Blaukorndüngung am "Hang"

 
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Hibbi

Hallo,

an unserem Grundstücksrand stehen ein paar Rhododendren, die ich im nahenden Gartenfrühjahr düngen soll.
Dazu möchte ich den noch vorhanden Blaudünger aufbrauchen; das Problem dabei ist aber, dass diese Rhododendren an einem kleinen "Abhang" stehen, d.h, aufgestreuter Dünger wird beim Gießen diesen Hang heruntergespült.

Daher mein Gedankengang : Löcher in den Boden bohren, diese Löcher mit dem Blaukorn füllen und mit Erde wieder verschliessen.
Macht das jemand hier auch so ? Ist das ratsam, immerhin steigt die Salzkonzentration an diesen Stellen stark an und könnte zu Wurzelschäden führen. Eigentlich macht man das ja mit Langzeitdünger, den ich mir dafür aber nicht anschaffen möchte.

Auflösen des Blaukorns und Gießen ist auch schwierig, weil wie gesagt der Boden abschüssig ist, und dazu noch recht verhärtet - das Gießwasser würde ebenfalls ablaufen, bevor es in den Boden eingezogen ist. Harken und Auflockern des Bodens ist evt. eine Möglichkeit aber sind Rhododendren nicht Flachwurzler und daher beim Harken gefärdet?


Hibbi
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Carl-Ludovique

Hallo Hibbi

ja, Rhododendren sind Flachwurzler und sollen im Wurzelbereich nicht geharkt werden. Sie sind aber auch empfindlich gegenüber eine höhere Konzentration an Düngesalzen. Weiterhin mögen sie keine verhärteten, verdichteten Böden. Die Frage wäre also, ob es nicht besser wäre den Boden organisch zu düngen und zu mulchen bzw. durch Aufbringen von Kompost den Boden zu verbessern.

Gruß, CL

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