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Yucca jetzt noch umtopfen???

Die richtige Pflanzenpflege, Pflanzenschnitt, Veredelung ...
Worum geht es hier: Richtige Pflanzenpflege, schneiden und veredeln...
Die richtige Pflege von Pflanzen umfasst das Düngen (welcher Dünger und wie oft düngen), Schneiden (wie schneiden und wann wird geschnitten), Wässern (wieviel Wasser und wie oft gießen), Standort der Pflanze (wieviel Licht oder Schatten), Boden (welche Erde oder Substrate), Überwinterung (wie überwintern und bei welchen Temperaturen, winterharte oder nicht), Veredelung (welche Technik zum veredeln, okulieren, anplatten oder pfropfen).
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BeitragYucca jetzt noch umtopfen???Di 27 Nov, 2012 7:14
Hallo,

habe mir gestern eine Yucca gekauft. Sie hat einen 15 cm Fuss. Der Platz bis zum Topfrand ist ca 1 cm.

Soll ich sie noch in diesem Jahr umtopfen?

Weiter möchte ich als Substrat gerne 25 % torffreie Erde, 25 % Perlite, 25 % Aquariensand, 25 % Aquarienkies verwenden.

Kann ich als Ersatz zum 25 % Aquariensand und 25 % Aquarienkies nur 50 % Bausand verwenden?

Viele Grüße

Marco
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BeitragDi 27 Nov, 2012 12:51
Hallo Marco

über das Umtopfen im Herbst oder Winter gibt es verschiedene Meinungen. Man kann oder sollte, bevor die Pflanze den Topf sprengt, man mit dem Gießen gar nicht mehr nach kommt oder die Pflanze kümmert.
Zu beachten ist, daß durch die neue, vorgedüngte Blumenerde die Pflanze zum Wachstum angeregt wird, was im Winter nicht immer erwünscht ist. Wenn die Yucca aber sowieso warm steht und viel Licht hat schadet es ihr auch nicht im Winter weiterzuwachsen.
Ich würde die Pflanze mal aus dem Topf heben und schauen, wie dicht der Wurzelballen schon ist. Wenn Du nur noch eine 'Wand' aus Wurzeln siehst, spräche dies für's Umtopfen. (Dann aber diese Wurzelwand beim Umtopfen etwas auflockern.)

Über den Bausand wird auch gestritten. Er kan Kalk enthalten, das ist aber für 'ne Yucca nicht weiter schlimm. Yuccas sind generell unempfindliche Pflanzen, wenn sie Licht haben und nicht ertränkt werden.

Ich würde also sagen, wenn Du sie hell und warm durchkultivierst, topf sie um, und falls sie kühl überwintert wird, dann warte auf's Frühjahr. Oder Wurzeln anschauen und dann entscheiden. Und beim Substrat keine Wissenschaft draus machen.

Gruß, CL
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BeitragDi 27 Nov, 2012 20:22
wie carl schon geschrieben hat in der Wohnung mit genügend Licht und Wärme kein Problem, ohne Licht und Wärme lass es lieber.

Der Boden sollte bei einer Yucca sehr durchlässig jedoch speichernd sein..diese Eigenschaft hat Kies nun mal nicht..an deiner stelle würde ich den Kies gegen Blähton tauschen.
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BeitragRe: Yucca jetzt noch umtopfen???Di 27 Nov, 2012 22:46
marco070679 hat geschrieben:...
Weiter möchte ich als Substrat gerne 25 % torffreie Erde, 25 % Perlite, 25 % Aquariensand, 25 % Aquarienkies verwenden.
...


Genau so kultiviere ich meine Yuccas auch! \:D/
Das hat sich - für mich - als super Mischung erwiesen, gerade weil meine im Sommer draußen stehen und so Regenzeiten besser aushalten.
Aber in Trocken- bzw. Hitzeperioden ist gießen, gießen, gießen angesagt.

Übrigens, Blühton speichert kein bwz. kaum Wasser. Genauer gesagt: nur 7%.
Seramis, das etwas anderes ist als Blähton, hingegen speichert viel Wasser - und genau deshalb verwende ich es nicht, da ich meine Yuccas, die übrigens immer noch ungeschützt draußen stehen, in kalten und/oder nassen Zeiten lieber trockener halte.

Bei Sand ist wichtig: Keinen Spiel- oder Vogelsand nehmen, da dieser zu fein ist und das Substrat verklebt und es bretthart und undurchlässig werden lässt.

Bausand habe ich auch schon verwendet - es gab keine Probleme.
Aber ich würde meine Hand nicht dafür ins Feuer legen, dass das grundsätzlich so ist.


EDIT:
Ist mir noch gerade eingefallen: Sand & Kies haben noch einen weiteren Vorteil (oder Nachteil?) gegenüber Blähton: Das Gewicht.
Durch das höhere Gewicht ist der Topft/Kübel draußen standfester, was aber auch mehr Plackerei beim Einräumen bedeutet. :-
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BeitragMi 28 Nov, 2012 4:37
Das hört sie h ja alles ganz gut an.

Das wie htigste ist der Tausch von Aquasand und Aquakies zum Bausand /Rheinsand.

Der Sand ist um einiges günstiger.

Ist eine Drainage erforderlich? Die Wurzeln können doch in diese auch hineinwachsen.

Gruss

Marco
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BeitragMi 28 Nov, 2012 9:55
Moin

Bausand ist günstiger, aber ein kleiner Beutel Aquariensand für eine Pflanze ist noch bezahlbar. Ich würde sagen, Du kannst auch einfachen Sand nehmen, zur Sicherheit kannst Du ihn auch noch mal mit Wasser durchspülen.

Ein genaues Rezept für's Substrat gibt es nicht. Blumenerde variiert auch in der Zusammensetzung und im Wasserhaltevermögen. Du könntest aber auch auf ein fertiges Produkt für Kakteen/Sukkulenten, Kübelpflanzen oder auch Dachgärten zurückgreifen.
Hier noch einige Alternativen zur Beimischung:

Blähton (gibts auch gebrochen) und Seramis, Bims, Perlite, Ziegelsplitt, als leichte Materialen, etwas Wasserspeichernd

Gebrochene Lava und Kies, schwer, nicht wasserspeichernd

Das mineralische Substrat von Lechuza ist eine Mischung aus Bims, Zeolithe und Lava und eignet sich auch zum druntermischen

Was eine Drainage angeht, ist eine gewisse Topfmindestgrösse Voraussetzung, man kann die Drainage mit Fließ vom Substrat trennen und das Einwachsen der Wurzeln verhindern / hinauszögern und gleichzeitig das Auswaschen des feinen Substrats in die grobe Drainage. Wirklich nötig ist das aber nicht.
Wenn Du die Pflanze in einen Tontopf setzt, ist eine 'traditionelle' Tonscherbe über dem Loch und eine zwei Zentimeter-Schicht Blähton, Lava oder sonstiges mehr als ausreichend. Bei recht grobem Drainmaterial evtl. mit einer etwas feineren Schicht abschließen, gegen das Verschlämmen.

Lava, gebrochener Blähton und Bims sind strukturstabil und haben durch ihre poröse Oberfläche eine gute Belüftungswirkung, ich denke, besser als Kies. Die Belüftungs-/Lockerungswirkung von Sand in einem grob-faserigem Grundsubstrat ist imho wahrscheinlich gleich null.

Grüße, CL
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BeitragMi 28 Nov, 2012 21:08
Hallo.

Jetzt bin ich verwirrt ob ich Sand nehmen soll oder nicht. Nicht das die Sache schief geht. Was meinen die anderen? Kann man Aquasand und Aquakies durch Bausand oder Rheinsand austauschen?

Das Substrat wurde dann wiefolgt aussehen:

25% torffreie Erde
25% Perlite
50% Bausand oder Rheinsand

Gruss

Marco
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BeitragMi 28 Nov, 2012 23:36
Ich wollte Dich nicht verwirren!

Und bin immer noch der eine (nerv), nicht die anderen, sage aber trotzdem noch mal: ja, Sand ist ok., kein Sand auch. Meine Yuccas wachsen in Lehmboden und auch auf 'Stein'.
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BeitragDo 29 Nov, 2012 17:57
Ich pflanze immer in normale Blumenerde/ Kokoserde und mische dazu noch ein wenig Lavasplitt oder Sand. Funktioniert sehr gut. Unten in den Topf kommen immer ne Lage Kieselsteine, für überschüssiges Wasser.
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BeitragDo 29 Nov, 2012 19:22
Hallo,

im Gartencenter meines Vertrauen hat man mir folgendes gesagt, um ein Substart für Yucca herzustellen:

Grünpflanzenerde, Sand und Blähtonbruch mischen.

Soll gut funktionieren.

Nur was ist Blähtonbruch?

Blähton habe ich hier. Diesen zerbrechen?

Gruss

Marco
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BeitragFr 30 Nov, 2012 7:16
du kannst aber auch normalen Blähton (Hydrokügelchen) nehmen, wenn du ihn eh grad da hast.

Ab damit in eine Plastiktüte, diese gut verschliessen und die Kugeln mit mit nem Hammer zerkleinern - fertig !
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BeitragFr 30 Nov, 2012 11:50
Die Tüte sicherheitshalber auf ein Brett legen und mit einem alten Tuch abdecken. Wenn es kleine Blähtonkügelchen (etwa 0,5 cm Durchmesser) sind, kannst Du die auch im Ganzen lassen.
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BeitragFr 30 Nov, 2012 16:20
Hallo.

Ich habe mich für folgendes entschlossen:

Ich verwende torffreie Erde, Blahtonbruch und Bausand. Den Bausand zu 50 Prozent.
Der Rest zu je 25 %.

Das musste eigentlich klappen.

Gruss

Marco
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BeitragFr 30 Nov, 2012 21:39
Hallo.

Habe soeben meine 2 Yucca jetzt gepflanzt.

Die Grosse aus dem Baumarkt sah im Wurzelbereich schrecklich aus. Für die Grösse der Pflanze waren die Wurzeln zu klein. Wahrscheinlich hat der Stamm gerade erst angewurzelt. Viel Torf habe ich im Wurzelbereich entfernen müssen.
Jetzt hoffe ich mal, das sie sich von den Strapazen erholt. Aber ohne umpflanzen wäre sie ziemlich schnell gestorben.

Meine kleine Yucca, ein selbstbewurzelter Kopfsteckling hatte dagegen dicke rosa Wurzeln, obwohl er viel viel kleiner war. Hatte ihn aber auch im letzten Jahr in ein Sand Erde Gemisch draussen stehen.

Fazit: Jedes selbst gemischte Substrat ist immer besser als die Erde die bei den Pflanzen dabei ist.

Und hoffentlich bekommt die grosse Yucca auch so schöne rosa Wurzeln.

Gruss

Marco
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