Rosmarinus officinalis - Echter Rosmarin

 
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Rosmarinus officinalis - Echter Rosmarin

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Gepostet: 07.02.2011 - 17:44 Uhr  ·  #1
Echter Rosmarin - Rosmarinus officinalis



Wissenswertes: Diese uralte, herrlich duftende Pflanze stammt aus den Felshängen in Küstennähe und kann sehr alt werden. Auch im Topf erreicht der Rosmarin eine beachtliche Größe und wächst als verholzender und verzweigter Strauch. Übersetzt bedeutet der Name "Tau des Meeres". Ihm bekommt also Luftfeuchtigkeit sehr gut. Rosmarin ist das beliebteste Gewürz der Mittelmeerküche. Die Sorte "Provence" zeichnet sich durch intensives Aroma und einen sehr robusten Wuchs aus. Die Blüten erscheinen in einem kräftigen Blau. Die Sorte soll bis - 10°C winterhart sein (Siehe Überwinterung).

Anwendung: Verwendung finden die Rosmarin-Nadeln besonders bei Kartoffeln. Bei gegrilltem Fisch oder Fleisch ist frischer Rosmarin fast unverzichtbar. Die kräftige Würze passt auch zu Suppen, Käse und zu vielen Gerichten des gesamten Mittelmeerraumes. Rosmarin-Tee zum Beispiel regt den Kreislauf an. Die Ernte der frischen Blättchen beziehungsweise Zweigspitzen kann jederzeit vorgenommen werden.

Herkunft: Heimisch ist der Echte Rosmarin in Südfrankreich und Südspanien. Ab und zu ist er auch schon in Nordafrika anzutreffen.

Anzucht: Die Anzucht im Haus ist ganzjährig möglich. Bei einer Anzuchttemperatur von 16°-20°C gelingt die Anzucht in etwa 2-3 Wochen. Nach dieser relativ langen Keimdauer wachsen die Pflänzchen aber rasch weiter. Bis Mai sollten die Samen im Haus ausgesät werden. Ab Mai dürfen die Sämlinge dann ins Freie gestellt werden.

Pflege: Als Substrat eignet sich Kräutererde, humoser durchlässiger Boden und auch lehmige Erde. Im Sommer reichlich wässern und alle 2 Wochen etwas düngen.

Überwinterung: Die Sorte "Provence" ist bedingt winterhart (bis -10°C). Es ist aber nur dann möglich wenn der Standort geschützt (Abdeckung hilft zusätzlich) und zugfrei ist. Die Pflanze darf keine"nassen Füsse" bekommen, da sonst eine langsame Fäulnis beginnt. Deutlich einfacher und sicherer ist eine Überwinterung im Haus an einem hellen und kühlen Platz. Wenig wässern. Im Frühling dann umtopfen und etwas schneiden.
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