Hallo Gemeinde,
ich habe im November eine ca. 40 cm hohe Schefflera aus einem Büro gerettet, in dem sie übergossen an einem ziemlich dunklen Ort stand. Entsprechend war ihr Erscheinungsbild: nur noch wenige, vergeilte Stengel mit z.T. nur noch einem Blatt daran.
Rettungsaktion:
erst mal aus dem glasierten Topf ohne Abzugsloch raus und die durchnässte Erde entfernt. Die Wurzeln waren z.T. angefault und wurden, wo sie schon matschig waren, gekürzt. Dann kam die Gute in einen Tontopf und Standarderde. Auf das Angießen habe ich erst einmal verzichtet, um sie "trockenzulegen". Nach 10 Tagen wurde der Topf in warmen Regenwasser getaucht und nachdem kein Wasser mehr ablief, gings wieder unters Kunstlicht. Das Licht ist eine Mischung aus 840er und 880er Röhren. Darunter steht sie 14 Stunden und fühlt sich quietschfidel. Es wurde bereits eine regelrechte "Krone" mit dutzenden neuen Blättern aus vier Seitentrieben gebildet.
Jetzt zu meiner Frage:
Die Scheffi war an einen Bambusstab gebunden, der dicker als der Stamm war. Man kann noch genau sehen, wo sich dieser Stab befand, denn dort treibt um einen Winkel von 180° nichts aus. Gibt es eine Möglichkeit, das Austreiben an den kahlen Stellen anzuregen? Sie sieht nämlich jetzt etwas "einseitig" aus. Also etwas 10 cm über Grund wuchert es aus dem Stamm - aber eben nur im Halbkreis. 30 cm höher beginnt die angesprochene Krone, die nach allen Seiten hin austreibt.
Oder braucht es einfach Geduld und die kahlen Stellen "füllen" sich von alleine?
Danke schon einmal für Eure Tips und Erfahrungen.
P.S.: wie viele Blätter hat eine Schefflera eigentlich standardmäßig an einem Stengel? Bei der oben beschrieben variiert die Zahl von 1 - 7.
ich habe im November eine ca. 40 cm hohe Schefflera aus einem Büro gerettet, in dem sie übergossen an einem ziemlich dunklen Ort stand. Entsprechend war ihr Erscheinungsbild: nur noch wenige, vergeilte Stengel mit z.T. nur noch einem Blatt daran.
Rettungsaktion:
erst mal aus dem glasierten Topf ohne Abzugsloch raus und die durchnässte Erde entfernt. Die Wurzeln waren z.T. angefault und wurden, wo sie schon matschig waren, gekürzt. Dann kam die Gute in einen Tontopf und Standarderde. Auf das Angießen habe ich erst einmal verzichtet, um sie "trockenzulegen". Nach 10 Tagen wurde der Topf in warmen Regenwasser getaucht und nachdem kein Wasser mehr ablief, gings wieder unters Kunstlicht. Das Licht ist eine Mischung aus 840er und 880er Röhren. Darunter steht sie 14 Stunden und fühlt sich quietschfidel. Es wurde bereits eine regelrechte "Krone" mit dutzenden neuen Blättern aus vier Seitentrieben gebildet.
Jetzt zu meiner Frage:
Die Scheffi war an einen Bambusstab gebunden, der dicker als der Stamm war. Man kann noch genau sehen, wo sich dieser Stab befand, denn dort treibt um einen Winkel von 180° nichts aus. Gibt es eine Möglichkeit, das Austreiben an den kahlen Stellen anzuregen? Sie sieht nämlich jetzt etwas "einseitig" aus. Also etwas 10 cm über Grund wuchert es aus dem Stamm - aber eben nur im Halbkreis. 30 cm höher beginnt die angesprochene Krone, die nach allen Seiten hin austreibt.
Oder braucht es einfach Geduld und die kahlen Stellen "füllen" sich von alleine?
Danke schon einmal für Eure Tips und Erfahrungen.
P.S.: wie viele Blätter hat eine Schefflera eigentlich standardmäßig an einem Stengel? Bei der oben beschrieben variiert die Zahl von 1 - 7.