Wenn die Pflanzen zu groß sind kann mann es noch mit einer biologischen Bekämpfung versuchen. Gerade im Wohnbereich wo man auf die chemische Keule verzichten muß, gibt es die Möglichkeit eine andere Milbe gegen die Spinnmilbe einzusetzten, nämlich die Raubmilbe. Eine vertilgt am Tag bis zu 7 Spinnmilben.
Hier ein kurzer Auszug:
Als Nützlinge werden Raubmilben teilweise gezielt zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt. Dies kommt vor allem in der ökologischen Landwirtschaft, teilweise auch im ökologischem Weinbau und im integrierten Obstbau zur Anwendung, da wegen des eingeschränkten oder fehlenden chemischen Pflanzenschutz höhere Populationen erwartet werden können, und die Raubmilbe so auch die Schädlinge, besonders Spinnmilben, unter Kontrolle bringen kann.
In Österreich werden derzeit Unter-Glas Kulturen im Gemüse- und Zierpflanzenbau auch in der integrierten Pflanzenproduktion zu einem großen Teil mit Nützlingen wie Raubmilben behandelt. Für Raubmilben ist in Österreich, wie auch in vielen anderen EU-Länderen ein Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel verpflichtend, um diese als solche in den Verkehr bringen zu dürfen.
Diese Tierchen kann man mittlerweile überall kaufen. Man muß kein schlechtes Gewissen haben.
Hier gibt es im Handel:
Raubmilben, Amblyseius californicus
Die Raubmilbe Amblyseius cucumeris erbeutet sowohl Thripse, Spinnmilben als auch Weichhautmilben. Vorteilhaft ist, dass diese Raubmilbenart nicht sehr anspruchsvoll ist, was die klimatischen Gegebenheiten angeht.
Raubmilben, Amblyseius cucumeris
Raubmilben, Hypoaspis aculeifer
Raubmilben, Phytoseiulus persimilis
Jede Raubmilbe der Art Phytoseiulus persimilis saugt täglich bis zu 5 Spinnmilben oder 20 Eier oder 10-20 Nymphen aus, wodurch bei rechtzeitigem Einsatz ein Spinnmilbenbefall rasch unterdrückt wird.
Die Preise fangen bei ca. 8 Euro an.Hierfür bekommt man ca. 200 Tiere. Diese haben einen Bestand an Spinnmilben schnell gefuttert.
Mfg
www.garteneidechse.de