Foto-Odyssee des Schreckens

 
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babyblue131313

LACH das letzte Bild ist echt der Knaller Da kriegt man wirklich nen Schrecken

P.S: kleines Späßle
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only_eh

Hallo Epic,

sehr beeindruckend Dein Heimdschungel. Gefällt mir sehr gut

Zur Venusfliegenfalle sowie zum Fettkraut hab ich eine Frage: Das Substrat sieht sehr hell und sehr trocken aus. Was ist das für ein Substrat? Und ich seh auch nichts Schwarzes an der Venusfliegenfalle - kann allerdings auch am Foto liegen

Liebe Grüße
Eve
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Epic

Hi only_eh

Danke für das Kompliment!

Also das Substrat ist eine Carnivorenerde um knapp 6€ (3,5l) vom Dehner. (aus Deutschland mit wenig und mittelmäßig zersetztem Torf und ganz wenig Rinde + Perlite drin) Die in dem roten Sackerl (glaub soviel wird der Dehner auch nicht führen).

Ich wollt dann nach stundenlanger Recherche und Rumsucherei nicht noch weiter durch die Stadt fahren um reinen Weißtorf oder dergleichen zu bekommen. Generell steh ich ned drauf, Torf zu verwenden aber angeblich gibts ja keine brauchbaren Alternativen?

Reingemischt hab ich noch ein Sackerl Vogel-Quartzsand (sehr feinen) zwecks Standfestigkeit.

Die Venus-Fliegenfalle war vorher in meiner Substratmischung a la "Michi kennt sich noch nicht aus". 1 Schicht Sand, 1 Schicht Seramis, 1 dickere Schicht ... und jetzt kommts ... Pflanzenerde.

Dann hab ich noch den Fehler gemacht, sie viel zuviel zu gießen (weils ja angeblich Sumpfpflanzen sind) und das hat ihr dann den Rest gegeben. Jeden Tag wurden 1-2 Fallen gelb, dann schwarz, dann von mir entfernt. Jetzt sind von ca. 10 Fallen nur noch die aufm Foto sichtbaren übrig

Nach dem Umpflanzen hat sich das schwarzwerden aber scheinbar ein bissl eingebremst. Hoffentlich übersteht sies und gedeiht wieder. Das Fettkraut ist neu direkt in das neue Substrat reingekommen, mal sehen wie sichs tut.

In der vorigen Substratmischung mit normaler Pflanzenerde hab ich noch eine Schlauchpflanze stehen, die meisten Wurzeln sind in der Gärtnererde, drum herum is halt meine. Werd die wohl auch bald mal umsetzen müssen...

Du scheinst dich gut mit Carnivoren auszukennen? Hast du ein paar Ratschläge oder Tipps, was ich beachten / anders machen sollte?

LG,
Michi
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only_eh

Hallo Michi,

Karnivorensubstrat, egal ob fertig gekauft oder selber abgemischt, ist schon mal gut. Ich hätte allerdings auf den Vogelsand verzichtet. Der könnte für Karnivoren problematisch werden, da hier häufig Zuschlagstoffe, speziell für Vögel beigemischt werden. Besser wäre Quartzkies (erhältlich im Zoofachhandel) in 1-3mm Körnung gewesen. Der ist garantiert ohne Zusatzstoffe. Wenn sich die beiden Pflanzen in Deiner Mischung aber jetzt wohlfühlen, würde ich nicht nochmal umtopfen. Das kann dann ohne weiteres im Spätherbst, wenn Venusfliegenfalle und Fettkraut sowieso in ihre Ruhephase wechseln, gemacht werden. Beide Pflanzen vertragen in ihrer Vegetationszeit durchaus gut Wasser. Am einfachsten ist Anstaubewässerung. D.h. der Topf steht auf einem Untersetzer, der permanent gut 2 cm hoch mit Wasser gefüllt ist. Regenwasser ist am besten. Es kann aber auch destilliertes/entsalztes Wasser verwendet werden. Während der Ruhephase (ab Herbst etwa - das Fettkraut beginnt dann nichtkarnivore Blätter in einer engstehenden Rosette auszubilden. Die Rosette wird dadurch auch kleiner und kompakter als im Sommer) dann den Untersetzer zwischen den Gießvorgängen 2-3 Tage ohne Wasser stehen lassen und die Pflanzen kühl (5-10 Grad) und hell stellen. Die Schlauchpflanze ist ebenso zu kultivieren. Prinzipiell können die 3 Pflanzen auch gemeinsam getopft werden, da sie ähnliche Ansprüche haben.
Immer wieder mal ein schwarz werdendes Blatt bei der Venusfliegenfalle ist normal. Wichtig ist: volle Sonne (nach Gewöhnung vertragen auch Fettkräuter volle Sonne und färben sich hübsch aus, Schlauchpflanzen sowieso) sowohl im Sommer als auch im Winter.

Liebe Grüße
Eve
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Epic

Wow, vielen Dank!

Muss ich auf den Sackerln mal nachsehen, ob da Zusatzstoffe drin waren.

Wohlfühlen weiß ich leider noch nicht, das Fettkraut ist nach wie vor "in gekauftem Zustand"

Die Venusfliegenfalle hat entweder aufgrund von Überbewässerung oder Düngung (durch die Pflanzenerde) binnen 7 Tagen 7 Fallen und Verzweigungen verloren. Jeden Tag wurde ein neues Stangerl + Falle schwarz.

Nach dem Umtopfen scheint das etwas gebremst, jetzt sind nur 2 Fallen bei der breiten Stelle am Stengel etwas schwarz (+gelb).

Bewässern tu ich ab jetzt mit Mineralwasser ohne Kohlensäure (sofern das okay ist?), sobald ich mal die Gelegenheit hab, hol ich mir destilliertes Wasser für die drei.

Ich dachte mir, aufgrund meiner Schichtung im Glasgefäß ist es okay, wenn ich das Wasser neben den Pflanzen einfach reinfüll. Unten ist Sand und Kies + Seramis, das eignet sich ja eigentlich perfekt um Wasser zu speichern und sozusagen einen dauerhaft feuchten Untergrund für die beiden zu schaffen. Drüber ist dann die Erdschicht... im Prinzip ja nix anderes als ein Untersetzer (Unterschicht) die unter Wasser steht?

Was seltsam ist...weder die Schlauchpflanze noch die Venusfliegenfalle machen Beute... Fliegen fliegen munter in der Wohnung rum (ab und zu welche, nicht ständig ) aber glaubst die würden angelockt und gefangen werden?

Der einzige erfolgreiche Räuber ist das Fettkraut, das hat bereits so 7,8 kleine Trauermücklein am Speisetisch.

Wie lange denkst du kann die Schlauchpflanze so bleiben: im Wurzelballen Gärtnerei-Carnivorensubstrat, daneben umringt von normaler Pflanzenerde? Bin bisher leider noch nicht zum Umpflanzen gekommen (ist auch nicht unbedingt das einfachste).

Ich hab leider überhaupt noch nicht durchschaut, wie man Carnivoren gscheit umpflanzt... Eine normale Pflanze hält man am Stengel oder am Stamm und bedeckt langsam die Wurzeln in optimaler Position. Venusfliegenfalle fällt einem alles aus der Hand, die ganzen Fallen, dann gehen alle zu, die Stengel brechen halbert ab, tief genug rein kriegt man sie auch meist nicht, drücken kann man ned, sonst knickt alles ein/ab.

Ist eine reine Katastrophe :O Auch das Fettkraut ist kaum perfekt einzupflanzen, da der Wurzelbereich ja total von den Blättern verdeckt wird.

PS: ja, ich weiß... das hat mit dem Ursprungstitel nix mehr zu tun, liebe Mods. Aber es ist eine wichtige sinnvolle Ergänzung und betrifft ja doch irgendwie den Zustand der oben gezeigten Pflanzen

LG,

Michi
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only_eh

Hallo Michi,

ui... viele Fragen...
@ Mods: Ich finde zwar, daß die Beiträge immer noch zum Thema des Threads passen - solltet Ihr aber diese Meinung nicht teilen, bitte um Verschieben der betreffenden Beiträge in den 'Karnivoren-Fleischfressende Pflanzen-Stammtisch' Danke.

aaaalso...
Nein, Mineralwasser ist noch schlechter als Leitungswasser (ebenfalls ungeeignet), da mineralienhaltig. Fleischfressende Pflanzen benötigen nicht nur keine zusätzlichen Nährstoffe (es reichen jene wenigen im Substrat), sondern sie sind schädlich für die Pflanzen. Bitte nur destilliertes Wasser verwenden, wenn Du kein Regenwasser hast.

Klar, funktioniert das Gießen über die Schichtung des Glases auch. Hab ich wohl überlesen...

Vogelsand: Möglich, daß über die Zusatzstoffe was auf dem Sackerl steht, deklariert werden muß es jedoch nicht. Aquarien-Quartzkies für Süßwasserfische ist auf jeden Fall ohne Bedenken verwendbar. Verwende ich selber auch seit Jahren.

Die Sarracenia hält sicher in dem jetzt vorhandenen Substrat durch. Ich kenne Fälle, wo die einfach an den Teichrand in mit Pflanzenerde vermischten Torf und gedeihen. Möchte das zwar nicht weiterempfehlen, aber Sarracenien sind nicht ganz so heikel. Sie können auch später noch umgepflanzt werden.

Fürs Umpflanzen Deiner Pflanzen gilt wie für alle 'normalen' Pflanzen auch: Fingerspitzengefühl und wissen, wo man die Pflanze am besten festhält. In den meisten Fällen ist das der Wachstumspunkt. Aber nicht zu fest umklammern. Beim Fettkraut ist's überhaupt sehr einfach: nur sehr wenige Fettkräuter haben ein ausgeprägtes Wurzelsystem. Die meisten haben lediglich ein paar relativ kurze Wurzeln, die mehr oder weniger lose im und auf dem Substrat liegen. Einfach mit dem Stiel eines Kaffeelöffels einige Millimeter unter der Pflanze durchs Substrat fahren und dabei das Fettkraut hochheben. Und genau in diesem Zustand, also mit dem bisschen Substrat dran auf das frische Substrat aufsetzen. Die Wurzeln suchen sich dann schon ihren Weg. Bei der Prozedur eventuell abgefallene Blätter kannst Du gleich als Blattstecklinge weiterverwenden.

Kennst Du eigentlich schon den Karnivoren-Stammtisch? Hier findest Du viel Interessantes zu Deinen, aber auch anderen fleischfressenden Pflanzen: forum/ftopic62776.html

Liebe Grüße
Eve
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Epic

Das mit Mineralwasser wusste ich gar nicht. Danke für die Warnung!

@Sarracenia: Oha, denkst die packt das? Wär schön, hab große Angst die kaputtzumachen wenn ichs sie nochmal umpflanze (so knapp nachm 1. Mal).

Blattstecklinge beim Fettkraut? Das ist ja org... und wo kommen da die neuen Wurzeln raus? Direkt am Blattende?

Kleines Update bezüglich Venusfliegenfalle...
Hab heute festgestellt, dass die total lose im Substrat ist...rausgenommen (ohne Widerstand)...

Ein riesiger Wurzelstrang war total braun/schwarz... eigentlich so ziemlich alle Hab sie wohl "verbrannt" mit der normalen Pflanzenerde?

Hab jetzt wirklich alles vom Rhizom abgezwickt was braun oder schwarz war.

Viel ist von der Pflanze nun nichtmehr übrig... Vom Rhizom kommen nur noch 2 ca. 5mm lange Wurzelstumpelchen raus. Hoffe die wachsen... Fallen sind noch 2 oben.

Trauerspiel, aber gut...ich rechne nimma mim Überleben, d.h. es kann nur besser werden!


Was hast du eigentlich so für Pflanzen zuhause?

LG,
Michi
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DAGR

Reines destilliertes Wasser sollte man aber auch nicht verwenden, das enthält wieder zu wenige Nährstoffe Auf dem Weg durch die Luft fliegt so ein Regentropfen ja durch alle möglichen Staubwolken, von denen dann auch was hängen bleibt, sodass im Regen doch einige Nährstoffe vorhanden sind, während im destill. Wasser gar nichts ist. Ich würde destill. Wasser und Leitungswasser im Verhältnis 9 : 1 mischen, dann wirkt sich der Kalk im LW nicht so aus und es sind einige Mineralien aus dem LW enthalten. Diesen Tipp hab ich mal im oben genannten Karnivorenstammtisch bekommen

Fast alle Blattstecklinge bewurzeln an der Stelle, an der das Blatt mit dem Stamm verbunden war. Dort ist nämlich noch ein Wachstumsgewebe, ein sogenanntes Meristem, vorhanden, aus dem dann bei Bedarf auch Wurzeln und ein neuer Trieb wachsen können. Ich nehme jetzt mal an, dass das bei Fettkräutern genauso ist Deshalb ist es auch wichtig, ein ganzes Blatt mit möglichst viel Gewebe von der Stammansatzstelle zur Bewurzelung zu nehmen, halbe Blätter würden nur vergammeln. Bewurzeln würde ich unter Folie, um für eine erhöhte LF zu sorgen, aber öfter mal lüften, damit nichts gammelt

LG, Daniel
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only_eh

Natürlich habe ich ganze Blätter vom Fettkraut gemeint. Mir sind bei meinen diversen Pflanzen noch nie halbe Blätter abgebrochen, hab daher an eine solche Möglichkeit gar nicht gedacht.

Du hast Recht - VE- oder destilliertes Wasser kann bis zu 10% Leitungswasser zugesetzt werden. Muß aber nicht. Besonders nicht bei Pflanzen, die die Möglichkeit haben, Beute zu fangen.

Gespannte Luft ist nur bei der Bewurzelung von Nepenthes wirklich notwendig. Bei allen anderen Karnivoren ist es nicht notwendig. Beugt auch Schimmel und Algen vor, wenn es keine Abdeckung gibt. Die Blätter einfach aufs Substrat legen, Anstaubewässerung, hell stellen und nach ein paar Tagen sieht man bereits die kleinen Blättchen.

Liebe Grüße
Eve
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Epic

Ein kleines Update meiner Pflänzleins

Die Erdbeerpflanzen sind leider trotz üppigstem Wuchs dem Mehltau anheimgefallen und wurden alle von mir geköpft. Werd wohl Kupfer-Spray sprühen und abwarten ob der Mehltau auf den neuen Blättern dann wegbleibt.

Interessehalber (hatte noch nie welche) hab ich eine gegessene Rispentomate ausgestreut und nun bin ich stolzer Besitzer von Tomatenpflanzen. Keine Ahnung wie lange die durchhalten, nachdem sie 2,3 Monate zu spät gesät wurden

Vor paar Wochen konnte ich an den Kamillesamen nicht vorbeigehen und hab ein bissl ausgesät. Ich befürcht, sie sind sehr dicht gewachsen, aber zur Not dünn ich sie halt bissl aus.

Meinen Exoten gehts auch gut! Die ungarische Chili schiebt Früchte ohne Ende! Mein 3. oder 4. Ananasköpfundeinpflanzversuch ging dann endlich mal gut (kein Schimmel, JUHU!) und sie schiebt auch bereits das 6. neue Blatt in der Mitte! Nachdem mir die Hauptwurzel der ersten Mango leider abgeknickst ist, wächst die 2. jetzt auch schön vor sich hin.

Bissl Angst hab ich davor, sie alle reinholen zu müssen, aber gut...unter den 3 Pflanzenlampen wird sich schon ein Platzerl finden

Achja, meine "kaputte" Venusfliegenfalle (war nur noch Rhizom übrig) hat sich erholt! :O Hätt ich nie damit gerechnet!
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Nick74

Das sieht doch soweit ganz gut aus
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jamotide

Zitat geschrieben von Epic

Interessehalber (hatte noch nie welche) hab ich eine gegessene Rispentomate ausgestreut und nun bin ich stolzer Besitzer von Tomatenpflanzen. Keine Ahnung wie lange die durchhalten, nachdem sie 2,3 Monate zu spät gesät wurden


Hah, ob die noch was werden? Ich hab eine aehnliche Tomate, die war irgendwo als Unkraut mitdrin. Seit zwei Wochen hat sie Blueten und ist so aehnlich gross wie Deine.
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Beatty

Hm, bei mir läuft gerade das Kopfkino. Wie bitte, sät man gegessene Tomaten?

Ansonsten sieht es bei dir so aus, als ob du dringend mindestens einen riesigen Balkon, eigentlich besser gleich einen Garten mit Gewächshaus bräuchtest.
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Epic

Hehe, nein ich glaub die Tomaten werden nix mehr. Werd sie aber vorerst so langs gut geht drinnen weiterkultivieren.

@Kopfkino: ich geh jetzt bewusst nicht auf die biologischen Möglichkeiten ein ich meinte natürlich eine zum Essen bestimmte Tomate, der ich 7,8 Kerne entwendet habe

Jaa, ich krieg aber ab 5.12. eine 11m² Loggia und hab dann 2 Zimmer wo daneben 2,5m hohe Loggiatüren (doppelt) sind

Da sollte dann für genügend Licht gesorgt sein. Nicht zu vergessen die Pflanzenlampen

Werd wohl auch 2 oder 4 Eckboards an die Wände montieren und je 3 Pflanzen draufstellen (Nähe Loggiatür).

Bin schon sooo gespannt!
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