Mandschurischer Scheinmohn (botanisch Meconopsis quintuplinervia)
Deutscher Name: Mandschurischer oder Nickender Scheinmohn
Botanischer Name: Meconopsis quintuplinervia
Heimat: Mandschurei, Östliches Tibet
Habitus und Lebensform: laubwerfende, winterharte 30 bis 40 Zentimeter hohe, langlebige Staude mit grundständigen Blattrosetten
Blätter: eiförmig bis lanzettlich, bis 35 Zentimeter lang, ganzrandig, lang gestielt, borstig behaart
Blüten: im Sommer becherförmige, nickende Blüten, blass lavendelblau oder weiß, interessant duftend, zummeist einzeln an den Stängeln
Fruchtbildung: im Herbst werden so genannte Porenkapseln gebildet, die zahlreiche bräunliche Samen enthalten
Vermehrung: durch Samen am besten im kalten Kasten, Kalt- und Lichtkeimer, große Stauden können vorsichtig im März geteilt werden
Verwendung: für Natursteingärten, Geröllbeete, Alpinum, Topfkultur
Substrat: leicht sauer, humos, durchlässig, soll stets leicht feucht,
jedoch nie staunass sein
Schädlinge: Echter Mehltau, vor Schneckenfraß schützen
Besonderes: Meconopsis quintuplinervia gehört zu den am einfachsten zu kultivierenden blau blühenden Scheinmohnarten. An halbschattigen Plätzen im Steingarten kann er viele Jahre alt werden. Durch seine nickenden Blüten hat der Mandschurische Scheinmohn ein sehr charakteristisches Erscheinungsbild, dass die Unterscheidung von anderen blauen Arten leicht macht.
Verwandte Arten: Meconopsis punicea fällt ebenfalls durch nickende Blüten ins Auge, bei dieser Art sind sie jedoch lebhaft karminrot. Eine robuste Kreuzung zwischen Meconopsis quintuplinervia und Meconopsis punicea heißt Meconopsis x cookei und ist mit ihren altrosa Blüten ein besonderes Schmuckstück. -hör-
[size=117]Dies ist ein Artikel aus unserer Zeitschrift Pflanzen wunderschön. Von Mitgliedern für Pflanzenfreunde geschrieben.... Den kompletten Artikel mit Bildern findest Du in der Ausgabe 5[/size]