Sedum - Crassula - Kalanchoe - Echeveria - Portulaca - I

 
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DieterR

Komisch, meine Echeverien stehen trocken im kalten Keller bei ca. 8 Grad und denen fehlt soweit nichts.
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Gluggsmarie

Sagt mal, wie häufig gießt ihr eure Crassulas im Winter? Normalerweise werden die Blätter doch gleichmäßig schrumpelig, aber ich habe hier ein Exemplar wo die unteren Blätter schrumpeln und abfallen, oben alles prall
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DieterR

Ich giesse die gar nicht!

Die halten Winterruhe bei ca. 8 Grad im Keller und denen gehts prächtig!
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gudrun

 [M]
Meine stehen alle im kalten Wintergarten und bekommen auch kein Wasser - ich käme da auch gar nicht dran
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Gluggsmarie

Ne meine steht bei 20°C, ganz ohne Gießen klappt das nicht...
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molfini

meine stehen auch im Wohnzimmer und werden ein wenig gegossen (aber gaaanz selten).
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Plantsman

Das Giessen der Crassula ist nicht so einfach zu beantworten, da es in dieser Gattung Winterwachser aus dem westlichen Kapgebiet Südafrikas, Sommerwachser aus dem Norden und Osten und Pflanzen des Übergangsgebietes gibt, die im Frühling und Herbst ihr Wasser bekommen. Man sollte also wissen, wo die Art herkommt. Mit Crassula grisea aus dem Westkap bzw. Übergang habe ich schlechte Erfahrungen mit meiner Kultur (also Echeveria-like), die gezeigte C. atropurpurea ssp. anomala kommt gut damit klar, könnte jetzt nach 4 Monaten aber auch wieder was vertragen, trotz kaltem Stand. Frühling, WO BIST DU?????
Bei den hohen Temperaturen brauchen alle Typen im Winter Wasser, sie sollten nicht total dehydrieren. Am besten so viel, das sie nicht wachsen, aber genug um nicht auszutrocknen.
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Gluggsmarie

Plantsman, leider weiß ich nicht, wie ich meine Crassula einordnen kann. Es handelt sich um diese hier: forum/ftopic15566-465.html#829712

Wir hatte in dem Thread überlegt, dass es entweder eine ovata var. oder obliqua sei.
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Plantsman

Das ist die variegate Crassula ovata und C. ovata kommt in allen drei Bereichen vor . Toll nicht . Hauptverbreitung ist im Übergangsgebiet, also ist eine trockenere, kühlere Winterruhe angebracht und im Hochsommer auch noch mal ein paar Wochen trockener halten. Die ovata ist da aber nicht sehr empfindlich, was das Wasser im Sommer angeht.
Crassula obliqua kann es nicht sein, denn das wäre ein Synonym zu Crassula atropurpurea und die sieht ganz anders aus (meine vor ein paar Seiten ist eine).
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Gluggsmarie

Okay ich habe dein Bild gefunden. Ja die hat ganz anderes Laub. Aber wenn man nach Crassula obliqua variegata googlet bekommt man eine Reihe von Fotos, die meiner Pflanze ähnlich sehen, wie z.B. hier. Ist das einfach alles falsch beschriftet, weil im Internet bestimmte Fehler sich immer weiter verbreiten?

Zitat
und im Hochsommer auch noch mal ein paar Wochen trockener halten.

Macht man das dann um eine Blüte anzuregen? Was genau heißt denn "trockener halten"? Eine Sukku hält man ja ohnehin nicht feucht. Oder soll man die da einfach 2-3 Wochen im halbschrumpeligen Zustand lassen und tröpfchenweise gießen?

Entschuldige, dass ich dich mit so vielen Fragen bombardiere
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Plantsman

Tztztz, das Internet , ja, da wird vieles falsch voneinander abgeschrieben...... ungefilterte Information halt und keiner prüft es dann nach......

Die leichte Trockenphase im Sommer übersteht die Pflanze problemlos aber, wie gesagt, den Pfennigbaum kannst Du auch durchkultivieren, das nimmt er nicht übel oder fault oder so.

Sukkulenten trockener halten stimmt so eigentlich nicht. Als Beispiel wachsen Echeverien in Mexiko in Gegenden, die von Juni bis August 4mal (!) mehr Regen bekommen als Mitteleuropa. Sie wachsen aber in Felsspalten oder in anderen flachgründigen Böden und die Verdunstung ist sicherlich stärker als bei uns. Meine Sukkis (Echeveria & Co., Haworthia, Aloe, Kakteen) stehen von Mai bis September ungeschützt im Freien und bekommen allen Regen, den sie bekommen können und werden von mir auch noch zusätzlich gegossen. Sie stehen aber in Tontöpfen in durchlässigem Substrat. Staunässe mögen sie nicht, Wasser zur Wachstumszeit aber schon. Noch ein Beispiel: Ariocarpus kotschoubeyanus (Kaktus), steht nach einem der dortigen Regenfälle gerne mal für ´ne Woche UNTER Wasser. Das sollte man natürlich nicht in unsere Kulturen übertragen, zeigt aber, das die Pflanzen im Wachstum nicht dürsten sollten.
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Gluggsmarie

Eine letzte Frage noch, dann bin ich erstmal durch
Ist das jetzt eine C. o. var. oder C. o. var. tricolor? Gibts da überhaupt nen Unterschied oder ist das auch nur eine Erfindung des I-nets?
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Plantsman

Das weiss ich jetzt leider auch nicht, die Pfennige sind nicht mein Spezialgebiet
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stefanie-reptile

Danke für diesen sehr informativen Dialog
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Wollschweber

habe es gerade gelesen, sehr interessant. Vor allem die Erklärung von Plantsman zu der C. obliqua

Ich muss gestehen, ich habe es zur Zeit aufgegeben nach den Unterschieden zwischen den Bezeichungen C. obliqua, argentea, portulacea, convoluta (hab ich einen vergessen ) zu suchen. Auf manchen Seiten ist zu lesen, dass es sich hierbei um Synoyme und/oder veraltete Bezeichnungen der C. ovata handelt, andere behaupten es seien Unterarten.
Bei einer meiner C. ovata variegata ist ein Ast ins grüne zurückgefallen, er sieht vom Blatt her anders aus als meine anderen C. ovata, eher wie eine Mischung aus C. ovata und arborescens

Jedenfalls bin ich von den vielen verschieden Namen inzwischen ein wenig genervt

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