Rhododendron, mach ich was falsch ???

 
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schafraberg

Vielleicht kann mir in diesem Forum jemand behilflich sein.
Mein Rhododendron hat jetzt nach dem Winter gelbe Blätter, die vielfach "lustlos" herunterhängen. Möglicherweise hängt das mit dem warmen Winter zusammen, wo es kaum bzw. sehr wenig Schneefall gab. Ich habe jetzt gehört, dass man den R. im Winter bewässern soll, anderen Berichten zufolge heisst es aber, dass man den Strauch nicht zuviel gießen soll. Was stimmt jetzt und was soll ich machen ? An einigen Zweigen sind Knospen ausgebildet, aber ich weiß jetzt nicht, ob diese nicht schon ausgetrocknet sind.
Ich hoffe, dass mir jemand mit einem fachkundigen Blick an Hand der beiliegenden Fotos Aufschluß geben kann, ob sich der Strauch jetzt im Frühling wieder erholen wird..
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Für hilfreiche und fachkundige Antworten wäre ich sehr dankbar.
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Schutzengel

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Mel
Pflanzenkönig*in
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Mel

Also erstmal Herzlich Willkommen

Etwas wässern im Winter, wenn die Sonne scheint und der Boden noch gefroren ist, ist auf alle Fälle richtig.

Da die Blätter extrem gelb sind würde ich mal auf Nährstoffmangel tippen...warte mal, da kommen bestimmt noch unsere Spezialisten

Gute Besserung
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Junie

Hallo,

hatte dir gerade schon geantwortet, aber dann bbekam ich eine Fehlermeldung

Also man sollte Rhododendren im Winter gießen und zwar deswegen weil sie egal wie warm oder kalt es ist Wasser verdunsten. Sie haben keine Ruhezeit wie laubabwerfen Bäume und deswegen kann es passieren, dass sie vertrocknen, Hauptursache ist, dass das Wasser im Boden gefroren.. Aber ich denke eher nicht dass das diesen Winter ein Problem war, er war nicht sehr trocken und er war warm, also es konnte nur sehr selten Wasser im Boden gefrieren.

Wir lange steht die Pflanze denn schon an ihrem Standort. Kann es sein, dass der Platz nicht optimal ist? Also der Boden zB kalkhaltig. Die Blattfärbung deutet doch sehr darauf hin, dass der Boden nicht sauer genug ist..

Liebe Grüße
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patty4

Hallo!

Vergilbte Blätter können eine Chlorose sein - das ist eine Mangelkrankheit (Details bitte mal selber googlen) und hängt mit zu kalkhaltigem Boden zusammen.

Mir ist als Auffrischkur für die Rhodos vom Gärtner folgendes empfohlen worden:

Rhododendoronerde (gibts im 80 l Sack zu kaufen) großzügig um die Pflanze einarbeiten oder am besten sogar dieselbe ausgraben (ich habe gedacht ich höre nicht richtig!), ein ordentliches großes Pflanzloch schaffen (das kann dann schon 80 cm Durchmesser und 50 cm oder mehr tief sein) . Dieses großzügig mit Rhodo - Erde füllen ( 1/2 bis ganzen Sack je Pflanze). Dann die Pflanze drauf und mit einem Gemisch von Rhodoerde und Gartenboden auffüllen.

So schafft man unter der Pflanze ein leckeres (für Rhodos...) saures Moorbeet, das auch das Wasser sehr gut speichert. Aus diesem Reservoir kann der Rhodo dann wieder ein paar Jahre zehren...(bis die Rhodoerde verbraucht ist).

Später im Jahr mit Rhodo - Dünger düngen und gelegentlich um die Pflanze herum rhodo - Erde oder Torf einarbeiten.

Ich habe diesen Aufwand vor einem Monat mit meinen Rhodos tatsächlich betrieben ( ist ja besser, als wenn man ständig auf diese gilbigen kümmerlichen Pflanz en schauen muss....). Ich habe das Gefühl, dass einzelne Blätter schon besser aussehen - kann aber auch Wunschdenken sein...


Gibt aber mittlerweile auch kalktolerante Sorten zu kaufen.

Grüße,
Patty
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Niklas

Hier haben wir schon mal was dazu geschrieben:

forum/viewtopic.php?t=6836&highlight=rhodos

Die gelben Blätter haben etwas mit dem Boden zu tun! Was genau, solltest Du klären, indem so eine Pflanze heraus genommen wird und im Wurzelbereich/Wurzelballen nachgesehen wird.

Staunässe, Boden mit zu hohem PH-Wert (zu kalkhaltig), reiner Lehm oder Lös-Lehm-Boden könnten auslösend sein.
Natürlich auch - Nährstoffversorgung - aber ...... eher ganz am Ende.

Moorbeet-Pflanzen - jedoch keine - Sumpfpflanzen.

In diesem Sinne:
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dnalor

das sieht sehr nach einer chlorose aus - wahrscheinlich ausgelöst durch zu kalkreichen boden.
lass mal deinen pH wert feststellen, er sollte möglichst im bereich 5 max. 6 liegen.

mfg roland
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Guestuser
 
Gastbenutzer

Guestuser

Nettes hallo an die Gärtner!
... abgesehen von Chlorose scheint es mir wie wenn die Pflanzen zu sonnig stehen, auch dadurch kommt es immer wieder zum vergilben der Blätter. Bei der Chlorose (Einenmangel) sollten die Blattadern dunkelgrün bleiben und nur die Zwischenräume hellgelb sein. Etwas Fetrillon aus dem Baumarkt hilft wahre Wunder und ist zudem viel billiger als Moorerde oder Torf.
Blumiger Gruß an alle!!!
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stella_riamedia

ich würd auch erstmal den standort kritisch unter die lupe nehmen. ist es da wirklich so sonnig, wie es aussieht? & ist es zu trocken, dann spielt auch der rhodo herbst & trennt sich von blattmasse, wenn er die nicht mehr versorgen kann. ausserdem stimmt die nährstoffaufnahme bei trockenheit nicht mehr, & das mit dem ph-wetrt ist nunmal fakt. in unsren regionen muss er meistens gehätschelt & der boden muss künstlich für ihn aufgepimpt werden.

aber eisenmangel schliess ich den bildern nach aus. der beginnt mehr an den jungen blättern. auf den bildern sind es aber die alten & die chlorose ist gleichmäßig.

schönen gruß, stella
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schafraberg

Der Gasteintrag trifft 100%-ig zu. Der Rhodostrauch ist im Garten gepflanzt und bekommt auf Grund einer südseitigen Hanglage sehr viel Sonne. Im angrenzenden Grundstück stand bis vor einem Jahr eine riesengroße Eiche, wodurch früher der Rhodo nicht soviel Sonne abbekam. Zusammen mit Sonneneinstrahlung und Trockenheit sind die gelben Blätter also erklärbar, zumal ich im Herbst und Winter den Rhodo nicht gewässert habe, weil ich im Fernsehen einen Bericht gesehen habe, wonach der R. nicht viel Wasser vertragen soll. Hoffentlich erholt sich der Strauch bei entsprechender Pflege wieder.

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