das ist nicht ganz richtig. Aspirin ist Acetylsalicylsäure. Diese wir im Körper zu Salicylsäure umgebaut. In Weiden ist u.a. Salicin enthalten, dass auch zu Salicylsäure verstoffwechselt wird.

Mit Aspirin habe ich schlechte Erfahrungen gemacht. 1 Tbl. in 1/2l Wasser hat sich bei Duftpelargonien als "Unkrautvernichtungsmittel" herausgestellt. Die relativ weichen Stängel verloren das Blattgrün und transportierten kein Wasser mehr. Das kann aber auch an der Änderung des pH-Werts durch Aspirin liegen.

Wikipedia hat es schön zusammnegefasst.
http://de.wikipedia.org/wiki/Weiden_(Botanik)
" Heilkunde und Medizin
Die Borke der Weiden kann getrocknet und als Tee aufgebrüht werden. Sie enthält Gerbstoffe, Phenolglykoside, Salicin und acylierte Salicinderivate (u. a. Salicortin, Fragilin, Populin). Vor allem das Salicin wird im Körper zu Salicylsäure umgewandelt, welches der Grundstoff von Medikamenten auf der Basis von Acetylsalicylsäure (ASS) ist. Salicylsäure wirkt fiebersenkend, schmerzlindernd und antirheumatisch. Die Wirkung der Weidenborke (auch: Weidenrinde) ist aber stärker, als es dem Salicingehalt entspricht, daher werden synergistische (unterstützende) Wirkungen der sonstigen Inhaltsstoffe (v. a. der Flavonoide) vermutet. Das Weidenlaub wurde im Mittelalter als harntreibendes Mittel eingesetzt.[3]"

Auxine sind chemisch ganz andere Stoffe
http://www.spektrum.de/lexikon/biologie/auxine/6501
Druidin
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Re: GREEN24 e.V. Projekt 'Bewurzelung von Stecklingen'

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Gepostet: 20.04.2015 - 17:03 Uhr  ·  #30
@ Lilamamamora

Ich hatte nicht geschrieben, das Weidenrinde kein Salicin enthält, Lila. Nur, das es sich um unterschiedliche Stoffe handelt. Das eine wird zur Unterdrückung von Keimen verwandt (bzw. gegen Kopfschmerzen ), die anderen für die Bewurzelung genutzt. Beides ist in Weidenrinde bzw. zwischen Rinde und Holz enthalten.

Leider sind die natürlichen Auxine nicht sehr stabil, da hast du Recht, wie ich auch bereits geschrieben hatte. Die synthetische Naphtylessigsäure wäre stabiler, kommt aber nicht in Pflanzen natürlich vor.

@ Beatty

Ähnliche Erfahrungen habe ich auch gemacht. Ich dachte allerdings, das ich vielleicht zuviel genommen hatte. Ich glaube, es gibt bessere Mittel zur Keimunterdrückung. Allen voran ein möglichst steriles Substrat.

An der Gärung des Weidenwassers erkennt man allerdings bereits, dass es mit der keimhemmenden Wirkung des Salicins in der Weide nicht so weit her sein kann (oder sie sehr selektiv ist). Sonst könnten sich die für die Gärung verantwortlichen Bakterien nicht so leicht vermehren.

Das Rezept mit dem kochenden Wasser lässt aber immerhin vermuten, dass die Auxine Temperaturen von 100 Grad überstehen. Allerdings bezweifele ich, dass das Weidenwasser dann nach mehreren Wochen wirklich noch wirksam ist, auch wenn es vielleicht nicht gegoren ist.
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