Säckelblume plötzlich abgestorben - Pflanzenkrankheiten & Schädlinge - GREEN24

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Säckelblume plötzlich abgestorben

Braune Blätter, kleine Tierchen, was tun, wenn Schadbilder auftreten ...
Worum geht es hier: Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.
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Hallo. Bin traurig. Vor ca. Vier Wochen hat mein Baum noch super geblüht. Jetzt ist der ganze Baum braun bis orange. War das eine Krankheit oder vielleicht die Wühlmaus? Ist da noch etwas zu retten? Evtl. durch Ableger..
Bilder über Säckelblume plötzlich abgestorben von Fr 26 Jul, 2019 16:20 Uhr
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Hallo

Berichte mal was zu deiner Pflanze. Wann wurde sie gepflanzt? Wenn nicht schon Jahre her: Wie wurde gepflanzt? Wie ist die Bodenbeschaffenheit? Wie wurde seit Mitte Juni (blühendes Foto) gewässert? Gedüngt? Wurden in der näheren Umgebung irgendwelche Pestizide eingesetzt? Wann und wie begann sie zu serbeln und seit wann sieht sie so aus? Sieht es auf dem Foto nur so aus, oder steht sie doch mitten im Gestrüpp (Nahrungskonkurrenten)?

LG
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da gibt es nichts mehr zu retten oder zu vermehren - die pflanze ist definitiv hinüber.

da die Säckelblume ziemlich flach wurzelt, vermute ich einen trockenschaden.

mfg roland
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dnalor hat geschrieben:da gibt es nichts mehr zu retten oder zu vermehren - die pflanze ist definitiv hinüber.
Hihi, vor lauter Fragen, weshalb die Pflanze das Zeitliche gesegnet hat, habe ich diesen Hinweis ganz vergessen.

dnalor hat geschrieben:da die Säckelblume ziemlich flach wurzelt, vermute ich einen trockenschaden.
Ich kenne Ceanothus nicht, aber ein reiner Trockenschaden würde mich etwas verwundern, wenn ich dies lese:
de.wikipedia.org hat geschrieben:(…) wobei der Großteil der Arten in Kalifornien heimisch ist.
(…)
Fast alle Arten wachsen auf Felsen oder in trockenen Wäldern auf steinigem oder sandigen Boden, auch gerne in Küstennähe. Sie halten Trockenheit und Salz aus. Dagegen verkürzt Bodenfeuchtigkeit oder Nässe ihre Lebensdauer. Auch Schatten vertragen die meisten Arten nicht.
Es sei denn, die betreffende Sorte stammt ausgerechnet von guatemaltekischen (o.ä.) Arten ab, die bestimmt nicht in so heiss-trockenem Klima gedeihen wie die Kalifornier …

LG
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Das Bäumchen stand dort schon 3, 4 Jahre am Hang neben einer Stachelbeeren und Begonie. Die Bedingungen haben sich nicht geändert. Ja, der ist eine Menge Rasen hineingewachsen, aber das war schon öfter mal. Die ist innerhalb von ein paar Tagen so vergangen und lt. Internet pflegeleicht. Ab und an mal ein Schuß extra Wasser. Den heißen Sommer im letzten Jahr hat sie auch überstanden. Da waren bisher immer nur mal ein paar Äste nach dem Winter kaputt. Die waren dann aber einfach nur vertrocknet und nicht so orange, wie jetzt.
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Ah, jetzt verstehe ich, wie das Standortfoto anzusehen ist. Und mit den geschilderten Bedingungen liegt ein simpler Trockenschaden tatsächlich drin.

Ich sehe es so:
a) Die Pflanze steht oben an einem Hang: Wasser bleibt nicht bei ihr liegen, sondern fliesst tendenziell den Hang hinunter.
b) Es wurde de facto nicht gegossen — «ab und an mal ein Schuss Wasser» entspricht in der Situation und in der Hitze nichts.
c) Gras als Konkurrent stiehlt der Pflanze auch noch das Bisschen zugeführtes Wasser. Wie sich die Nachbarn Begonie und Stachelbeere verhalten, weiss ich nicht genau, aber Stachelbeeren sind nach eigener Erfahrung unverwüstlich (auch dürftig gewässert bei Bruthitze im Topf).

Dass die Pflanze den letzten, ähnlichen Sommer überstanden hat, sagt eher etwas anderes als die Annahme, dass sie damit kein Problem habe. Gehölze können wohl so extreme Situationen überstehen (sonst würden sie gar nicht schaffen, mehrjährig zu werden), jedoch schwächt es sie enorm. Sie gehen geschwächt ins Winterhalbjahr und starten auch so in die neue Saison. Verläuft das neue Sommerhalbjahr wieder «normal», ohne Extreme, kann die Pflanze regenerieren, Schäden ausgleichen und wieder Reserven aufbauen. Treten aber schon wieder Extremsituationen ein — in diesem Jahr sehr wenig Regen und schon zwei abnorme Hitzewellen —, schafft es die geschwächte Pflanze nicht mehr und gibt auf.

Dieses Bild scheint mir bei deiner Pflanze plausibel.

LG
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da die pflanze eh hinüber ist, würde ich sie einfach mal ausgraben und nach den wurzeln schauen - vielleicht ist da möglicherweise ein fraßschaden zu erkennen (denkbar wäre Wühlmaus oder Käferlarven )

mfg roland
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Vielen Dank für eure Antworten. Aber weshalb ist die Pflanze so Orange statt braun? Und müssten dann nich nach und nach die Äste absterben, wenn sie zu trocken gestanden hat?

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