RHODODENDREN

 
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ogalalasioux

Auch auf Böden die von Natur aus eigentlich nicht für Rhodos geeignet sind
sind gute Erfolge möglich.
Mein Verfahren ist einfach große Pflanzgrube ausheben auffüllen mit Rhodohum.
und dann jedes Jahr mulchen.
So verfahre ich auch bei Kamelien,Kalmia,Azaleen usw.
Nach einigen Jahren habe ich zwischen den Pflanzen ein ca 40 cm dicke Schicht aus reinem Humus.

Norbert
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Nun Norbert,

so kompliziert sehe ich das nicht. Für Rododendron gibt es zweifelsfrei Böden, in denen sich diese wunderschönen Pflanzen besonders gut entwickeln. Hinten habe ich ein Bild angehängt, auf dem ein mittlerweile 10-jähriger Rododendron, gewachsen in Picke-Lehm mit einer einmaligen jährlichen Düngergabe umgesetzt wurde. Das war vor 2 Jahren, der Wurzelballen wurde großzügig freigelegt und ein ebenso großes Loch, angereichert mit vorzüglichem Kompost, umgesetzt. Das war vor gut 2 Jahren. Der Busch hat die Umzugsaktion sehr gut überstanden und blühte bereits 2 x wieder so herrlich wie auf dem Foto.

Beste Grüße von Harald,
der damit sagen wollte, das auch etwas weniger Aufwand erfolgreich sein kann.
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Cerifera

unser Rhododendron steht schon gut 30 Jahre am selben Platz und hat weder Mulch noch Dünger bekommen. Jedenfalls die letzten Jahre. Das einzige Problem ist, dass es hier diese Rhododendrenzikaden gibt. Aber sonst blüht der schön. Habe gehört, dass Kaffeesatz ein guter Dünger sein soll. Habt Ihr damit schon Erfahrungen gemacht?

LG
Cerifera
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taneo007

hallo Cerifera,
ich habe selber noch keine erfahrungen gesammelt, aber habe gelesen das kaffeesatz und eichenblätter ein super dünger für diese pflanzen sind.

gruß tanja
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tartan

@ Cerifera

Bei Kaffeesatz als Dünger scheiden sich die Geister. Einige schwören darauf bei z.B. Rosen.
Andere sagen wieder, das der Kaffeesatz keine nennenswerten Mineralstoffe mehr hat, als dass er als Dünger benutzt werden kann.

Kaffeesatz im Kompost ist eine gute Nahrung für Würmer.

Außerdem senkt der Kaffeesatz den pH-Wert, was beim Rhododendron ja nicht das verkehrteste ist.

Ich würde es einfach ausprobieren, denn:
probieren geht über studieren...

LG
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ogalalasioux

Kaffeesatz kommt auch zum Mulch ob er was bringt weiss ich nicht.
Die Humusschicht die sich aus dem Mulchen ergibt, hat den Vorteil ,dass pflanzen von Stauden zum Beispiel , geht ratz-fatz in der lockern Humusschicht kann ich mit den Händen ein Pflanzloch machen.


Norbert
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Lapismuc

Ich denke auch das der Kaffeesatzerst wertvoll wird, wenn er durch den Wurmmagen gewandert ist. Das Aufbrühen macht ihn für die Kleinlebewesen bekömmlicher und damit zum "Leckerli"

VlG Lapismuc
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Junie

dass Rhodos sehr gut in jedem Boden wachsen können bezweifle ich doch arg, bei uns findet man kaum einen schönen großen Rhodo. Erstens weil wir zuviel Kalk im Boden haben und zweitens weil auch unser Klima einfach im Winter zu kalt und im Sommer meist zu trocken ist. Ich wäre froh wenn sie überall wachsen würden, aber hab es mittlerweile aufgegeben, welche zu kaufen, weil es einfach nichts bringt..
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ogalalasioux

Großes Pflanzloch 1 Meter x 1 Meter ca.60 tief,auffülen mit Rhododenronerde,
allerdings ist die Erde teurer als die Pflanze.Dann Mulchen.
Rhodos sind Flachwurzler man kann beobachten das die Wurzeln in die Mulchschicht hinein wachsen .Meine Humusschicht ist jetzt ca 40 cm hoch und ist völig durchwurzelt.Gepflanzt wurden die Rhodos ursprünglich 40 cam tiefer.

Wir haben hier schweren Lehmboden mit Mulchschicht gibt das mit den Jahren einen herrvoragenten fruchtbaren Boden.


Norbert
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Lapismuc

@Junie

Im "alten" und "neuen" bot.Garten gibt's auch ältere Rhododendren.

Irgendwie kriegen sie's hin

vlG Lapismuc
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Junie

München hat noch etwas bessere Bedingungen als wir, die Münchener Schotterebene läuft bei uns langsam aus, wenn man hier 50 cm buddelt, dann man feinsten Kalkschotter. In Freising haben sie großflächig für ihre Rhodobeete den Boden ausgekoffert, aber wirklich gigantisch find ich nicht dass sie aussehen.

Für mich gehören sie einfach in den Norden, vor allem in milderes Klima. Aber ich bin auch eher der Typ der Pflanzen dahin pflanzt wo sie nicht andauert gehegt und gepflegt gehören. Den Boden kann man irgendwie anpassen, aber die anderen Bedingungen nur sehr schwer, wobei da auch das Kleinstklima eine Rolle spielt. Spätestens wenn man nicht mit Regenwasser giesst, hat man hier Probleme, weil das Leitungswasser, sowie das Brunnenwasser einfach sehr kalkreich ist. Im Alten Botanischen Garten wüsste ich nicht wo welche sind, da sind mir noch keine aufgefallen und im neuen sind sie doch recht geschützt unter alten Bäumen, also da stimmt immerhin schon mal das Klima recht gut..
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Cerifera

na ja Oberpfalz und München unterscheiden sich nicht so sehr wettertechnisch finde ich. Sind hier auch etwas höher gelegen. Aber ich habe einen super sehr schweren Boden der auch gerne austrocknet. Wenn ich genug gieße wächst hier alles wie Zunder. Nur eben diese Ungeziefer gibts hier auch vermehrt! Zikaden, weiße Fliege, Spinnmilben, Käfer aller Art. Die Ameisen hab ich durch die Lavendel offenbar schon verjagt .

Unter der schweren Erdschicht ist bei uns überall Sand, doch so tief wurzelt der Rhododendron offenbar nicht.

Ich habe vor zwei Jahren das Beet wo der RD steht umgegraben weil die Bodendecker alles verwurzelt hatten und Pflanzringe hingemacht. Der RD den wir haben wächst horstig und nicht zu tief. Habe auch keinen Mulch darauf nur im Sommer ein paar von diesen Düngestäbchen rein. Werd ich aber nimmer kaufen weil ich nicht weiß was da alles an Chemie drin ist...

Mit Mulchen bin ich vorsichtig geworden, da angeblich die Blumenzwiebeln diese Schicht nicht durchdringen können oder darunter faulen???

Was aber viel schlimmer ist: ich hab gelesen, dass Mulch der Erde Stickstoff entzieht und das ist ja weniger gut für Pflanzen.

LG
Nadja
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Rose23611

 [M]
hallo

ich mach bei meinem garnix der steht schon seit 15 jahren am gleichen ort/lehmhaliger boden, gedüngt/gemulcht hab ich den noch nie und kalkhaltiges brunnenwasser bekommt der auch

gg´s erste frau hat den mal gepflanzt und der blüht wie verrückt
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ogalalasioux

Rose,

hm hm hm,dass ist eine Wunderpflanze oder der Lehmboden in Bad Schwartau
und das wasser sind doch nicht so Kalkhaltig wie gedacht.
Aber sehr klein ist die Repens-Hybride für 15 Jahre.


Gruß in die Marmeladen-Stadt.
übrigens war ich da schonmal,habe mal ein Jahr in HH gearbeitet.

Norbert
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ogalalasioux

@Cerifera,

Stickstoff wird dem Boden nur entzogen wenn du mit reiner Rinde und Holzhäcksel
mulchst dann sollte man düngen.
Den Blumenzwiebeln macht die Mulchschicht nichts,im Gegegnteil.


Norbert

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