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BeitragTipps und InfosMo 21 Jul, 2008 8:03
Gelbe Riesen auf dem Acker

Riesige runde oder eckige Strohballen liegen zurzeit auf den Stoppelfeldern. Ein großes Exemplar kann bis 300 Kilogramm auf die Waage bringen. Die Zunahme der gelben Riesen auf dem Acker im Verlauf der vergangenen Jahre ist nach Angaben der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen auf die Arbeitszeitersparnis zurückzuführen.

Die je Hektar anfallende Strohmenge entspricht im Durchschnitt der 1,2-fachen Kornmasse. Bei einem Kornertrag von acht Tonnen je Hektar erntet der Landwirt durchschnittlich neun Tonnen Stroh. Der Mähdrescher erledigt die bei der Getreideernte anfallenden Arbeiten in einem Arbeitsgang. Zuerst wird das Getreide gemäht, anschließend werden die Körner aus den Ähren gedroschen und das Korn vom Stroh getrennt. Nach der Reinigung kommen die Körner in den Korntank des Mähdreschers. Ist dieser ausreichend gefüllt, kommen die Körner auf Transportfahrzeuge und werden abtransportiert. Das Stroh wird entweder zur Einarbeitung lose auf dem Acker verteilt oder zu Ballen gepresst.

Während die Bergung von kleineren Strohballen oft Handarbeit erfordert und hierfür mehrere Arbeitskräfte nötig sind, kann die Bergung der großen Ballen von einer Arbeitskraft bewältigt werden. Hierzu nimmt der Landwirt die Ballen mit der Frontgabel des Treckers auf und transportiert sie zur Lagerstätte. Die Ballen werden in Betrieben mit Schweine- und Rinderhaltung als Einstreu verwendet. So können die runden Ballen im Stall einfach, wie ein Teppich, abgewickelt und anschließend mit der Gabel verteilt werden. Eckige Ballen eignen sich besonders für den LKW-Transport, weil die Ladefläche besser ausgenutzt wird. Aus Nordrhein-Westfalen wird auch viel Stroh nach Holland exportiert, wo es mit Pferdemist vermischt als Nährboden für Champignons genutzt wird.

Die 12 bis 15 Kilogramm schweren kastenförmigen Kleinballen sind leichter zu transportieren und vor allem bei Pferde- und Kleintierhaltern besonders beliebt. Ackerbaubetriebe verwenden das geerntete Stroh auch gern zur Düngung. Hierfür wird das zerkleinerte Stroh breitflächig auf dem Feld verteilt und anschließend mit dem Boden vermischt. Durch die Strohdüngung führt der Landwirt dem Boden organische Substanz und die darin enthaltenen Nährstoffe zu. So verbessert sich die Struktur des Bodens. Außerdem wird die Erosionsgefahr vermindert, was dem Umweltschutz dient.


Erste Hilfe für kranke Pflanzen

Wie werde ich die Wühlmäuse in meinem Rasen los? Wie befreie ich meine Zimmerpflanzen von Thripsen? Welche Schäden richten Schildläuse an Ziergehölzen an? Wie kann ich meine Kartoffeln und Tomaten vor der Krautfäule schützen? Übersteht mein Johannisbeerstrauch den Befall mit dem Johannisbeersäulenrost? Quälende Fragen für Hobbygärtner. Antworten auf häufig gestellte Fragen an den Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen finden Hobbygärtner unter www.pflanzenschutzdienst.de in der Rubrik Haus- und Kleingarten.

Wer auf Nummer Sicher gehen und seine kranken Pflanzen vom Profi untersuchen lassen möchte, findet in der Rubrik Diagnose von Krankheiten Auftragsformulare und eine Anleitung für eine sachgerechte Probenentnahme und -einsendung ans Labor des Pflanzenschutzdienstes. Die Einrichtung der Landwirtschaftskammer kommt gegen eine geringe Gebühr allen Pilzen, Bakterien, Viren oder Schädlingen an Gemüse, Kräutern, Zier- und Zimmerpflanzen auf die Spur.

Weitere Informationen für Hobbygärtner gibt es bei der Landwirtschaftskammer unter www.landwirtschaftskammer.de in der Rubrik Gartentipps.


Blumen zum Selbstpflücken

Jetzt blühen sie wieder, die bunten Blumenfelder, die nordrhein-westfälische Bauern zum Selbstpflücken für Verbraucher angelegt haben, meldet die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Einladend stehen die Sommerblumen in bunten Reihen nebeneinander und verwandeln sich, je nach persönlichem Geschmack, in einen individuellen Strauß für das eigene Heim oder als Geschenk für Freunde.

Diese Blumen sind keine Billigware, sie sind preiswert, aber nicht kostenlos. Viel Handarbeit und Geschick gehört dazu, ein solches Feld anzulegen und zu pflegen. Bezahlt wird je nach Dicke des Blumenstraußes oder nach Stückzahl, zum Beispiel für Lilien oder Sonnenblumen, an einer Kasse direkt am Feld. Ehrlichkeit beim Bezahlen und das Vertrauen der Anbieter in ihre Kunden sind wichtige Voraussetzungen für das Funktionieren dieses Angebotes. Egal, ob die Sträuße aus Ringelblumen, Löwenmäulchen, Leberbalsam und Zinnien oder aus Klassikern, wie Rittersporn, Astern, Dahlien oder Kornblumen, bestehen, eines ist sicher: Selbst geschnittene Blumensträuße garantieren Frische und lange Haltbarkeit.

Landwirte, die Blumen zum Selbstpflücken anbieten, finden Verbraucher im Internetangebot der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen unter www.landservice.de in der Schnellsuche, wenn sie als Suchwort Blumen eingeben.


Erdbeeren rechtzeitig pflanzen

Kaum ist die Erdbeerernte im eigenen Garten vorbei, muss der Hobbygärtner schon ans nächste Jahr denken. Wer im kommenden Sommer Erdbeeren aus dem eigenen Garten genießen möchte, sollte jetzt neue Pflanzen für das nächste Jahr setzen, rät die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Galt früher die Faustregel, Erdbeeren bis spätestens 10. August zu pflanzen, empfiehlt es sich heute, Neupflanzungen schon zum 1. August abzuschließen. Anderenfalls fällt der Ertrag im Folgejahr deutlich ab, umso mehr, je später gepflanzt wird.

Nach dem Anwachsen und der Ausbildung tief reichender Wurzeln werden im Herbst noch einige Blätter gebildet. Nach Angaben der Landwirtschaftskammer ist der Ertragsrückgang bei späterer Pflanzung darin begründet, dass die Erdbeeren im Herbst durch die kürzeren Tage angeregt werden, die Blütenstände für das nächste Jahr anzulegen. Darum blühen zu früh gepflanzte Erdbeeren zu reichlich, während zu spät gepflanzte sich kaum verzweigen und nur wenige Blütenstände entwickeln. Auch eine Stickstoffdüngung kann die Anlage der Blütenstände nicht wieder ausgleichen. Die Erdbeerpflanze lebt vom Nährstoffvorrat des Bodens und braucht deshalb keine zusätzliche Stickstoffdüngung. Wer zu spät pflanzt, wird im folgenden Sommer nur wenig ernten.

Erdbeerpflanzen sind anfällig gegenüber Viruskrankheiten, die ebenfalls den Ertrag stark beeinträchtigen können. Überträger sind vor allem die einzeln sitzenden Knotenhaar-Blattläuse im Herbst. Daher sollte auf die Vermehrung aus eigenen Beständen verzichtet und für die Neuanlage Pflanzgut aus der Profi-Vermehrung verwendet werden.

Die gängigste Erdbeersorte zurzeit ist Elsanta. Wer schon früh Erdbeeren ernten will, sollte sich für Elvira entscheiden. Tenira, Korona und Polka sind mittelfrühe Sorten, wobei Korona und Polka zu den dunkel- und kleinfruchtigen Sorten zählen. Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen empfiehlt, diese Sorten nur einjährig anzubauen.


Samen sammeln für den Garten

Damit es bis weit in den Herbst hinein im Garten üppig blüht, müssen alle welken Blüten an Stauden und Sommerblumen abgeschnitten werden. Darauf weist die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hin. Geschieht dies nicht, bildet sich Samen, der den Pflanzen viel Kraft raubt. Wer Spaß an der eigenen Zucht hat, sollte die eine oder andere welke Blüte aber stehen lassen, bis der Samen reif ist. Diesen keimfähigen Samen erntet man und sät ihn im nächsten Jahr wieder aus. Die eigene Samenernte spart nicht nur Geld, sie macht auch Spaß und kann sogar spannend sein. Wenn man von so genannten Hybridsorten, die aus einer Kreuzung zweier besonders schöner, gesunder und leistungsfähiger Sorten entstehen, Samen aussät, können die daraus wachsenden Pflanzen völlig anders aussehen als die Mutterpflanze, von der der Samen stammt. Grund dafür sind die Erbeigenschaften, die das jeweilige Samenkorn mitbekommen hat.

Zum Abschneiden der Samenstände oder -kapseln benötigt man ein scharfes Messer oder eine Rosenschere. Ein Teesieb ist hilfreich, um feinen Samen von trockenen Samenhäuten zu trennen. Einfach ist zum Beispiel die Samenernte bei Ringelblumen, Mohn, Sonnenblumen, Wicken, Kapuzinerkresse und Lupinen. Geerntet wird grundsätzlich bei trockenem, sonnigem Wetter. Wenn die Körner dunkel und trocken sind, ist meist Erntezeit.

Ringelblumensamen erntet man, indem man den Fruchtstand abschneidet und einzelne Samen mit den Fingern ablöst. Mohnsamen ist reif, wenn sich die Kapsel öffnet, indem der obere Deckel abfällt. Vögel lieben Sonnenblumensamen, deshalb bindet man um die gesamte Blume ein dünnes Gewebetuch, bis sich die Samen selbstständig lösen. Die Reife bei Wicken und Lupinen zeigt sich, wenn die Schoten dunkel gefärbt und trocken sind. Kapuzinerkresse-Samen fällt im reifen Zustand von den Pflanzen ab. Er muss rasch aufgesammelt werden, damit er nicht feucht wird. Samen können in Papiertüten oder Filmdosen aufbewahrt werden. Am besten lässt man den Samen einige Tage auf Papier ausgebreitet trockenen, bevor man ihn in Tüten oder Dosen verpackt und mit Sortennamen und Erntedatum versieht. Die meisten Samen sind etwa drei Jahre keimfähig, wenn sie kühl, dunkel und trocken gelagert werden.
LWK

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