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Olivenbaum will sterben :(

Braune Blätter, kleine Tierchen, was tun, wenn Schadbilder auftreten ...
Worum geht es hier: Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.
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BeitragOlivenbaum will sterben :(Sa 01 Aug, 2009 18:02
Hallo!

Ich habe zu Ostern ein Olivenbäumchen im Topf geschenkt bekommen. Zu diesem Zeitpunkt ist es ihm prächtig gegangen. Er hat geblüht, hatte viele grüne Blätter und hat einfach gesund gewirkt.

Sofort hat er viele neue Triebe angesetzt und ist wie wild gewachsen. Nach kurzer Zeit, hat er allerdings sehr viele Blätter verloren (nicht von den neuen Trieben). Vor ca. einem Monat habe ich ihn umgetopft, da sich das Gießen durch den Lehmboden als große Schwierigkeit erwiesen hat. Ich habe mir erhofft, dass er sich dadurch wieder erholt, da er mittlerweile nur noch an den frischen Trieben Blätter hat. Auch diese hängen nun schlapp herunter und wirken nicht mehr sehr lebendig (grün sind sie noch, werden allerdings zunehmend dunkler)

Ich bin für jeden Ratschlag überaus dankbar, da ich mein Bäumchen nicht aufgeben möchte!

Grüße
Gerlinde
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BeitragSa 01 Aug, 2009 19:14
Hallo Gerlinde :wink:

Wo steht der denn? Wie groß ist der und wie wurde der bisher gegossen/gedüngt usw.

Kannst du evtl auch ein Foto machen? :-k
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BeitragSa 01 Aug, 2009 19:23
er steht in einem hellen großen raum. hat ca. 3-5 stunden direkte sonne am tag.
ich würde schätzen, dass er mit top ca. 1 m bis 1,20m groß ist.

Ein Bekannter hat mir geraten den Lehm immer feucht zu halten. Also habe ich ihn jeden Tag ein bisschen gegossen. Jetzt wo er in normaler Erde sitzt gieße ich ihn viel weniger. Ganz trocken ist die Erde aber eigentlich nie. Gedüngt habe ich ihn bis jetzt noch nicht, da ich mich damit ehrlich gesagt nicht so auskenne.

Foto kann ich heute leider keines mehr machen, da ich im Moment nicht zu Hause bin. Kann ich aber gerne nachträglich noch hochladen - falls es hilft.

Liebe Grüße
Gerlinde
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BeitragSa 01 Aug, 2009 20:01
Steht der im Zimmer? :-k
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BeitragSo 02 Aug, 2009 8:19
ja. Ich hab leider nur eine Wohnung.
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BeitragSo 02 Aug, 2009 8:44
Im Sommer sollte er draußen stehen, und schön den ganzen Tag in der Sonne , und nicht nur ein paar Stunden.
Hast du ihn aus dem Lehmboden rausgeholt und in normale Blumenerde getan ? :-k
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BeitragSo 02 Aug, 2009 9:13
hm, ja, ich hab mir schon gedacht, dass es besser wäre, wenn er im Sommer draußen stehen würde. Aber leider habe ich keine Möglichkeit dazu.

Auf den Rat eines Freundes hin, hab ich ihn aus dem Lehm raus und in eine Bonsai-Erde, die auch ein bisschen Lehm drinnen hat aber trotzdem um einiges Lockerer ist. Ich hab auch gelesen, dass das garnicht schlecht für Olivenbäume ist. Oder liege ich da falsch?

lg Gerlinde
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BeitragSo 02 Aug, 2009 9:19
Bonsaierde ist lehmhaltig , da liegst du nicht verkehrt . :wink:
Hast du mal ein Bild von deinem Olivenbaum ?
Ist zwar schade das du keinen Außenbereich für die Olive hast, aber da bist du ja machtlos . :-k
Wenn du die Olive im meinem Satz anklickst hast du gleich eine Pflegeanleitung zur Hand .
Dann kannst du mal vergleichen was sein sollte und was bei dir geschehen ist.
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BeitragSo 02 Aug, 2009 14:23
Ui, der Topf sieht aber sehr klein aus :shock:
Ich meine zu sehen, dass der eigentliche Topf in dem Übertopf wirklich unglaublich klein ist im Verhältnis zur Pflanze. Wie haben die das bloß gemacht? Ich meine die Gärtnerei/ den Handel. Sieht ja aus, als hätte der kaum Wurzelballen. Vielleicht hat die Pflanze einfach Versorgungsschwierigkeiten, weil es zu wenig Wurzeln sind... :-k
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BeitragSo 02 Aug, 2009 14:29
Kann es sein, dass das einer von den Pflanzen ist, die von den Gärtnereien (in italien) ausgegraben und in einen kl. Topf gequetscht werden, wobei sehr viel Wurzelmaterial gekappt wird?

Dass die Blätter so schlapp runterhängen liegt vermutlich wirklich daran, dass sie nicht genug Wasser aufnehmen kann. Entweder weil der Ballen verfault ist durch zu viel Gießen und zu wenig Wasser (was man fast ausschließen kann). Oder halt die Sache mit dem zerstörten Wurzelballen
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BeitragMo 03 Aug, 2009 14:11
Ja, mir ist beim Umtopfen aufgefallen, dass das Bäumchen relativ wenig Wurzeln hat für das, wie groß es ist. Die passen nämlich ohne Probleme in den Topf hinein. Ich hab mir damals nicht viel dabei gedacht und ihn wieder in den selben Topf zurück gesetzt, weil es sich ja locker ausgegangen ist.

War das ein Fehler?

Ich hab leider keine Ahnung, woher der Baum ist, da ich ihn geschenkt bekommen habe. Und um ehrlich zu sein kenne ich mich auch nicht wirklich aus. Aber relativ wenig Wurzeln hat er für seine Größe, das stimmt.

Wie ich ihn umgetopft habe, ist mir schon aufgefallen, dass vereinzelt Wurzeln angefangen haben zu faulen. Ich hab das aber auf die ständige Feuchtigkeit im Lehm geschoben und gehofft, dass es mit normaler, lockerer Erde besser wird. Oder liege ich da falsch?

Was kann ich denn tun um den Baum mit genügend Wasser zu versorgen? Regenerieren sich die Wurzeln von selbst? Oder ist es hoffnungslos? :(
Ich würde ihn schon sehr sehr gerne retten!

Ich bin euch dankbar für alle Tipps.

lg Gerlinde
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BeitragDi 04 Aug, 2009 11:24
:-k Aus logischen Gesichtspunkten würde ich die belaubte Krone etwas zurückschneiden, damit der Baum nicht mehr ganz so viel Laub zu versorgen hat. Aber mal sehen, was andere noch dazu sagen.

Und dann würde ich evtl. ein Präparat besorgen, das die Wurzelbildung unterstützen soll, z.B. Neudofix. Ich habe damit noch keine Erfahrungen gemacht, aber meine Mutter hatte ein Aprikosenbäumchen gekauft, das über einen Meter hoch war und als sie es einpflanzen wollte, war es nur ein Stock mit einem winzigen Stück Wurzel, er fing natürlich auch schnell an zu kümmern :evil: Sie hat so ein Präparat verwendet und ihn wieder hinbekommen. Wäre vielleicht nen Versuch wert.

Zu überlegen wäre auch, den Baum nochmal neu einzutopfen, und zwar in einen etwas größeren Topf, aber mit ungedüngter Erde. Die jetzige Erde ist nämlich gedüngt, und das könnte die Wurzeln weiter angreifen. Vielleicht ein lockeres Aussaaterde-Sand-Gemisch, damit die Wurzeln Luft bekommen und zum Wachsen angeregt werden. :-k

Es ist wirklich ärgerlich, was teilweise verkauft wird. Vor allem wo der Baum ja in Lehm stand, ist es echt naheliegend, wie es abgelaufen ist: er stand sicher in Italien oder Spanien in einer Baumschule draußen in Lehmboden, dann hat man ihn ganz knapp mit dem Spaten aus dem Boden gestochen ohne Rücksicht auf Verluste, in einen Topf gesteckt und schnell nach Deutschland in den Handel geschickt. Bevor man sieht, dass er kaum Überlegenschancen hat. Miese Geschäftspraktiken sind das :evil:

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