Hallo Svennibert,
ich habe hier im Forum den Tipp bekommen, die Samen von Wüstis einfach nur auf das Substrat zu legen und ganz leicht anzudrücken, damit die "untenrum" und von den Seiten gut Kontakt mit dem feuchten Substrat haben, aber nicht völlig mit Substrat bedeckt sind. Das hat gut geklappt. Einbuddeln würde ich die auf keinen Fall, da das wohl Lichtkeimer sind! Außerdem habe ich auch das Gefühl, ganz verbuddelt schimmeln die schneller.
Ich würde die Samen auch einfach waagerecht liegen lassen und nicht mit dem Wurzelende nach unten senkrecht einbuddeln. Ich glaube, das ist nicht so toll für die Samen, wenn man die hin und herbewegt, die orientieren sich schon von selbst nach oben und unten, und wenn man sie gerade nach dem keimen noch groß umbuddelt, verwirrt die das glaube ich eher, und vor allem ist die Gefahr, dass dabei die kleine Wurzel verletzt wird, viel höher als der mögliche Gewinn eines neu aus- und einbuddelns.
Das würde ich wenn überhaupt nur machen, wenn die Samen irgendwie "komisch drauf" sind und völlig verquer wachsen, was aber so gut wie nie vorkommt, normalerweise sucht sich die Wurzel schon selbst den Weg nach unten.
Also, am Besten einfach locker aufs Substat legen und dann in ein 2 Wochen hübsche Keimlingsfotos für uns machen.
@ Ritterstern
Oje, das würde mich furchtbar viel Überwindung kosten, eine Wüsti zu köpfen, ich bin da die totale Memme. Bin aber mal gespannt, wie sich Deine dann entwickeln. Von meinen Zwergen haben sich schon zwei von selbst verzweigt aber wer weiß, bei den anderen steht mir vielleicht über kurz oder lang (eher lang... ) auch so eine Köpf-Aktion bevor... *schon mal Mut sammel*