Tztztz, das Internet , ja, da wird vieles falsch voneinander abgeschrieben...... ungefilterte Information halt und keiner prüft es dann nach......
Die leichte Trockenphase im Sommer übersteht die Pflanze problemlos aber, wie gesagt, den Pfennigbaum kannst Du auch durchkultivieren, das nimmt er nicht übel oder fault oder so.
Sukkulenten trockener halten stimmt so eigentlich nicht. Als Beispiel wachsen Echeverien in Mexiko in Gegenden, die von Juni bis August 4mal (!) mehr Regen bekommen als Mitteleuropa. Sie wachsen aber in Felsspalten oder in anderen flachgründigen Böden und die Verdunstung ist sicherlich stärker als bei uns. Meine Sukkis (Echeveria & Co., Haworthia, Aloe, Kakteen) stehen von Mai bis September ungeschützt im Freien und bekommen allen Regen, den sie bekommen können und werden von mir auch noch zusätzlich gegossen. Sie stehen aber in Tontöpfen in durchlässigem Substrat. Staunässe mögen sie nicht, Wasser zur Wachstumszeit aber schon. Noch ein Beispiel:
Ariocarpus kotschoubeyanus (Kaktus), steht nach einem der dortigen Regenfälle gerne mal für ´ne Woche UNTER Wasser. Das sollte man natürlich nicht in unsere Kulturen übertragen, zeigt aber, das die Pflanzen im Wachstum nicht dürsten sollten.