Zwiebelblumen und Stauden "Mischen possible"

Autor: Frank   
Veröffentlicht: 23.01.2009 - 10:32 Uhr
 
 
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Zwiebelblumen und Stauden ergänzen sich ausgezeichnet

Die ersten Zwiebelblumen blühen schon lange bevor sich die Blätter der sommergrünen Stauden entfalten. Wahre Frühstarter unter den Zwiebelblumen sind Schneeglöckchen und Winterling. Ihre Blüten erscheinen bereits im Februar oder sogar im Januar. Sie trotzen Eis und Schnee und wecken schon zu Jahresanfang die Vorfreude auf den Frühling. Im März folgen Krokusse, Blausternchen und Schneestolz, die ganze Gartenbereiche mit einem Blütenteppich überziehen. Auch die Vorfrühlingsanemonen (Anemone blanda) und das wenig bekannte Porzellanblümchen (Puschkinia) öffnen ihre Blüten ab März. Etwas später sorgen Narzissen, Hyazinthen und Tulpen für Farbe. Der letzte im Bunde der Frühlingsblüher ist der Zierlauch, der je nach Art erst ab Mai oder noch später blüht. So können die Zwiebeln und Knollen, die jetzt im Herbst gepflanzt werden, von Januar bis zum Sommer Farbe in den Garten bringen.

Ein starkes Team
Viele Zwiebelblumen blühen auch im nächsten Jahr wieder, wenn man ihnen Zeit gibt, die Nährstoffe aus den Blättern in die Zwiebeln zu verlagern. Dieser Vorgang dauert etwa sechs Wochen und ist erst abgeschlossen, wenn die Blätter vergilbt sind. Austreibende Stauden können das absterbende Laub der Zwiebelblumen verdecken und den Blütenreigen im Garten fortsetzen. Nicht nur praktische Gründe sprechen für eine Kombination von Zwiebelblumen und Stauden. Sie bilden auch eine harmonische Pflanzengemeinschaft. Zusammen mit Gehölzen entstehen besonders schöne und natürlich anmutende Gartenimpressionen.

Kontrastreich oder Ton-in-Ton

Werden gleichzeitig blühende Stauden und Blumenzwiebeln kombiniert, können sich die Pflanzen in ihrer Wirkung verstärken. Wegen der großen Farbenvielfalt der Zwiebelblumen lassen sich leicht Sorten finden, die farblich bestens zu blühenden Stauden oder Gehölzen passen. Neben stilvollen Kreationen Ton-in-Ton sind auch starke Kontraste möglich. Die im April und Mai blühende Gämswurz (Doronicum orientale) mit ihren strahlend gelben Blütensternen bildet einen wunderschönen Kontrast zu Tulpen in warmen Rottönen wie z.B. der duftenden Sorte `Ad Rem`. In einem Beet, in dem dagegen gelbe Farbtöne vorherrschen sollen, kann man beispielsweise Gämswurz mit gelbblühenden Kaiserkronen kombinieren. Dadurch entsteht ein Gartenbild mit einer phantastischen Fernwirkung.

Leuchtende Blüten vor grüner Kulisse
Auch Stauden mit großen grünen Blättern, kleinblättrige Bodendecker oder Farne mit ihrem grünen Blattwerk eignen sich gut als Begleiter für Blumenzwiebeln und Knollen. Sie bilden einen ruhigen Hintergrund, vor dem die intensiven Blütenfarben von Tulpen, Narzissen und Co. besonders stark leuchten. Weiße oder gelbblühende Zwiebelblumen sind bestens geeignet, um dunkle Gartenbereiche zu beleben. Neben dem Spiel mit Farben bietet sich auch das Gestalten mit markanten Formen an: Einige Zierlaucharten und -sorten wie z.B. Allium `Purple Sensation` haben kugelrunde Blütenstände. Diese Zwiebelblumen sind ideal, um im Mai und Juni im Staudenbeet außergewöhnliche Akzente zu setzen.

Quelle: IZB
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