Hallo Heike,
Zitat
Beide gekauften Hibiskus stehen bei mir noch ind der Erde, die sie mitbrachten. Wegen dem Stauchungsmittel sollte ich sie ja jetzt umtopfen.
Aber ich gestehe, ich trau mich nicht.
Wie kann ich das möglichst stressfrei bewerkstelligen???
Ich möchte sie endlich mal nicht himmeln.
soviel ich weiß wird das Stauchungsmittel gesprüht. Das meiste dürften die Pflanzen also schon intus haben. Es stellt sich deshalb die Frage, wieviel es noch bringt, die Erde auszutauschen. Wenn Du sie austauschst, dann mußt Du es komplett machen, also spülen, bis nur noch die nackten Wurzeln da sind. Stressfrei geht das nicht-weder für Dich noch für Deine Hibiskusse.
Ich fürchte, daß Du im Endeffekt mit keiner Maßnahme groß was änderst. Es hängt in erster Linie nicht von Dir ab, ob die Pflanzen überleben, sondern davon, wieviel sie von dem Wachstumshemmer abbekommen haben. Jedenfalls ist das meine (traurige) Erfahrung.
Mein aktueller Fall: ich habe vor drei Jahren eine Neuzüchtung, die aus einem dänischen Betrieb stammt, geschenkt bekommen. Natürlich gestaucht. Die Pflanze schwächelte irgendwann, wurde gespült, neu getopft, ist jetzt mit Topf keine 30 cm hoch und sieht fürchterlich aus. Vor einem Jahr habe ich einen Steckling davon geschnitten, der tatsächlich auch bewurzelte. Unglaublich: auch er zeigt die typischen Symptome des Mittels: ganz kurze Internodien, wächst nicht, aber treibt Blüten! Ganze 20 cm hoch, aber 2 Blütenknospen!!
Sorry, ich weiß, das klingt nicht sehr ermutigend. Normal bin ich eher optimistisch, aber mit dieser Chemikalie stehe ich auf Kriegsfuß... ...
Vielleicht haben andere ja positivere Erfahrungen....
Gruß, Renate