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stirbt mir mein Gingko weg?

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Beitragstirbt mir mein Gingko weg?Mo 22 Mai, 2006 21:19
Hallo ihr da draußen :)

Ich habe folgendes Problem: Mein Ginko, welcher einen recht geräumigen Topf sein zu Hause nennen darf ;) hat bereits eine Größe von circa 160 cm. Er verbrachte den gesamten Winter im Freien ( teilweise bis unter die -20 °C-Marke).

Ich habe gelesen, dass ein Ginko ab ca. 150 cm im Freien überwintert werden kann.

Nun bekam er im Frühjahr auch neue Knospen, welche dann auch aufbrachen und die ersten neuen Blätter entwickelten sich alle stetig. :)
Allerdings ab einer Blattlänge von etwa 1 bis 2 cm trockneten sämtliche Blätter ein und bis jetzt bildeten sich weder neue Knospen geschweige denn Blattwerk. :( :( 2 kleine Blätter sind allerdings noch vorhanden - jedoch wachsen sie nicht. :(
Die Äste stecken allerdings immer noch voller Saft. :shock:

Der Knackpunkt ist wahrscheinlich der, dass sich im Übertopf eine Wassermenge ansammelte, die sich vermutlich über einen längeren Zeitraum bildete. Das Wasser ist nun mittlerweile "abgepumpt" und der Baum ist in einem größeren Topf.


Wie ist das Bäumchen nun zu behandeln? :?: Wenn jemand Rat wüsste, wäre ich unendlich dankbar :):):)

Viele Grüße
Fabian
Zuletzt geändert von kleines_abc am Mo 29 Mai, 2006 16:18, insgesamt 1-mal geändert.
OfflineMel
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BeitragMo 22 Mai, 2006 21:23
Hallo Kleines-abc

und ein Herzlich Willkommen von mir! =D>

Ich denk mal, Du hast ihn zu stark gewässert, oder er hat leichte Frostschäden?! Im Kübel ist das mit der Frosthärte immer so eine Sache.... :shock:

Ich würde einfach abwarten und kannst Du ihn nicht aus dem Übertopf rausnehmen?

Weitere Infos gibt es hier:
http://www.kuebelpflanzeninfo.de/balkon/ginkgo.htm

LG
Mel :-#-
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BeitragMo 22 Mai, 2006 21:43
hehe... danke für das "Welcome" :D

ich denke mal, er war überwässert (hoffe ich zumindest) ... denn wenn er den Frost nicht überstanden hätte, dann wäre er doch gar nicht ausgetrieben - oder :?: :roll:

die Frage ist nur, ob ich ihn speziell zu behandeln habe... :(
dass er wieder austreibt ... er ist nun schon fast 7 Wochen regungslos :-/
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BeitragMo 22 Mai, 2006 22:38
Antwort

Hi kleines_abc

Willkommen in unserem forum wünsche dir viel Spaß und spannende Fragen bzw Antworten deinerseits
denke mal dein Ginkgo leidet an Wurzelfäule aufgrund der staunäße
Zur Wurzelfäule kommt es meistens, wenn das Wurzelmedium zu feucht gehalten wird beziehungsweise wenn zu oft gegossen wird oder das überschüssige Wasser (sog. Drain oder Drainage) nicht oder nur schlecht abfliessen kann (sog. Staunässe). Die Wurzeln leiden somit schnell am lebenswichigen Sauerstoff und fangen schnell an abzusterben, zu verfaulen. Dies bedeutet, wenn nichts unternommen wird, dass die ganze Pflanze geschwächt wird, Pilze eindringen können, die Pflanze im Extremfall abstirbt. Erst wenn die oberste Substratschicht (Erdschicht) von 2-3cm ausgetrocknet ist, sollte erneut (an)gegossen werden. Besonders bei Keimlingen, Sämlingen und Jungpflanzen besteht die Gefahr des übergiessens


könntest folgendes versuchen :

neuer Topf .. unten füllst du Blähton oder groben Kieß ein das bildet die sogenannte Drainageschicht darüber dann neue Erde von der alten Erde soviel wie möglich entfernen das geht am besten unter fließen lauwarmen Wasser ( gibt zwar ne schöne sauerei aber hilfreich) damit die Wurzeln keinen Kälteschock bekommen am besten ein Schaschlickspieß aus Holz dazu verwenden um die Erde zwischen den Wurzeln zu entfernen das hat den Zweck das du abgestorbene Wurzelstücke entfernst die dann nicht in der neuen Erde aufs neue faulen können dann normal einpflanzen und gießen aber ... weniger ist oft mehr .

gruß Shrek
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BeitragDi 23 Mai, 2006 15:44
hallo Shrek, danke für dein post :) ... ich werde es heute gleich mal versuchen... mal sehen, ob da noch was zu retten ist :cry:

Ich halte euch dann auf dem Laufenden ^^
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BeitragGinkgo ist keine Kübelpflanze...Di 23 Mai, 2006 22:02
...leider musste ich auch mit (aus Samen) selbstgezogenen Ginkgos die Erfahrung machen, dass sie im Topf/Kübel nur sehr schlecht überwintern. Wenn die Triebe so klein schon "abkippen", wird er wohl eingehen... leider... Im Freiland benötigen Ginkgo-Bäume zuerst zwar sehr viel Feuchtigkeit, um ordentlich anzuwachsen, aber in Kübeln können sie durchaus "absaufen" - oder Du hast eine ungeeignete Pflanzerde verwendet... ???
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BeitragDi 23 Mai, 2006 22:28
hm... also ich habe die gleiche Pflanzenerde verwendet wie auch die ersten Jahre zuvor... selbstgezogen ist er nicht - aber er müsste so an die 5 Jahre alt sein denke ich ..... :roll:

ich habe die oberste Erdschicht mit Rindenmulch abgedeckt gehabt, bevor es richtig kalt geworden ist...
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...leider ist halt auch immer das Problem bei freistehenden Kübeln oder Töpfen, dass sie bei nachhaltigem Dauerfrost zu stark durchfrieren. Man mag es vielleicht auf den ersten Blick für kaum verständlich halten, aber es ist halt wirklich so: ein freistehender Topf/Kübel passt sich innerhalb kürzester Zeit der umgebenden Lufttemperatur an. Gibt es also beispielsweise ein paar Tage Dauerfrost mit minus 18 Grad, herrschen die auch im Wurzelbereich. Steht die Pflanze aber direkt im Erdreich (auch wenn sie nur im Topf "eingeschlagen" ist), sieht das schon wieder anders aus. Zum einen bietet die Erde Schutz vor Zugluft, zum anderen frieren die Wurzeln dann nicht so schnell durch. Kommt in so einem Topf dann noch Staunässe dazu, gehen viele Pflanzen schnell ein, die eigentlich als "winterhart" gelten. Ein bisschen Rindenmulch schützt da leider nicht genügend; man müsste evtl. den Kübel tatsächlich mit Kokosmatten oder sowas umkleiden... oder die Pflanze lieber zum Überwintern in den Keller nehmen...
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BeitragDi 23 Mai, 2006 23:04
Ja das Verwunderliche ist eigentlich nur, dass das Bäumchen schon austrieb... nur die kleinem Blätter trockneten dann alle einfach wieder ab :-( und jetzt stagnieren 2 Blätter bei 1 bis 2 cm.... der rest ist alles abgetrocknet :( :(
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BeitragEvtl. kämpft er sich durch...Mi 24 Mai, 2006 2:41
...wenn noch ein paar Blättlein da sind, besteht evtl. noch die Hoffnung, dass das Bäumchen ein "Kämpfer" ist und sich doch noch irgendwie aufrappelt... aber die Chancen sind nicht groß. Ich habe das sogar schon `mal bei einem Ginkgo im Freiland erlebt (vor zwei Jahren), als während der Austriebsphase plötzlich enorme Hitze und Trockenheit einsetzte und meine Schwester einfach vergaß, regelmäßig zu gießen... der ist auch nach kurzem Austriebversuch einfach gestorben. Behalte ihn einfach `mal im Auge und prüfe regelmäßig die Feuchtigkeit der Erde (NIE staunass, aber auch nicht zu trocken) und stelle ihn evtl. etwas geschützt vor Zugluft und direkter Sonne... :roll:
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BeitragMi 24 Mai, 2006 11:05
oh man, da drück ich aber die daumen das er es schafft, ist ja zu ärgerlich..............da deckt man ab und macht und tut, und dann so etwas........... ](*,)
ist mir auch schon so gegegangen....
nico
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BeitragMi 24 Mai, 2006 20:24
ist mir auch schon so gegegangen....


Hatte dein Ginko da die gleichen "Symptome"?


Ich habe meinem jetzt den Wurzelballen vorsichtig ausgespült und ihn in einen größeren neuen Topf gesetzt.... :roll:
Gegossen wird er ab sofort nur noch von unten :-/
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BeitragSo 28 Mai, 2006 21:21
hi !
ich meinte nicht meinen ginkgo....ist noch ein baby!
aber mit anderen pflanzen erging es mir so...............
wie geht es dem problemkind denn nun?
nico
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BeitragSo 28 Mai, 2006 21:29
Hallo Nico,

die letzten 2 Blätter trocknen nun auch weg :-(
Ich denke, ihn verlassen nun die Geister :(:(:(
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BeitragSo 28 Mai, 2006 21:32
oh nein!!!!
ich versuche dir positive schwingungen zu schicken................und drücke auch weiterhin die daumen.....
nico
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