Hibiskus-stämmchen Schaden, wie behandeln?

 
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Swenja2008

hallo,
ich habe aus einer grotten-schlimmen Seramishaltung einen Topf mit 2 Hibiscus rosa sinensis übernommen. Es gab nur einen mit Seramis gefüllten und uralter Erde verschlemmten Übertopf-keine Wasser-oder Luftlöcher und natürlich total vernässt.
Da ich gerade sowieso mit Hydro so ein paar Versuche mache, kam mir dieser Topf zwar recht, aber es ist doch ganz schön schlimm. Eine Pflanze mußte ich fast total vernichten. Ich habe aus ihr noch Stecklinge geschnitten und den Wurzelstrunk gekürzt zunächst in Wasser gestellt. Er versucht seit 10 Tagen Callus zu bilden. Diesen habe ich noch nicht ganz abgeschrieben. Andere hätten sowas vermutlich gleich weg geworfen.

Die andere Pflanze habe ich vor 14 Tagen gleich auf Hydro umgestellt. Viele von den ehemaligen Wurzeln waren sowieso nicht mehr übrig, so daß die Pflanze nun solche neuen Hydrowurzeln ausgebildet hat. Die Pflanze treibt sogar wieder aus und bekommt von nun an auch erstmal wieder Düngung.

Sorgen macht mir allerdings das maltretierte Stämmchen. Dort ist sogar ein Seramiskügelchen angewachsen, was ich aber nicht entfernen will, da mir sonst der Rest der Borke noch abfällt. Das Stämmchen ist an dieser Stelle aufgetrieben. Allerdings konnte ich durch die Hydroumstellung das Stämmchen vor Feuchte auch nicht wirklich schonen. Da der Wasserstand im Hydrotopf nun auf unterstes Optimum sinken darf, hoffe ich , daß auch das Stämmchen wieder trockener wird.
Würde das ausreichen oder sollte ich an dem Stämmchen sowas wie einen Wundverschluss machen?
Hier sind Bilder. Von dem Stamm versuche ich schon den ganzen Vormittag ein ordentliches Bild zu bekommen; ich hoffe das hier geht so?
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Rouge

Hallo Swenja,

die "Wucherung" am Stamm würde ich an Deiner Stelle entfernen - da kommt ja eigentlich keinerlei Wasser mehr hin ... Wundverschluß mache ich eigentlich nie, weil ich der Meinung bin, daß sich die Pflanzen meistens sehr gut selbst helfen können (wer macht denn im Urwald "Pflaster" auf die Bäume?) ... Luft und Trockenheit sollten ausreichen, um den Stamm heilen zu lassen
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Swenja2008

hallo Rouge,
der Stamm ist heute bereits schon gut trocken und auch diese Verwachsung ist wieder ganz fest, so wie verschorft. Natürlich verteilt im Urwald keiner Pflaster, außer daß sich die Natur in ihrer ganzen Pracht und Schönheit selber helfen kann. In unseren Häusern aber kann sich die Natur nicht selbst helfen, denn niemand schafft es nur annähernd, eine Natur nach zu empfinden, damit die Pflanzen natürlich gesund bleiben. Ich würde sagen, dazu haben wir Pflaster.

Ich werde die Stelle weiter beobachten, nicht das sich da doch noch Pilze breit machen.

Liebe Grüsse

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