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Allergiker, Zimmerpflanzen und Substrat

Die Probleme mit Natur und Technik. Wie klappt´s denn eigentlich mit ...
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Hallo liebe Greenies :mrgreen:

ich hoffe, es ist ok wenn ich wieder ein Thema eröffne.
Je mehr ich mich ins Thema Pflanzen einlese,desto mehr Fragen werfen sich mir auf. Ich habe mich zwar schon quer durch euer tolles Forum gelesen, finde aber keine klaren Antworten und hoffe, ihr könnt mir weiter helfen.

Vermehrt habe ich gefunden, dass Pflanzen im Haus generell nicht für Allergiker geeignet sind, weder Hydro noch Erde noch Seramis.
Nun ist es so, dass mein Freund und ich beide relativ starke Allergiker sind, Pollen, Milben und Schimmelpilze.
Auf Pflanzen verzichten möchte ich hier nicht. Mir ist klar, dass man sich nicht gegen alles abschirmen kann und theoretisch auf alles irgendwann reagieren kann.

Welche Zimmerpflanzen sind nun starke Allergene umd welche nicht? Durch googeln finde ich was von Ficus Benjamini, Weihnachtssern, Diffenbrachia, generell Blühpflanzen, manchmal lese ich auch was von Monstera und Drachenbaume. Stimmt diese Liste so weit?
Gibt es Pflanzen, die eher Allergikerfreundlich sind?

Was ist vom Substrat am besten.? Schimmel liegt am gießen?
Ist Seramis weniger Schimmelanfaellig und somit besser geeignet? Teilweise lese ich, Seramis schimmelt schnell, dann wieder es könne gar nicht schimmeln?
Erde soll immer schlecht sein, weil sie immer nicht sichtbaren Schimmel enthält?

Mich würden hier eure Erfahrungen, vor allem die anderer Allergiker interessieren.
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Druidin
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Ich bin auch allergisch gegen verschiedene Pollen, Nüsse, Staubmilben, Schimmel und diverse Haustiere. Mit meinen Zimmerpflanzen (in Erde) habe ich aber überhaupt keine Probleme. Die von dir genannten können tatsächlich Allergie auslösend sein, aber ich denke, das kann man nicht pauschalisieren. Ich bin reagiere auf keine davon allergisch, nicht mal auf die Pflanzensäfte der Diffenbachie (ich kenne aber Nichtallergiker, die heftig darauf reagieren).

Ich würde es an deiner Stelle ausprobieren. Die genannten Kandidaten würde ich aber von vorneherein weglassen. Grünlilie Bilder und Fotos zu Grünlilie bei Google. , Farne Bilder und Fotos zu Farne bei Google. , Tradescantien Bilder und Fotos zu Tradescantien bei Google. und Yucca Bilder und Fotos zu Yucca bei Google. sollten vermutlich problemlos sein. Blumenerde im Topf sehe ich nicht als Problem, die ist und bleibt ja im Topf. Vielleicht musst du beim Umtopfen, wenn es staubt, einen Mundschutz aufsetzen. Aber auch das würde ich einfach mal ausprobieren. Als Allergiker muss man ja sowieso alles erstmal vorsichtig testen, bevor man etwas benutzen kann. Fang mit einer oder zwei Pflanzen an und beobachte deine Reaktionen darauf. Wenn alles gut geht, kannst du dir langsam mehr Pflanzen zulegen...;)

Schimmel oben auf der Blumenerde kannst du vermeiden, indem du nur von unten gießt und die Erde immer gut abtrocknen lässt, bevor du erneut Wasser gibst.
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Von Sumpfpflanzen z.B. Zypergras würde ich Dir abraten. Aber vielleicht magst Du ja Kakteen und Sukkulenten? Die hält man in mineralischem Substrat und ziemlich trocken, so dass da nichts schimmeln sollte.
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Ich bin leider ebenfalls mit einigen Allergien geschlagen. Mit Grünpflanzen hab ich allerdings überhaupt keine Probleme. Vorsichtig ist bei Pflanzen geboten, die blühen. Auf solche muß ich in der Wohnung verzichten bzw. während der Blühsaison im Treppenhaus aufstellen. Das ist auch der Grund, warum ich nur Naturformen von Orchideen habe. Die blühen nur 1x jährlich. Erde ist bei mir kein Problem, auch meine geliebten Sumpf- und Moorpflanzen tun mir nichts.

Umtopfen und alle Schnittarbeiten erledige ich mit 1x-Handschuhen bzw. im Hof mit Gartenhandschuhen. Ich reagiere auf Pflanzensäfte, egal welcher Art, mit Hautausschlägen.

Es ist, wie Firemouse bereits geschrieben hat, immer ein Versuch. Wenn's nicht klappt, muß die Pflanze weg. Abnehmer finden sich immer ;)
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Danke für eure Antworten :)

bisher habe ich keine Probleme und hoffen,dass das so bleibt.

Wenn man es direkt vergleicht,wo ist die Schimmelgefahr höher, bri Seramis oder Erde?
ich würde auf Seramis umstellen wenn es da eben besser ist.

Ich habe mal gelesen, Kakteen wären nicht so gut da trockenes Substrat aufwirbeln kann?! Oder so.
Brauchen Kakteen nicht einen besonderen Platz zum Überwintern? Das kann ich nicht bieten, für mich kommen nur Pflanzen in Frage, die das Ganze Jahr am Südostfenster oder Nordwestfenster und bei Zimmertemperatur stehen können.

Und blühen Yukkas nicht auch? Zumindest glaube ich, mal gelesen zu haben dass sie duftende Blüten haben. Und was ist mit Kakteen Blüten?

Gibt es noch andere empfehlenswerte Pflanzen? Due keine spezielle Überwinterung brauchen, für ein Südostfenster oder Nordwestfenster geeignet sind, nicht blühen und duften und zur Not auch in Seramis stehrn können?

Ich habe auch mal gelesen, dass man vorbeugend gegen Schimmel die Pflanzen mit Tee gießen soll wegen der Gerbstoffe und das man auf die Erde eine Schicht Quarzsand tun soll. Schimmelt das dann nicht erst recht weil keine Luft ran kommt?

Oder ist vielleicht eine Erde Seramis Mischung am besten?
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Druidin
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Außer Algen, Farnen, Flechten, Moosen und Schachtelhalmen blühen alle Pflanzen. Aber das eine Yucca im Zimmer blüht, ist sehr unwahrscheinlich, genauso wie viele andere als 'Grünpflanze' angebotenen Zimmerpflanzen. Ich würde mir aber an deiner Stelle auch nicht alle Blühpflanzen verbieten, sondern das einfach vorsichtig ausprobieren. Gefüllte Blüten beispielsweise haben meist keine Staubbeutel und damit auch keine Pollen.
Primeln, Begonien, Pelargonien und viele andere gibt es mittlerweile mit stark gefüllten Blüten, die würde ich an deiner Stelle mal testen.

Im Zweifel kannst du die Blüten auch einfach abschneiden, falls sie wider Erwarten an Grünpflanzen erscheinen. ;)
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Danke für die Antwort.
Wirklich verbieten will ich mich nichts, ich mag aber grün pflanzen mag ich generell meist lieber und möchte mich eben gerne informieren.
Hauptsächlich dieses Schimmelthema und die Vorbeugung liegen mir sehr am Herzen.

Aber danke auch dir für deine Ratschläge.

Ich würde mch noch über weitere Antworten freuen
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Schimmel kann bei allen Substraten auftreten. Das ist einfach eine Frage der Feuchtigkeit und des Nährbodens. Normalerweise hat man Schimmel an Anzuchten, wenn noch Reste der Früchte an den Samen kleben und das Substrat relativ feucht ist.

Wenn du deine Pflanzen eher wenig und von unten (über einen Untersetzer oder Übertopf) gießt, ist die Gefahr eigentlich relativ klein. Seramis selbst kann nicht schimmeln, weil es keine Nährstoffe für Pilze enthält. Blumenerde ist aber auch bereits so weit zersetzt, das Schimmelpilze wenig zum Leben finden. Kauf nur hochwertige Blumenerde, wenn du mal umtopfst, denn da gibt es leider manchmal schlechte Erden, die Schimmel noch Nährboden bieten können. Entferne immer alle abgestorbenen Pflanzenteile von der Oberfläche (denn die sind ein guter Nährboden für Schimmel) und gieße sparsam, dann sollte nichts schimmeln. ;)
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Wenn Seramis nicht schimmeln kann,ist es dann nicht die bessere Wahl?

Woran erkenne ich gute Erde? Habe momentan eine von Floraself aus dem Baumarkt.
Was muss auf der Packung stehen? Weil in die geschlossene Packung kann ich ja nicht reinschauen.
und was hältst du von der Sandschicht gegen Schimmel?

Ich bin leider jemand,der schnell mal zu viel gießt und noch ziemlicher Anfänger auf dem Gebiet :oops:
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Auch Seramis kann irgendwann zu schimmeln anfangen. Bei jeder Pflanze sterben mal alte Wurzeln ab. Die geben dann einen guten Nährboden ab. Auch Dünger bringt eine für Pilze geeignete Unterlage mit.

Gute Erde ist meist als torfarm oder torffrei bezeichnet. Das ist das, was man von außen sehen kann. Leider ist erst bei der geöffneten Packung erkennbar, ob es sich tatsächlich um gute Erde handelt. Sie sollte locker sein, nicht modrig riechen, es sollten keine geschredderten Abfälle (Kunststoffteile!) und auch keine allzugroßen Aststücke vorhanden sein.

Ich persönlich halte von einer Kies- oder Sandschicht gerade bei Green-Anfängern nicht sehr viel. Es ist dann nämlich nicht erkennbar, ob das Substrat noch feucht genug oder eben nicht ist. Das Gießen von unten ist zwar eine gute Methode, die Pflanzen nicht zu übergießen. Fehlerfrei ist diese Methode aber trotzdem nicht. Ich habe es auf diese Weise zB geschafft, eine Zamioculcas zamifolia zu übergießen. Und das, obwohl nie überschüssiges Wasser in der Untertasse stehen geblieben ist.
Ich würde daher zumindest am Anfang noch keine Sand- oder Kiesschicht auf das Substrat füllen. Erst dann, wenn ich erkannt habe, welcher Gießrhythmus für die jeweilige Pflanze optimal ist.
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Dann ändere zuallererst deine Giessgewohnheiten :wink:

Seramis schimmelt zwar nicht von sich aus, aber wenn du da zuviel giesst, gehen deine Pflanzen kaputt, da das Seramis Wasser mehr speichert als normale Blumenerde.
Ich mische meine Erden immer mit Kokohum, Perlite und Lavasplit und hatte die letzten Jahre nie Schimmel, selbst wenn ich von oben gegossen habe.
Ich kaufe keine spezielle Blumenerde, allerdings möglichst torffreie.

Und dann ist es schon mehrfach hier im Thread angesprochen - giesse von unten und schütte das nach einer halben Stunde nicht aufgesogene Wasser weg. Damit solltest du auf jeden Fall auf der sicheren Seite sein bezüglich zu viel giessen.
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Hallo

Es macht keinen großen Unterschied was die Schimmelgefahr angeht, ob Du die Pflanzen in reine Blumenerde oder Seramis pflanzt, wenn Du die Pflanze (wie normalerweise üblich) mit dem Erdballen in das Seramis setzt, weil Du dann ja auch Erde im Topf hast.
Negativ Erfahrungenmit Nässe und Schimmel bei Seramis-Kultur kommt wahrscheinlich daher, daß (auch vom Hersteller empfohlen) ein wasserdichtes Gefäß (ohne Abzugslöcher) verwendet wird. Wenn man dann nicht aufpasst, steht das Wasser irgendwann im Topf und die Wurzeln faulen. Ich würde auch für Seramis (sicherheitshalber) Kulturtöfe mit Wasserabzugslöchern verwenden.
Die Kultur in reinem Seramis ist auch möglich, aber dann musst Du die Wurzeln neu gekaufter Pflanzen auswaschen.

In Hydrokultur habe ich eigentlich noch nie Schimmel gesehen. Hier gibt es keine organischen Bestandteile im Substrat, außer den Wurzeln der Pflanze. Wenn man diese nicht komplett verfaulen lässt, schimmelt auch nichts.


Sand: Schimmelpilze brauchen ja kein Licht und fühlen sich in einer abgeschirmten feuchten Umgebung wohl, ich denke das bringt nichts.
Tee: Gerbstoffe können bakterizid und fungizid wirken, aber ich würde mich nicht darauf verlassen.

Garten-Yuccas blühen jährlich sehr schön, die stammbildenden Zimmer-Yuccas blühen im Zimmer selten. Fürs Nord-West-Fenster wurden schon Grünlilie und Farne genannt, Drachenbäume sollten unbedenklich sein, bei den Aronstabgewächsen ist eigentlich nur die Dieffenbachie kritisch (Hautreizung). Fürs Süd-Ost-Fenster vielleicht Yucca, Elefantenfuß, Aralien, Geldbäume, ... ich habe allerdings selbst keine Allergie-Erfahrungen.

Gruß, CL

Edit: Was Blumenerde angeht, würde ich auf Substrate mit Rindenhumus oder sonstigen Holzbestandteilen verzichten.
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Eure Antworten sind super, vielen Dank :D =D>

Zunächst einmal zu meinem Gießverhalten:
Wenn ich den Finger in die Erde stecke und sie trocken ist,warte ich noch 1-2 Tage und gieße dann oder (bei meinen noch sehr kleinen Grünlilien) sofort.
Ich gieße mit Leitungswasser (wir haben sehr weiches Wasser) . Noch gieße ich von oben,lass das Wasser eine halbe Stunde im Untersetzer und schütte den Rest weg. Bei größeren Töpfen klappt das von unten gießen nicht oder ich bekomme es einfach nicht hin. Jedenfalls fühlt sich die Erde oben dann nicht feucht an,was sie ja soll.

Je nach Pflanze und Größe des Topfes gieße ich alle 6-8 Tage jetzt im Frühjahr.
Was kann ich verbessern?

Zum Substrat:
Die Erde,die ich habe basiert auf Hochmoortorf. Das ist also nicht so gut wenn ich das recht verstehe, oder?
Wo bekomme ich Torfarme Erde her? Bei uns im Baumarkt hatte ich damals keine gesehen.
Ich habe die Erde teilweise mit Quarzsand gemischt. Sollte ich das beibehalten? Oder ist was anderes besser?

Ich habe im Moment Grünlilien. ,Draceana magnita und eine Diffenbrachia, die ich aber evtl verschenken will.

Ins Auge gefasst habe ich bisher den Elefantenfuss, Kakteen, Sanseveria, Efeutute und zamioculcas.
Fleischfressende Pflanzen wie die Venusfliegenfalle finde ich auch interessant.
was haben die Allergiker unter euch da so für Erfahrungen?
Sind die Anfangergeeignet und kann ich ihren Ansprüchen gerecht werden?

Kann man Farne überhaupt als Zimmerpflanzen halten? Brauchen due nicht extrem viel Feuchtigkeit?
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Wenn von unten gegossen wird, ist es normal, daß im oberen Bereich des Topfes die Erde trocken ist. Feucht braucht es die Pflanze nur um die Wurzeln und die sind im optimalen Fall nicht oben im Topf, sondern unten.

Daß Du das 'von unten gießen' bei größeren Töpfen nicht hinbekommst, kann an der Topfform liegen. Große Töpfe haben meistens so 'Füßchen' und damit kommt nicht ausreichend Wasser an die Topflöcher. Besser ist es, solche Töpfe zu meiden und welche mit planem Boden zu besorgen.

Kakteen brauchen eine kühle Winterruhe, in der sie nicht gegossen werden. Ideal sind 5 Grad. Hast Du diese Möglichkeit?
Venusfliegenfalle ist *keine* Zimmerpflanze. Sie könnte das ganze Jahr über draußen stehen. Alternativ benötigt sie eine sehr sonnige, kühle Winterruhe. Als Substrat kommt nur reiner ungedüngter Hochmoortopf in Frage. Selbst das weicheste Leitungswasser ist Gift für sie. Sie braucht unbedingt Regenwasser oder entsalztes Wasser.

Alle anderen von Dir genannten Pflanzen (außer Diefenbachia und Sanseveria - die habe ich nicht) habe ich ebenfalls und keine Probleme damit. Sie stehen bei mir in normaler Pflanzenerde. Zuschlagstoffe: je nach Pflanze verschiedene Mengen Quarzsand, Perlite, Vermiculite.
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Danke :D

jetzt wird mir einiges klar bezüglich des Gießens von unten.
Geht das auch,wenn die Pflanze noch recht jung ist und die Wurzeln erst in den oberen 2/3 des bzw der oberen Hälfte Topfes sind?

Kann ich denn andere Pflanzen mit Leitungswasser gießen? Also gibt es zwar Pflanzen die spezielle Ansprüche haben,die "gewöhnlichen" Zimmerpflanzen kommen aber mit Leitungswasser zurecht?

Was ich Pflanzen bieten kann:
Eine spezielle Überwinterung kann ich nicht bieten und an Standorten eben nur nördlich oder Südlich.
Ich kann sie besprühen, aber sonst extreme Luftfeuchtigkeit nicht bieten (außer im kühlen,recht dunklem Bad).
Die Pflanzen sollten auch länger noch auf der Fensterbank Platz finden,also nicht zu extrem in die Breite gehen wie zb die riesigen Monstera-Exemplare.
Länger unterwegs bin ich selten, regelmäßiges gießen wäre also kein Thema.
Und eben möglichst Allergikerfreundlich sollte es sein.

Ich glaube, ich werde dann doch besser bei Erde bleiben.
Ich weiß nicht ob das erlaubt oder schon Werbung ist,aber welche Erde nehmt ihr so?
Hab bisher nur die Torfbasierte gesehen
.
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