war es unserer Miltonia zu kalt?

 
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war es unserer Miltonia zu kalt?

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Gepostet: 24.01.2011 - 21:38 Uhr  ·  #1
Hallo, wir bräuchten bitte dringen Hilfe, und zwar:

wir haben uns beide Ende letzten Jahres bei REWE eine Miltonia mitgenommen, weil wir die so unglaublich schön fanden allerdings war das bei Minusgraden und wir haben sie vom Laden bis ans Auto uneingepackt transpotiert, wie äußert sich das denn jetzt wenns ihr zu kalt geworden ist?
Weil sowohl bei ihrer als auch bei meiner sind bei 2 Trieben (von vieren) die Blüten und geschlossenen Knospen abgefallen und die Triebe trocken geworden und an den anderen beiden Trieb haben beide jetzt noch frische Knospen die aussehen als würden sie was werden ein paar Blätter hängen auch schlapp weg und andere stehen ganz normal...
Kommt das nur von der Kälte oder hat sie vllt. noch ein anderes Problem?
Dass Miltonias Zicken sind haben wir aus dem Internet schon rauslesen können

Wären um Hilfe und Antwort sehr dankbar
Anna & Viki
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Re: war es unserer Miltonia zu kalt?

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Gepostet: 24.01.2011 - 21:43 Uhr  ·  #2
Hallo Anna & Viki,

speziell Orchideen reagieren sehr empfindlich auf Kälte, wenn man sie uneingepackt aus dem Laden transportiert. Um das Ausmaß des Schadens zu ermessen, wäre es super, wenn Ihr ein Foto machen und hier einstellen könnt. Dann sehen wir, was Sache ist.
Ansonsten wäre es gut, wenn Ihr ein bisschen beschreibt, wo das gute Stück steht und wie Ihr sie pflegt.
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Re: war es unserer Miltonia zu kalt?

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Gepostet: 24.01.2011 - 22:07 Uhr  ·  #3
Also unsere Miltonias stehen beide so, dass sie viel Licht abbekommen, aber nicht direkt in der Sonne... die Temperaturen liegen bei ca. 20-24 Grad, gegossen werden die beide einmal die Woche.
Hier sind ein paar Bilder von unseren Miltonias:
DSCI4310.JPG
DSCI4310.JPG (180.28 KB)
DSCI4310.JPG
DSCI4309.JPG
DSCI4309.JPG (136.22 KB)
DSCI4309.JPG
DSCI4308.JPG
DSCI4308.JPG (223.76 KB)
DSCI4308.JPG
DSCI4307.JPG
DSCI4307.JPG (216.37 KB)
DSCI4307.JPG
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Re: war es unserer Miltonia zu kalt?

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Gepostet: 25.01.2011 - 02:20 Uhr  ·  #4
Hi Sause-Schnecke,

ich geh mal davon aus das Du eine Miltonia-Hybriden, "Miltoniopsis" erworben hast. Die Bedingungen sind gleich denen der Naturform.
Wie Cancia schreibt mögen Orchis keine extremen Temperaturschwankungen und Zugluft schon gar nicht. Was die schlappen Blätter betrifft: Solang Du keinen Ziehharmonika- oder Knitterwuchs hast sind die normal. Tritt der genannte Wuchs auf liegen eindeutig Pflegefehler vor. Nu mal was Grund-legenes zu deinem Schützling: Die Miltona kommt aus den Höhenlagen Südamerikas. Das heißt, dass sie bei 20-24 C° zu warm steht. Optimal sind im Sommer 17 - 22 u. und im Winter 15 - 18 C° bei einer Luftfeuchte von 60-80%(unbeheiztes Bad o. Küche). Du hast schon richtig vermutet das sie nee Zicke ist
Jetzt kommen wir zum Gießen was nicht so einfach ist, da Pflegefehler nicht toleriert werden. Das Substrat darf nie austrocknen - wie bei allen Orchis auch keine Staunässe - im Sommer kräftig, im Winter vorsichtiger mit Regenwasser giessen. Erst wieder giessen, wenn der Topf leicht geworden ist, bzw. wenn im Klarsichttopf kein Kondenzwasser mehr zusehen ist. Noch was Wichtiges: Achte darauf das Neutriebe kein Wasser abbekommen - die faulen sehr schnell. Miltonien sind salzempfindlich, also nur alle 4 Wochen mit der Hälfe Orchideen-Dünger giessen, wie auf der Pulle angegeben ist und im Winter gar nicht düngen. Abfallende Blüten und verblühte Rispen sofort entfernen - sie verursachen schnell Fäulnis auf den empfindlichen Blättern. Wie fast alle Orchis braucht sie einen hellen Standort ohne direktes Sonnenlicht(Nord, Ost oder Westfenster).
So, jetzt biste erstmal überflutet Ich wünsch Dir viel Erfolg mit deinem Schützling.
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Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.

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