Hilfe!: Was hat mein Kirschlorbeer???

 
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Hallo,

unser Kirschlorbeer ist schlapp nach dem letzten Winter. Wir haben ihn im Spätsommer 2009 gepflanzt. Er steht im Kübel um die Hecke mobil zu halten.

Jetzt läßt er die Blätter hängen bzw. hat teilweise braune Flecken. Er hatte ausreichend Wasser und Dünger.... Wer weiß Rat?
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Canica

Hast Du vielleicht ein Foto?
Könnte er im Kübel erfroren sein? Ansonsten gibt der Hinweis, er habe genug Wasser und Dünger, manchmal den Hinweis, dass er zuviel davon hatte.
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baki

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dnalor

nach meiner erfahrung ist kirschlorbeer für kübelbepflanzung nicht geeignet, da im kübel die wurzeln erfrieren.
vemutlich totalschaden.

mfg roland
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Schluesselblume

Leider gibt es noch kein Foto, aber ich habe heuer schon ganz viele Kirschlorbeer-Hecken und -Sträucher gesehen (allerdings ausgepflanzte, die schon jahrelang stehen), die anscheinend in diesem Jahr unter "Frosttrocknis" leiden. Die Blätter sind davon aber nicht alle befallen. Ein Großteil sieht aber braun und vertrocknet aus. Ist mir eigentlich die Jahre vorher noch nie so aufgefallen wie in diesem Jahr. Oder ob vielleicht doch auch noch eine andere Krankheit dahinter steckt?
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Mel
Pflanzenkönig*in
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Mel

Ne Überleg mal wie die letzten beiden Winter waren? Dauerfrost und Sonnenschein!
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Schluesselblume

Ebendrum meine ich ja, weil der vorletzte Winter ja auch so war. Aber vielleicht ist es mir im letzten Jahr nur nicht so verstärkt aufgefallen wie zur Zeit.
Drücke Euch die Daumen, dass die Pflänzchen sich wieder einigermaßen erholen!
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Plantsman

Moin,

bei den Kirschlorbeer in Töpfen sind, wie auch bei vielen anderen Immergrünen (bei uns in der Gärtnerei auch Ilex, Fargesia, Osmanthus, Hedera) die Wurzeln erfroren. Am Anfang sieht man noch keine Schäden, weil es kühl ist, und die Pflanze noch nicht so viel Wasser verdunstet. Sobald die Temperaturen aber im Frühling steigen, brechen die Pflanzen zusammen. Der Grund ist, durch ihre Belaubung verbrauchen die Pflanzen bei höheren Temperaturen Wasser, das aus dem vollständig (!) toten Wurzelwerk nicht nachgeliefert werden kann. Bei Pflanzen in den Beeten ist kaum das ganze Wurzelwerk erfroren (Schnee, Boden als Temperaturpuffer) und können dann auch Wasser aufnehmen. Die Schäden werden schnell wieder ausgeglichen. Das in solchen Wintern wie diesem, die Blätter durch Kahlfrost leiden, damit ist zu rechnen, diese Schäden bleiben aber auf Blätter und eventuell schlecht verholzte Triebe beschränkt und die Pflanze kann alles schnell wieder überwachsen.
Das Schadbild ist auch etwas unterschiedlich; Kahlfrostschäden: Blätter werden braun und trocknen ein und fallen später von selbst ab; Wurzelschaden: Blätter werden fahlgrün und wabbelig-weich (später auch trocken) und bleiben an der Pflanze hängen.
Laubwerfende Gehölze in Töpfen mit erfrorenen Wurzeln, fangen mit der Erneuerung des Wurzelwerkes an und treiben dann einfach später aus, ausserdem verdunsten sie ja kaum Wasser, weil keine Blätter da sind.

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