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Feigenbaum - Hilfe benötigt...

Braune Blätter, kleine Tierchen, was tun, wenn Schadbilder auftreten ...
Worum geht es hier: Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.
Azubi
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BeitragFeigenbaum - Hilfe benötigt...Fr 28 Aug, 2020 8:09
Hallo zusammen,
ich bräuchte mal eine ( oder mehrere :wink: ) Expertenmeinungen zu meinem Feigenbaum. Wir haben vor ca 3-4 Wochen diesen wunderschönen Feigenbaum gekauft und gepflanzt. Er trägt auch unheimlich viele Früchte, wobei die teilweise echt klein sind und ich nicht weiß, ob die noch reif werden vorm Winter. Was mir Sorgen macht, ist fas Aussehen einiger Blätter und such einiger Früchte. Einen Schädling konnte ich bisher nicht entdecken. Hat vielleicht jemand Erfahrung oder Ideen? Vielen Dank vorab für Eure Hilfe.
Bilder über Feigenbaum - Hilfe benötigt... von Fr 28 Aug, 2020 8:09 Uhr
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Nebet Wadjet
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Hallo!

Wo wohnst du denn, dass du eine Feige ausgepflanzt hast? Der steht da ja auch ganz schön frei und ungeschützt vor den kalten Winterwinden. Den müsst ihr dann ordentlich schützen im Winter. Oder wohnst du im Süden Europas?
Die Früchte werden vermutlich nicht mehr ausreifen, das wird in unseren Breiten nur mit Feigen von frühtragenden Sorten passieren.
Habt ihr ihn auch ordentlich gewässert und hat er schön locker, wasserdurchlässiges Substrat. Feigen stehen an ihrem natürlichen Standort eher in kargen Böden. Die meisten Löcher an den Blättern scheinen eher von manuellen Schäden zu kommen.
Die Baumscheibe ist auch ziemlich klein, ist das Absicht? Ich würde sie am Anfang so groß wie die Krone machen, wenn die Feige dann gut eingewurzelt ist, kann sie auch verkleinert werden auf jeweils einen Meter vom Stamm weg.
Azubi
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Hi, danke für deine schnelle Antwort. Wir wohnen in der Nähe von Köln. Laut Gartencenter ist die Feige winterhart, ich hab das auch nochmal recherchiert und dort stand auch dass sie bis -15 Grad winterhart ist. Solche Temperaturen hatten wir aber schon länger nicht mehr. Das Pflanzloch haben wir mit einer ordentlichen Drainageschicht angelegt und darauf geachtet, dass der Boden durchlässig und locker ist. Gewässert haben wir in den ersten Tagen auch gut und jetzt kriegt die Feige immer dann Wasser, wenn wir den Rasen wässern oder es regenet. Dass die Baumscheibe größer hätte sein müssen, wussten wir nicht, welchen Einfluss kann das haben?
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Nebet Wadjet
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Ok, Köln ist gut, da ist es definitiv wärmer. - 15 Grad ist natürlich ein nettes Verkaufsargument. Aber ich würde ihr trotzdem in den ersten Jahren einen Winterschutz gönnen, denn bei euch steht sie sehr frei und nicht besonders geschützt vor kalten Winden. Am Besten geht es Feigen in unseren Breiten, wie zum Beispiel Weinbauklima oder bei euch im Köln herum oder in einem passenden Mikroklima, wenn sie entweder geschützt an der Hausmauer oder vor einer Mauer im Garten, die nicht unbedingt Nordseite ist, stehen. Die Wärmeabstrahlung hilft immens auch für das Ausreifen der Früchte. Welche Sorte ist es denn?
Ihr habt auch beim Verpflanzen aufgepasst, den Wurzelballen nicht zu sehr zu schädigen?
Gerade die ersten fünf Jahre ist es wichtig, dass die Baumscheibe schon größer ist, also Kronendurchmesser messen + 10 bis 20 Zentimeter zugeben, das ist das meist so zwischen 80 bis 100 Zentimeter an Durchmesser für die Baumscheibe. Ist eure so groß? Fotos können ja auch täuschen....
Wichtig ist die Baumscheibe auf jeden Fall für die ungehinderte Wasseraufnahme der Feige, wie viel habt ihr denn gegeben? Habt ihr sie richtig eingeschlämmt, also nicht nur oberflächlich?
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Ich komme aus einer Weinanbauregion und hier in der Nachbarschaft haben inkl. mir sehr vielea usgepflanzte Feigen, die im Winter ohne jeglichen Schutz auskommen, denke die sind schon sehr hart im Nehmen. Je älter sie werden, desto besser.
Aber Späfrost bzw. schon Temperaturen um 0-5° kann bei jüngeren Feigen ein Problem sein habe ich festgestellt, dadurch sind mir dieser Jahr der erste Neuaustrieb nach dem Winter und die ersten Fruchtansätze hops gegangen. Dadurch hat sie sich aber immerhin stärker verzweigt. Der Stamm und die Wurzeln sind recht winterhart in wärmeren Gefilden.
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Ich denke schon, dass wir gut eingeschlämmt haben. Die Baumscheibe hat gut 90 cm, ist damit allerdings geringfügig kleiner als die Krone. Auf die Wurzeln haben wir auch gut augepasst, die sahen gut aus.
Die Feige müsste auch schon älter sein, denn die längsten Äste siind gut auf 2,20m und der Stamm ist auch so ca 15-20 cm Durchmesser. Daher würde ich schon schätzen, dass sie einige Jahre alt ist.
Auch wenn ich nicht mehr damit rechne, dass von den Feigen welche reif werden... die sind sehr dicht aneinander und einige ganz mickrig und andere deutlich größer. Macht es da Sinn die kleinsten zu entfernen, so dass die anderen stärker wachsen oder mahct das keinen Unterschied.
Auf dem Schild an der Feige stand nur Bianco. Ich denke es müsste demnach die Sorte Brogiotto Bianco sein.

Bin mal gespannt, wie sie sich weiterentwickelt....

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