Barleria repens - Kleines Buschveilchen-Acanthaceae

 
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Mel
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Mel

Barleria repens - Kleines Buschveilchen

Mit selten mehr als 50 bis 80 cm Wuchshöhe ist das Kleine Busch- oder Philippinenveilchen ein Tipp für alle, die einen niedrigen Dauerblüher für ihren Topf- oder Wintergarten suchen. Indem sich die wüchsigen Sträucher bereits knapp über dem Boden reich verzweigen, bilden sie bei konstanter Wasser- und Düngerversorgung dichte Büsche mit samtig behaarten Blättern. Sie schmücken sich im Sommer wochenlang mit himmelblauen Blüten, die je nach Blühstadium violett oder rosa variieren können. Durch Aussaat entstehen Zufallssämlinge, die auch mit rosafarbenen oder rein weißen Varianten überraschen können. Wintergartenbesitzern spendieren die Asiaten häufig eine Nachblüte im Spätherbst/Winter, bevor man die je nach Überwinterungsbedingungen immergrünen oder ihr Laub teilweise abwerfenden Triebe im Februar/März zurückschneidet.

Info: blaue Blüten in reicher Zahl, kleinwüchsige Topfpflanze; als Bodendecker oder Unterpflanzung geeignet
Verwendung: ab Mai draußen auf Balkon & Terrasse;
im Winter oder ganzjährig in beheizbaren Wintergärten oder lichtreichen Wohnräumen

Pflegeanleitung:

Blüte: Sommer bis Herbst, im Wintergarten bis Winter, violettblau, selten rosa oder weiß
Früchte: unbedeutend
Wuchsform: Strauch
Höhe: 0,5-0,8 m.
Familie: Acanthaceae - Bärenklaugewächse.

Herkunft/Klimazone:
Südostasien (Indien,Myanmar), Zone 10-12.

Standort im Sommer: Sonnig bis halbschattig. Filziger Blattbelag schützt die Blätter vor Hitze und übermäßigem Blattverlust, die Töpfe und damit Wurzeln sollten jedoch beschattet sein, um nicht zu überhitzen. Sonst kann es trotz feuchter Erde zu Wassermangel kommen, da die Wurzeln inaktiv sind und die Kronen nicht oder nur unzulänglich versorgen.

Standort im Winter: Hell bei 15 °C (+/- 5°C). Je nach Wärme- und Lichtangebot bleibt ein Teil des Laubs erhalten oder wird abgeworfen. Neuaustrieb ab April. Kurzzeitiges Temperaturminimum 0 °C.
Pflege im Sommer: Erde stets leicht feucht halten. Gut für alle, die es mit der Pflege nicht so genau nehmen: Schwankungen werden gut vertragen. Der mäßige Nährstoffbedarf wird gedeckt durch wöchentliche Gaben flüssigen Volldüngers oder alternativ ab März mit Langzeitdünger, der im Sommer gegebenenfalls aufgefrischt wird (Nachdüngung).

Pflege im Winter: Gleichmäßige Bodenfeuchte beibehalten, aber auf niedrigerem Niveau als im Sommer. Staunässe führt zu Wurzelfäulnis. Ab Oktober/November nicht mehr düngen.

Schnitt: Entweder im Februar/März oder nach der Blüte. Selbst ein kräftiger Rückschnit auf 20-30 cm Trieblänge ist unproblematisch.

Substrat: Bei stark durchwurzelter Erde im März umtopfen, was meist jedes Jahr der Fall ist. Neue Töpfe nicht übertrieben groß wählen, sondern nur eine Nummer größer. Hochwertige Kübelpflanzenerde verwenden, die durch grobkörnige Anteile (z.B. Lavagrus, Blähton, Kies) locker und luftig bleibt.

Gesundheit: Bislang ist keine Affinität für Schädlinge aufgetreten.

Verwendung:Im Sommer auf Balkon & Terrasse mit hellem Winterquartier im Haus; ganzjährig in beheizbaren Wintergärten oder Wohnräumen mit großen Fensterfronte

Kurzbrief:

Familie: Acanthaceae - Bärenklaugewächse
Herkunft: Südostasien (Indien, Myanmar)
Zone: 10-12
Temperaturminimum: 0 °C
Überwinterung: 12 (±5)°C, hell
Blüte: Sommer-Herbst/(Winter), blauviolett
Früchte: unbedeutend
Wuchsform: kleiner Busch
Höhe: 0,5-0,8 m
Standort: sonnig-halbschattig

Mit freundlicher Unterstützung durch ©www.flora-toskana.de
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