Gartengestaltung schwieriger Boden

 
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Re: Gartengestaltung schwieriger Boden

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Gepostet: 20.05.2022 - 15:48 Uhr  ·  #361
Den Kohlrabi kann ich streichen, er hat genau 1 Woche überlebt.


Was mir aber dieser Tage auffällt, weil ich bewusst mal drauf geachtet habe: Das Gras am Straßenrand und auf den nicht gemähten Freiflächen ist schon wahnsinnig hoch. Hatte die liebe Perse nicht die Auflage, ihre Streuobstwiese nich vor Anfang Juli zu mähen?? Da müsste ja theoretisch das Grad praktisch schon liegen. Und dann mähen?? Das artet dann ja in Kraftsport aus.
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Re: Gartengestaltung schwieriger Boden

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Gepostet: 22.06.2022 - 10:05 Uhr  ·  #362
Hallihallo,
ich melde mich auch mal wieder zu Wort (:
Es gäbe soo viele Fotos zu zeigen, aber meistens bin ich mit dem Handy online und die Bilder der Handykamera sind immer zu groß und es ist mir zu viel Aufwand, die über eine externe Seite zu bearbeiten und dann hoch zu laden...

Aber es ist sooo viel passiert, wo fange ich nur an....

Streuobstwiese
Die Obstbäume wachsen schön und ich konnte auch schon eine Hand voll Kirschen ernten und sehe einige Äpfel und Zwetschen an den Bäumen hängen. Lediglich die Birnbäume haben keine Früchte.
Leider habe ich festgestellt, dass einige Bäume ziemlichen Blattlausbefall haben und sich sehr, sehr hohe Ameisenhügel unten am Stamm und an der Baumscheibe angehäuft haben.

Die Wiese ist furchtbar. Teilweise geht mir das Gras bis an die Brust, was meinem Heuschnupfen überhaupt nicht gefällt.
Und dieses Jahr hab ich tatsächlich nur Gräser auf der Wiese. Letztes Jahr waren noch einige Blümchen und Kräuter zu finden und alles hat gesummt und gebrummt. Und jetzt wirkt die Wiese irgendwie "tot". Nicht mal Grashüpfer hab ich gesehen.
Mähen dürfen wir ab dem 15.07. und ich hab keine Ahnung, mit was ich durch diesen Urwald durchkommen soll.
Einzelne Wege zu den Bäumen hab ich mit dem Freischneider geschnitten damit ich wenigstens zu den Bäumen hingehen kann.

Wir haben uns schon überlegt, Schafe weiden zu lassen. Aber dafür ist die Fläche wohl zu klein und die Bäume werfen noch keinen ausreichenden Schatten, was bei den aktuellen Temperaturen Tierquälerei wäre.
Allerdings steht jetzt ein alter Bauwagen am Rand der Obstwiese und nach der nächsten Maht wird dieser zum Hühnerstall umfunktioniert und ein Teil der Obstwiese wird dann für die Hühner eingezäunt.

Gemüsegarten
Ich habe jetzt tatsächlich fünf dieser unglaublich schönen, gemauerten Hochbeete und da wächst und grünt so einiges. Im Vergleich zu den Hochbeeten aus Holz in den letzten Jahren kann ich eine unglaubliche Verbesserung feststellen. Die Steine speichern Wasser und Wärme und ich muss viel weniger gießen.

Vorgarten
Mit dem Vorgarten bin ich jetzt endlich zufrieden. Die Stauden und Sträucher sind explodiert und grünen und blühen in einer Tour. Eine große Eberesche ist nun auch eingezogen und gibt dem Ganzen mehr Struktur und im nächsten Sommer hoffentlich einen großen Schatten. Es summt und brummt, dass es eine wahre Freude ist!
Lediglich der Rasen mach mir Bauchschmerzen. Der Rasen ist mickrig, stellenweise ist viel Klee (der darf auch bleiben) und stellenweise ist der Boden so verdichtet, dass nicht mal Unkraut oder Moos wächst. Habe im Frühjahr vertikutiert und nachgesät, aber das hat nichts gebracht bzw. ist kaum neuer Rasen gewachsen. Jetzt schaut alles noch zerrupfter aus.
Aber ich bin jetzt Mitglied im örtlichen Gartenbauverein und da kann ich mir im Herbst einen größeren, schwereren Vertikutierer ausleihen, der hoffentlich tiefer in die Erdschichten rein kommt.
Heute und morgen soll es endlich, endlich regnen. Deshalb hab ich jetzt noch Blaukorn (ja, ich weiß...) auf den Rasen geschmissen und hoffe, dass da vielleicht was nachkommt.

Restlicher Garten
In der Gartengestaltung hat sich ebenfalls sehr viel getan. Auch hier bin ich jetzt täglich glücklich, wenn ich durch den Garten spaziere. Ich habe eine kleine Grillecke mit einer Mauer aus alten Backsteinen und Eisenfenstern. Die zwei halbrunden Beete sind mit den "Hauptpflanzen" bestückt, welche auch gut gedeihen. Bodendecker hab ich noch nicht, da bin ich jetzt täglich am Unkrautzupfen und rufpfen, aber mit Rindenmulch mag ich die Beete nicht auffüllen (das gefällt mir einfach nicht) und bevor ich da was pflanze, lass ich jetzt erst die großen Sachen wachsen.
Jaaa - ich habe Geduld bezüglich des Gartens gelernt :D

Des Weiteren
An einem Rosenbogen habe ich eine weiße Kletterrose gepflanzt und die angeblich rosa blühende Clematis meiner Schwiegermutter. Die Clematis hat sehr, sehr, sehr lange Ranken gebildet und als sie anfing zu blühen hab ich etwas blöd geschaut. Es ist nämlich keine Clematis sondern ein Waldgeißblatt. Oh. Ja, jetzt verstehe ich, weshalb die der Schwiegermutter auf dem Balkon zu klein war (:

Und bezüglich des Gemüsegartens hab ich auch ein kleines Luxusproblem: Zucchini und Kürbisse.
Ich liebe Kürbis und habe mir einige Pflanzen vorgezogen, damit ich den ganzen Winter über Kürbis essen oder auch einkochen kann. Hokkaido, Butternut und Spaghettikürbis. Im Mai waren wir dann im Urlaub und ich hab meine kleinen Kürbisse meiner doch schon sehr betagten Oma zur Pflege überlassen, damit ich nach dem Urlaub gleich alles pflanzen kann.
Die Kürbisse sind gut gewachsten und Oma meinte es gut und hat sie umgetopft. Zeigleich mit ihren Zucchinis. Und dann hat sie den Überblick verloren und konnte die Pflanzen nicht mehr unterscheiden. (Hat sie mir aber nicht verraten)
Ich habe meine Kürbisse wieder abgeholt und gepflanzt und als die ersten Fruchtansätze kamen hab ich mich gewundert, weshalb die alle so länglich sind und schon so unglaublich früh blühen. Da erst hat die liebe Oma mit der Sprache rausgerückt und nun habe ich lediglich 2 Hokkaidopflanzen und stattliche 6 (!!!!!!!) Zucchinis im Garten. Ein Hoch auf die Zucchiniflut. Ich hab schon einen ganzen Ordner Rezepte rausgesucht.

Bei den Tomaten habe ich es auch etwas übertrieben. Nachdem meine Selbstaussaat letztes Jahr nicht sonderlich gefruchtet hat, habe ich dieses Jahr "etwas mehr" ausgesät. Nur um später unglaubliche 60 (!!) kleine Tomatenpflänzchen dastehen zu haben. Sie waren überall, sogar im Schlafzimmer. Da meinte mein Mann, es fühle sich an als würde er im Gewächshaus schlafen... Aber gut, viele Freunde und Nachbarn haben sich über die ein oder andere Tomatenpflanze sehr gefreut.



Ja, das wars jetzt eigentlich von meiner Seite. Wie gesagt, gerne würde ich euch Fotos zeigen, vielleicht finde ich irgendwann mal wieder Muße dazu, welche zu knipsen und zu bearbeiten. Meine Rosen blühen so unglaublich schön. Die Pfingstrosen haben zum Teil dieses Jahr geblüht und es waren wirklich unglaubliche Schätzchen dabei. Und jetzt freue ich mich schon bald auf die Herbstasten und bin gespannt, welche Farben wo auftauchen werden.

Und ich informiere mich weiterhin über meine Obstwiese und wie aus der furchtbaren Graslandschaft wieder eine Blumenwiese werden kann. Und den Pferdenachbarn muss ich auch noch fragen, ob er wieder das Heu für seine Tiere gebrauchen kann.

Ach ja, ein Bekannter Landwirt hat mir Mist zur Verfügung gestellt. Ich dachte, das ist ähnlches Material wie der gute abgelagerte Pferdemist. Tja. Es war frischer Mist. Mit Stroh und allem drum und dran. Der liegt jetzt auch erst mal am Rand der Obstwiese und das wohl auch noch länger. Herrlich viele Fliegen tummeln sich da.. Aber gut, einem geschenkten Gaul schaut man bekanntlich ja nicht ins Maul. Oder in dem Fall ist es ja das geschenkte Rind. bzw. der Abfall davon. Wie auch immer.


Ich hoffe, euch gehts allen gut und wir bleiben vor den kommenden Unwettern verschont. Das Wetter ist echt furchtbar. Ich mags ja eh nicht so heiß... Hm.

Nun denn, bleibts alle Gesund und bis bald.
Viele Grüße, Perse
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Re: Gartengestaltung schwieriger Boden

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Gepostet: 22.06.2022 - 11:40 Uhr  ·  #363
Habe ich doch fast richtig vermutet, dass deine Obstwiese keine Wiese, sondern ein Dschungel ist.

Ich wäre jetzt einfach frech und würde diese Wildnis auch ausserhalb der vereinbarten Zeiten bändigen. Zum erstmal im Frühjahr, wenn alles sich etwas erholt hat und sprießt wie verrückt (jaha, es gab Zeiten, da hätte ich jede Woche mähen können), damit überhaupt die Blümchenwiese sich etablieren kann und eine Chance hat. Und falls das Amt wirklich zur Kontrolle kommt und meckert, kannst du ja darauf verweisen, dass deine Obstwiese eigentlich mehr das Obst präferieren sollte. ;-) Und die Herrschaften sich gern an der Mahd nach ihren Vorgaben beteiligen dürfen. Nach meinen Beobachtungen lässt kaum ein Landwirt das Gras derart hochwachsen.
Zum Mähen würde ich einen s.g. Balkenmäher empfehlen. Sowas in der Art: https://www.westfalia.de/shops…ampagne%09

Zucchini ... nein danke. Ich bin dieses Jahr so größenwahnsinnig und habe an die 10 Kürbispflanzen gesetzt. Mal schauen was kommt und vorallem, was an Ernte über bleibt. Schließlich treiben sich noch immer fette Nackerte rum ... obwohl das Schneckenkorn ganz gut wirkt. Naja, bis ich dieser Tage in einer der beiden Spitzkohlpflanzen gleich 4 von diesen Mistviechern erwischte und meuchelte.
Tomaten habe ich auch gepflanzt und sogar noch welche nachgesät ... als Schutz für den Rosenkohl vor der Kohlfliege. Dazu noch 18 Sellerie. 8-)

Trocken ist es bei uns auch wie nix, den Rosenkohl und die Tomaten und der Sellerie wurden gegossen, gemulcht und nach 2 Tagen war die Mulchdecke schön vertrocknet. >_< Also gleiches Spiel nochmals. Soll ich es jetzt als Glück bezeichnen, dass ich de facto alles verbühten Rosen, jungen Heckentrieben und Kräutern dafür verwende?

Der Hang hat sich sehr schön bestockt und sieht jetzt so aus, wie ich es wollte.

Meine umgekippte Bobby James der 1. bekommt ihren neuen Rosenbogen nächste Woche (hoffentlich) und wird dafür morgen von mir gestutzt. Holla, ich glaube, dazu werde ich mitten in der Nacht losziehen müssen. Bei 25/30 Grad ohne Schatten wird es sonst zu anstrengend. Die abgeschnittenen Triebe schreddere ich gleich weg, kann das Zeug ja gut verwenden.

Festgestellt habsch och, dass ich mich von einem sehr großen Lavendel verabschieden werde, der steht als Wegbegrenzung in der Nähe von BJ 1. In dem Betonring ist fast keine Erde mehr, insofern für mich das Zeichen, mal da aktiv zu werden. Und wer weiß, was für Überraschungen mich da erwarten.
DENN: An der einen Hochbeetecke hat sich vermutlich eine Wühlmaus eingenistet und den kompletten Hang unterwandert. Und etliche Pflanzen so ganz nebenher gekillt. :'( Macht aber nix, der Nachschub ist da und wenn ich neu Pflanze, dann bekommen die Wurzeln eben wieder Schutzkörbe. Hoffentlich lernen die Viechern dann, dass mit mir nicht zu spaßen ist.


Jetzt setz ich mich an den undankbaren Job der Zuarbeit für die Stadt bezüglich der Grundsteuerreform ... jaha, betrifft auch KGA´s. Schwachsinn in meinen Augen, aber wenn die das so wollen, bekommen sie es.
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Re: Gartengestaltung schwieriger Boden

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Gepostet: 22.06.2022 - 14:35 Uhr  ·  #364
Was macht man denn mit 18 Sellerie? Die würden bei mir 3-4 jahre reichen schätze ich;)
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Re: Gartengestaltung schwieriger Boden

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Gepostet: 22.06.2022 - 14:56 Uhr  ·  #365
:lol: Die Frage stell ich mir, wenn ich sie tatsächlich ernten kann. Und wenn sie von den Schnecken nicht gemeuchelt wurden.


Ne, ich mag Sellerie ganz gern, frisch und jung geerntet ... aufgehobelt wie ein Carpaccio mit ein bissel Öl und Gewürz ... lecker. Ansonsten fliegen die in Eintöpfen und ins Suppengrün mit dran ...
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Re: Gartengestaltung schwieriger Boden

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Gepostet: 23.06.2022 - 07:42 Uhr  ·  #366
;) Eintöpfe koch ich fast jede Woche. Aber der Sellerie fleigt bei mir nach dem Kochen bospwendend wieder raus. Ich mag ihn so gar nicht...

Aber ich hab dafür unglaublich viel salat gepflanzt. Das werde ich auch nicht alles essen können...
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Re: Gartengestaltung schwieriger Boden

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Gepostet: 23.06.2022 - 09:12 Uhr  ·  #367
18 Sellerie?!!??!?! Ich hab vier und bin jetzt schon überfragt, was ich damit alles machen soll :D
Hab allerdings schon mal Sellerie-Cordon-Bleu gemacht, sehr lecker. Zwei dünne Sellerie bissfest kochen, dann in die mitte Schinken und Käse rein und mit Sesamkörnern panieren und rausbraten. (Schmeckt auch mit Steckrüben super gut!)

Die Nackerten hab ich auch. Ein großer Nachteil am Leben quasi in den Feldern ohne Nachbarn ist, dass die in Scharen von allen Seiten kommen... Schneckenkorn muss ich jetzt dann die zweite Ladung ausbringen hab ich vorhin gesehen. Nachdem mir letztes Jahr innerhalb einer Nacht sage und schreibe 12 Rosenkohlpflänzchen abgefressen waren - und zwar ratzeputz, da musste ich echt überlegen ob ich überhaupt welchen gepflanzt habe - bin ich dieses Jahr nicht mehr so empfindlich was das Schneckenkorn anbelangt. Das wird jetzt alles blau.

Meine Kohlpflanzen werden von irgendwas löchrig gefressen und ich weiß nicht was. Die Nackerten sinds nicht, dafür sind die Löcher zu sauber, zu klein und keine Schleimspur zu sehen.
Die böse böse Fliege hab ich auch noch nicht entdeckt und Larven/Raupen sind auch nicht zu sehen. Wäre ein Unwetter gewesen, hätte ich es auf Hagelkörner geschoben. Ich bin gespannt was das noch wird...

Meine ganzen Hochbeete sind zu eng bepflanzt. hab mich eigentlich sehr nach den Pflanzabständen in diversen Selbstversorger-Ratgebern gehalten, aber trotzdem sind überall mindestens zwei oder drei Pflanzen zu viel drinnen. Schade. Kann ich bei Gurken bsp einfach ganz viel Blattmasse abmachen ohne dass sie große Schäden davonträgt?


Balkenmäher hab ich mich auch schon informiert. Muss noch schauen ob ich mir den irgendwo ausleihen kann. Die sind ja arg teuer in der Anschaffung :(

Der gestrige Regentag hat im ganzen doch nur drei Liter hervorgebracht. Wieder nix mit ausreichend Bewässerung und Dünger auflösen....
Das Wetter ist kaputt, ich sags euch!
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Re: Gartengestaltung schwieriger Boden

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Gepostet: 23.06.2022 - 13:55 Uhr  ·  #368
Das mit dem kaputten Wetter kannste laut sagen. ;-)

Jedenfalls bin ich heute früh zu (fast) nachtsschlafender Zeit (un im Urlaub!) in den noch kühlen Garten gezogen, habe den Schredder rausgezottelt, Schere und Astschere und dann ging es Bobby James den Ersten an die Triebe. Das ist die umgeknickte Rose.
Schneiden, schreddern, schneiden, fluchen, schreddern, schreddern ... und auf einmal war es 11.30 ... und BJ sah fast wieder "normal" aus. Unter ihm kamen aber die bis dahin unsichtbaren Sünden zum Vorschein ... fette Hennen mit akkuraten Fraßmustern, jede Menge Löcher (vermutlich Wühlmäuse) ... und nicht zu vergessen: Unkraut (wilde Erdbeeren). >_<
Aber nebenher konnte ich mit dem feineren Schreddergut die Kürbisse mulchen, der "Rest" wanderte auf den Kompost.

Der wurde anschließend auch noch gewässert, ist ja trocken ohne Ende.

Dann den Vögeln einfach die Johannisbeeren entzogen, sprich, für uns geerntet. ABER: Auch hier ist eine Baustelle angesagt, ich werde meine Schwarzen alle ziemlich zurückschneiden müssen, weil sie völlig überaltert sind. Kaum Frucht.

Tja, die Sellerie mit den Tomaten sollen die Kohlfliege von Rosenkohl fernhalten. Daher muss ich jetzt durch. Tomaten stören mich nicht so, falls da eine Ernte kommt. ABER: Noch kommt ja der Härtetest, ohne Kontrolle im August 12 Tage den Garten völlig sich selbst überlassen ... und hinterher ist vielleicht alles weg, weil von den Nackerten gemeuchelt?
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Re: Gartengestaltung schwieriger Boden

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Gepostet: 23.06.2022 - 15:19 Uhr  ·  #369
meine Oma hat immer
so

gemäht:) Aber auch nie alles auf einmal. Sondern nur das Frischfutter für die Hasis... Aber mal im Ernst wenn ihr noch irgendwo ein e alte Sense hab würde ich es probieren. ICh schätze aber das es keine guten mehr zu kaufen gibt... Zumindest finde ich meine alte Hacke( die hatte vor 30/40Jahren schon meine Mutter da war sie sicher schon alt) auch viel schöner als die neuen....

"Das mit dem kaputten Wetter kannste laut sagen. "

DAS WETTER IST echt KAPUTT. ich glaube hier hat es in diesem jahr gerade erst 10-15mal geregnet...

Tomatenblätter schützen Kohl def. auch von Weißlingen... Und Tomaten kann man nie genug haben...

Vielleicht hast du ja Glück und die selleries bleiben klein. Meiner letztes jahr hat geradeso für eine Suppe gelangt...
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Re: Gartengestaltung schwieriger Boden

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Gepostet: 24.06.2022 - 17:49 Uhr  ·  #370
Der für heute angekündigte Regen bestand bis jetzt aus ein paar Tropfen zum Staublöschen und mehr nicht. Morgen komme ich nicht dazu, aber am Sonntag werden ich alles nochmals gründlich wässern, bevor die neue Arbeitswoche anfängt.

Wenn das so weiter geht mit der Trockenheit, werde ich den Garten verwildern lassen und eventuell Gemüse nur noch auf dem Balkon anbauen. :P Hervorragende Ernte an Erbsen in diesem Jahr. Probehalber Kartoffeln im Sack angebaut, ein Topf mit Möhrensamen bestückt. Mal sehen, wie da die Ernte wird. Auf jeden Fall fehlen mir hier die fetten Nackertschen überhaupt nicht.

Mein Rosenkohl ist so zahlreich, dass ich befürchte, dass es diesem Winter nur Rosenkohl zum Mittag gibt. Wenn er überlebt!

Perse: Wegen der Hühner erkundige dich bitte genauer. Wenn ich recht informiert bin, war da was mit der Tierseuchenkasse/meldung. Und die lieben Tierchen möchten bitte auch soviel Sichtschutz von oben haben, dass nich etwa Greifvögel wie Bussard und Co. euren Garten als Buffet wahrnehmen und ebenso müsstet ihr Fort Knox bauen, damit Gevatter Fuchs sich die Zähne ausbeisst. Ebenso Wiesel und Waschbär.
Kaninchen habt ihr nicht auf dem Plan zur Grasvernichtung??
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