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Wasserstandsanzeiger bei Hydrokultur

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Hallo zusammen,

ich weiß zwar, dass hier die Pflanzenpflege in Hydrokultur nicht allzu verbreitet ist, aber ein paar Anhänger gibt es ja doch.

Ich bin mal wieder genervt, weil die Wasserstandsanzeiger so oft 'hängenbleiben' und dann gießt man entweder ewig nicht (weil ja der Wasserstandsanzeiger noch OK anzeigt) oder man ertränkt die Pflanze (weil der Wasserstandsanzeiger unten hängt). Der zweite Fall kommt bei mir praktisch nicht vor, weil ich ja beim Gießen darauf achte, ob der Anzeiger sich bewegt, aber gerade eben habe ich eine Pflanze entdeckt, die komplett trocken stand, obwohl der Wasserstandsanzeiger fast noch bei Opt. war. Wohlgemerkt, es handelt sich hierbei um die Pflanzen in einem Großraumbüro, d.h. es ist mir nicht möglich alle so gut im Blick zu haben, dass ich es merke, wenn ein Anzeiger sich längere Zeit nicht bewegt.

Hat irgendjemand eine Idee, wie man es vermeiden kann, dass die Anzeiger hängen bleiben, oder wie man wenigstens ein Hängenbleiben schneller erkennt? Andere Lösung könnte sein, wenn jemand Wasserstandsanzeiger kennt, die eben nicht mehr hängenbleiben. Ich freue mich über jeden hilfreichen Beitrag, egal in welche Richtung.

Lieben Gruß
orlaya
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BeitragDi 25 Sep, 2007 13:13
Ich hatte vor Jahren auch diese Anzeiger. Wenn einer hängen blieb, hing das meistens mit Kalkablagerungen zusammen. Ich habe dann regelmässig die Dinger in warmes Essigwasser gelegt. Das löst den Kalk auf und sie bewegen sich wieder.
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BeitragDi 25 Sep, 2007 13:31
die Anzeiger von Seramis bleiben garantiert ned hängen, weil die eine andere Funktionsweise haben. Dort wir es farbig angezeigt ob es zu nass oder trocken ist.

Gruß Matze
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BeitragDi 25 Sep, 2007 15:31
@chiva
ja, wir haben hier ziemlich kalkhaltiges Wasser, insofern dürfte einer der Gründe auf jeden Fall im Kalk zu suchen sein. Da dumme ist nur, dass ich die Teile nicht so einfach entkalken kann, weil es sich um größere Gefäße (30/12) handelt, in die mehrere Kulturtöpfe reingestellt sind, an einem Kulturtopf wurde dann ein Wasserstandsanzeiger festgeklippt und dann wurde drum rum mit Blähton aufgefüllt (nein, ich habe diese Gefäße nicht so eingerichtet, das war der Gärtner). Nun müsste ich die Gefäße praktisch komplett ausräumen um da dran zu kommen. Wenn ich eine dauerhafte Lösung wüßte, dann würde ich das ja machen - bei unserem Wasser hier, müsste ich vermutlich alle paar Wochen/Monate machen entkalken. :?

@Muzze
die Giessanzeiger von Seramis können aber bei Hydrokultur überhaupt nicht eingesetzt werden, eben weil sie ein anderes Wirkprinzip haben - und wenn ich ehrlich bin, dann habe ich den Eindruck, dass das Wirkprinzip eigentlich gar nicht so recht funktioniert. Zumindest nicht bei der einen Privatpflanze in Seramis, die hier im Büro steht.

Vielen Dank für die bisherigen Antworten, ich würd' mich freuen, wenn noch weitere Ideen kommen.

Lieben Gruß
orlaya
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BeitragDi 25 Sep, 2007 16:22
Vielleicht lohnt sich bei sovielen Pflanzen auch ein Britafilter.
Ich giesse alle meine Pflanzen nur noch damit.

1. Keine Wurzelschäden
2. Keine unschönen Ablegerungen auf dem Substrat
3. die Pflanzen danken es
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BeitragDi 25 Sep, 2007 16:38
oder wenigstens Regenwasser, das ich schonmal weicher als das Leitungswasser
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BeitragDi 25 Sep, 2007 17:21
hallo

in meine hydrozeit ist es auch oft passiert,das da wurzeln in den wasserstandsanzeiger rein gewachsen waren, es wir nichts anderes übrigbleiben die töpfe auszuräumen und kalkablagerungen oder wurzeln zu entfernen :cry: und dann wirklich kalkfreies wasser zum giessen zu verwenden, dann ist ein störfaktor ausgeräumt :wink:
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BeitragDi 25 Sep, 2007 17:26
Regenwasser geht ja nicht - zumindest nicht bei der Art von Dünger, den diese Hydrokulturen drin haben. Diese Großgefäße bekommen alle 7-8 Monate eine Portion Ionentauscher (Lewatit HD5) und somit muss man ja zumindest mit mittelhartem Wasser giessen. Es gibt zwar noch einen speziellen Ionentauscher für weiches Wasser, das würde aber auch nichts bringen, weil diesem Ionentauscher schlicht und einfach etwas Calciumcarbonat zugesetzt wird.

Mittlerweile habe ich sowieso den Eindruck, dass die neuen Wasserstandsanzeiger (die wurden erst bei der letzten Großaktion des Gärtners vor fünf Monaten eingesetzt) ein Grundproblem mitbringen. Ich habe heute einen zweiten entdeckt, der zwar nicht eigentlich hängen bleibt, aber der geht nie runter auf 'Min.' sondern bleibt gut einen Zentimeter drüber stehen. Wenn man dann aber nach der Empfehlung "ganz absinken lassen" giessen will, dann wird die Pflanze mit großer Sicherheit irgendwann mal vertrocknet sein...

Oh man, ich bin manchmal so frustriert gegenüber dem klumpigen Hydrokultur-Zubehör und auch den 'Raumbegrünern', die die Probleme nicht sehen können oder wollen. Manchmal vermute ich ja, dass sie die Probleme nicht sehen wollen, weil ja dann unweigerlich die Pflanzen über kurz oder lang eingehen werden und man dem Kunden damit wieder einen Großauftrag entlocken kann. :evil:

... und mir ist mal wieder klar geworden, warum ich zu Hause zum Großteil das Hydrotanksystem nutze.

Lieben Gruß
orlaya
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BeitragDi 25 Sep, 2007 20:38
Das Problem habe ich bei meinen Hydrotöpfen auch!
Ich gehe jetzt regelmäßig mindestens 1x die Woche am Anzeiger rütteln ;)
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BeitragDi 25 Sep, 2007 23:48
gudrun hat geschrieben:Ich gehe jetzt regelm��ig mindestens 1x die Woche am Anzeiger r�tteln ;)

tja ich befuerchte, das ist die einzige 'Loesung' des Problems, wobei ich ja schon mal einen Wasserstandsanzeiger zu Tode geruettelt habe :roll: . Seither mache ich eher die "Gefaess leicht kippen"-Methode, so kann man ja auch sehen, ob sich noch irgendwas bewegt. Damit habe ich ja auch die beiden Problemanzeiger entdeckt.

Zum Glueck sind die Wasserstandsanzeiger bei den echten Grossgefaessen (Normhoehe 21 cm und hoeher) besser. Da haette ich ja mit meiner Kipp-Methode echte (Gewichts-)Probleme.

Euch allen vielen Dank fuer die Antworten, so eine einfache Super-Loesung wird es wohl nicht geben. Die Wasserstandsanzeiger sind zwar ein bissle unterschiedlich, aber den richtig grossen Unterschied gibt es dann doch nicht.

Lieben Gruss
orlaya
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BeitragMi 26 Sep, 2007 8:39
MuZZe hat geschrieben:oder wenigstens Regenwasser, das ich schonmal weicher als das Leitungswasser


gibts denn was weicheres?

Orlaya, wenn du ohnehin ionentauscher verwendest, dürfte eigentlich nichts mehr verkalken.
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BeitragMi 26 Sep, 2007 15:41
orlaya hat geschrieben:
gudrun hat geschrieben:Ich gehe jetzt regelm��ig mindestens 1x die Woche am Anzeiger r�tteln ;)

tja ich befuerchte, das ist die einzige 'Loesung' des Problems, wobei ich ja schon mal einen Wasserstandsanzeiger zu Tode geruettelt habe :roll:

Lieben Gruss
orlaya



:-#= :-#= :-#= :-#=

.....und genau aus diesem Grund hab' ich schon vor Jahren meinen Hydrotick
aufgegeben. Mittlerweile finde ich, Pflanzen gehören in die Erde. Aber in einem
Büro ist das selbstverständlich was Anderes.
Ist zwar kein Tipp - wollt's halt mal los werden :oops:
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BeitragMi 26 Sep, 2007 18:21
nazareno hat geschrieben:
MuZZe hat geschrieben:oder wenigstens Regenwasser, das ich schonmal weicher als das Leitungswasser


gibts denn was weicheres?

Orlaya, wenn du ohnehin ionentauscher verwendest, dürfte eigentlich nichts mehr verkalken.


destiliiertes Wasser ?
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BeitragMi 26 Sep, 2007 18:25
Na ich glaube, das eignet sich wohl nicht so recht für die Hydrotöpfe.

Ich kann aber recht gut damit leben, daß ich eben ab und an mal rütteln oder klopfen muß ;)

Daran sollte die Hydrokultur nun nicht scheitern, wenn man die Pflanzen gefunden hat, die sich damit wohlfühlen!
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BeitragDo 27 Sep, 2007 9:41
MuZZe hat geschrieben:
nazareno hat geschrieben:
MuZZe hat geschrieben:oder wenigstens Regenwasser, das ich schonmal weicher als das Leitungswasser


gibts denn was weicheres?

Orlaya, wenn du ohnehin ionentauscher verwendest, dürfte eigentlich nichts mehr verkalken.


destiliiertes Wasser ?


"destilliertes" w., das meist nur (durch ionentauscher) entmineralisiert wurde und daher noch salze u.a. enthält, hat wie regenwasser eine härte nahe oder gleich null.
In punkto pflanzenverträglichkeit schneidet regenwasser aber ungleich besser ab.

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