es gibt sehr viele verschiedene arten von iris so um die 200, die erste unterscheidung ist die in zwiebeliris und rhizomiris.
alle zwiebeliris mögen in der regel eher sommertrockene steppengebiete und haben daher eine ruhezeit nach der blüte!
auch sehr viele der rhozimbildenden iris kommen aus solchen gegenden, aber es gibt auch ein paar arten die feuchtbiotope, nasse wiesen, ja sogar tieferes wasser mögen.
die wasseriris
Iris pseudacorus steht auch in bis zu 50cm tiefem wasser und wächst darin super! im trockenen kümmert sie!
die sibirische iris
Iris sibirica steht gerne auf feuchten wiesen, oder in seichtem ufersaum, aber nie ganz von wasser bedeckt und verträgt auch kürzere trockenperioden, kann auch in normal feuchtem gartenboden gut wachsen!
die japanische iris
Iris kaempferi steht in der natur in austrocknenden teichen, möchte also am liebsten ein wechselspiel von nass und trocken haben!
die cinesische sumpfschwertlilie
Iris laevigata steht ebenfalls eher am teichrand, bzw. seichtem ufersaum, oder auf moorigeren nährstoffreichen feuchten böden.
die luisiana-iris
Iris louisiana verträgt ebenfalls vom seichten wasser bis zu normal feuchten böden viele standorte, sollte allerdings im winter eher trockener stehen und leicht geschützt werden!!!
die amerikanische sumpfiris
Iris versicolor dagegen wiederum kann genauso eingesetzt werden wie unsere heimische wasseriris, steht aber im allgemeinen nicht ganz so tief!
die hauptsächlich hier gezeigten blüten stammen allerdings alle von der grossen formenreichen gruppe der
Iris barbata oder auch
Iris germanica genannt, diese stehen am besten in normalem gartenboden, der im sommer auch gerne austrocknen kann, da diese iris ebenfalls ein kurze sommerpause nach der blüte einlegt! nässe im winter kann bei ihr zum verfaulen der rhizome führen!!! hat man daher sehr feuchte böden, so sollte man diese iris auf gut drainierte hügel in die beete pflanzen, damit diese stellen immer als erste abtrocknen!