Ceratonia siliqua - Johannisbrotbaum - Caesalpiniaceae

 
tysja cuffese
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Blüten: 33196
Betreff:

Ceratonia siliqua - Johannisbrotbaum - Caesalpiniaceae

 · 
Gepostet: 25.07.2007 - 09:59 Uhr  ·  #1
Ceratonia siliqua - Johannisbrotbaum

Die braunen, 10-20 cm langen Schoten enthalten ein süßes, zähes Mark, das entweder roh als Süßigkeit gegessen oder als Schokoladen-Ersatz verwendet wird, da der Geschmack kakao-artig ist. Zudem können die Schoten geröstet und zu Mehl vermahlen werden, da zu Kuchen etc. gebacken wird. Der Name "Johannisbrotbaum" bezieht sich auf diese vielfältigen Nutzungsformen: Die Früchte sollen Johannes, dem Täufer, auf dem Weg durch die Wüste Nahrung gespendet haben. Der Zierwert der Johannisbrotbäume rührt von ihren gefiederten, dunkel tannengrünen, ledrig-festen Blättern her, die im Austrieb rötlich gefärbt sind. Sie formen mit den Jahren knorrige, breitovale, stattliche Kronen, die sogar kurze Frostperioden tolerieren. In ihrer Jugend wachsen Johannisbrotbäume zunächst schlank und dünntriebig. Da die bräunlich-gelben, in Ähren zusammenstehen Blüten zweihäusig sind, empfiehlt es sich, mindestens zwei Exemplare zu kultivieren, um die Bestäubung zu sichern. Johannisbrotbäume sind kauliflor, das heißt ihre Blüten und Früchte entspringen direkt den Stämmen und Hauptästen. Interessant: Die glattschaligen Samen der Johannisbrotbäume sind so gleichmäßig, dass sie früher zur Gewichtsmessung von Edelsteinen dienten. Auf sie ist die Einheit Karat zurückzuführen.

Info: auffällige Fruchtschoten mit süßem Mark & vielfältiger Verwendung; immergrün & robust

Verwendung: in Töpfen ab April/Mai im Freien (Balkon, Terrasse, Wintergarten) mit Überwinterung im Haus; ganzjährig in beheizbaren Wintergärten

Blüte: Sommer, braun

Früchte:
braune Schoten mit süßem Mark

Wuchsform: Baum

Höhe: 2-5 m

Herkunft/Klimazone: Mittelmeerraum, Arabien, Nordwest-Afrika, Zone 8-11

Pflegeanleitung:


Standort im Sommer: Vollsonnig bis halbschattig. Je sonniger bei Kübelpflanzen der Standort, umso höher der Wasserbedarf. Kann man diesem nicht nachkommen, besser teilsonnige Lagen wählen.

Standort im Winter:
Hell bei 8 °C (+/- 5) °C. Kurzzeitiges Temperaturminimum ca. -3 °C, bei sehr alten, dickstämmigen Exemplaren auch mehr.

Gießen: Johannisbrotbäume brauchen nicht viel Wasser, da ihr derbes Fiederlaub nicht viel verdunstet. Wenn Sie gießen, sollten Sie es im Sommer dennoch reichlich tun, damit die Erde bis unten durchtränkt wird, und dann warten, bis die Erde abtrocknet, bevor Sie erneut gießen. Trockenheit wird kurzfristig toleriert, längere Phasen werden mit partiellem Blattabwurf beantwortet - oft mit deutlicher Verzögerung, so dass die Ursachenfindung nicht immer eindeutig ist. Staunässe führt zu Wurzelfäulnis und einem Wachstumsstopp.
Im Winter etwas weniger gießen, die Erde aber konstant feucht halten.

Düngen:Der Nährstoffbedarf ist mäßig bis hoch: Topfpflanzen von März bis September wöchentlich mit Volldünger (flüssig, wasserlösliche Pulver, Stäbchen u.ä.) düngen.

Schnitt: Regelmäßige Schnitte sind nicht nötig, bei Bedarf in Form bringen.

Umtopfen: Ein neues, größeres Gefäß ist zumeist nur alle zwei bis drei Jahre nötig. Hochwertige Kübelpflanzenerde zeichnet sich durch grobkörnige Anteile (z.B. Lavagrus, Blähton, Kies) aus, die sie locker und luftig hält.

Schädlinge: Im Frühling können sich Blattläuse an den jungen Triebspitzen niederlassen. Im Winter auf Schild- oder Wollläuse achten.

Verwendung: Von April/Mai bis Oktober/November im Freien mit Winterquartier in großen, hellen Wohnräumen, Winterquartieren oder Wintergärten. Ganzjährig in Wintergärten.

Familie: Caesalpiniaceae
Herkunft: Mittelmeerraum (Spanien, Frankreich, Türkei), Arabien, Nordwest-Afrika
Zone: 8-11
Temperaturminimum: -5 °C
Überwinterung: 8 (±5)°C, hell
Blüte: Sommer, braun
Früchte: Schoten mit süßem Mark
Wuchsform: Baum
Höhe: 2-5 m
Standort: vollsonnig-halbschattig

Mit freundlicher Unterstützung durch ©www.flora-toskana.de
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