Die Honigbiene
Der älteste fossile Fund der Biene (Apis dorsata) ist etwa 50 Millionen Jahre alt. Ohne ihren unermüdlichen Einsatz, gäbe es viele Pflanzen und Bäume nicht mehr. Denn nach der Bestäubung durch Bienen bildet die Pflanze, Samen und Früchte aus, um sich weiter zu vermehren.
Die Biene gehört zu den staatenbildenden Insekten. Ein Bienenvolk (so nennt es der Imker) kann aus 40000 bis 80000 Bienen bestehen. Eine Königin legt ununermüdlich ein Ei nach dem anderen (pro Flugjahr etwa 1500) in die Brutwaben ab, diese Eier werden von Arbeitsbienen umsorgt, wenn die Larven geschlüpft ist, wird die Wabe mittels Bienenwachs verdeckelt. Die Entwicklung zur Biene beginnt. Nach zwölf Tagen ist die Entwicklung abgeschlossen.
Jede fertige Arbeitsbiene übernimmt ihre Arbeit im Volk, die Lebensdauer beträgt ungefähr vier bis fünf Wochen, im Frühjahr werden Drohnen (männliche Bienen) und Königinnen (fruchtbare weibliche) Bienen herangezogen, die dann auf Hochzeitsflug (Paarung) gehen und einen neuen Bienenstaat gründen
Ernährung:
Blütenstaub, Pollen und Nektar
Nektar, Pollen und Blütenstaub werden in extra Futterwaben gesammelt und mit Speichel vermischt. Wenn die Fermentation abgeschlossen ist, wird daraus der begehrte Honig, den der Imker mit Hilfe einer Honigschleuder aus den Waben holt.
weitere Produkte sind Honig, Bienenwachs, Gelee Royal
-rb-
Weitere Infos und Bilder im Pflanzen-Magazin, Ausgabe 1-2010 ab Seite 42
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