Azadirachta indica - Neembaum
Der Neembaum (Azadirachta indica), auch Niem- oder Nim- geschrieben, ist vor allem bekannt für seine Samen: Sie enthalten ein natürliches Insektengift, das jedoch schwer zu extrahieren und konservieren ist. Nach jahrelanger Forschung ist es gelungen, die Extrakte heute als fertige Pflanzenschutzmittel anzubieten. Für den Privatmann steht der Zierwert der wärmebedürftigen Pflanzen im Vordergrund. Neembäume wachsen zu lichten, rundkronigen, im Alter zuweilen schirmförmigen Bäumen heran, die mit ihren Fiederblättern elegant wirken und im Wintergarten sanften Schatten spenden. Die Blütenbüschel sind weiß, die Früchte gelb. Neembäume schätzen sandige Böden mit guter Sauerstoffversorgung. Kurze Trockenheit tolerieren sie gut, Nässe über längere Zeit nicht, da sie die Wurzeln angreift, vor allem, wenn sie mit winterlicher Kälte kombiniert ist. Deshalb ist beim Gießen im Winter Maßhaltung geboten.
Qualität: weltweit geschätzte Nutzpflanze zur Teegewinnung; attraktive Blüten; immergrün; kompakter Wuchs
Verwendung: ganzjährig in beheizbaren Wintergärten oder lichtreichen Wohnräumen; ab Mai im Freien (Balkon & Terrasse)
Pflegeanleitung
Standort im Sommer: Sonnig bis halbschattig, keine Hitze. Ganzjähriger Stand unter Glas ratsam oder sommerlicher Aufenthalt an geschützten Gartenplätzen (z.B. Innenhof, überdachte Terrasse).
Standort im Winter: Hell bei 15 °C (+/- 5°C). Kurzzeitiges Temperaturminimum 3 °C.
Pflege im Sommer: Kurze Trockenheit schadet nicht, Nässe dagegen schon, da sie die Wurzeln angreift. Dennoch ist der Bedarf der fiederblättrigen Kronen im Sommer bei voller Belaubung hoch. Der mäßige bis hohe Nährstoffbedarf wird durch wöchentlich Gaben flüssigen Volldünger von April bis September gedeckt.
Pflege im Winter: Erde bei laublosen Pflanzen nurmehr leicht feucht halten. Staunässe verhindern, um Wurzelfäulnis vorzubeugen.
Schnitt: Ein jährliches Einkürzen der Triebspitzen am Ende der Winterruhe (März/April) fördert die Verzweigung geringfügig. Die Kronen entwickeln sich jedoch natürlicherweise oft am Schönsten.
Substrat: Topfen Sie erst um, wenn die Erde in den Töpfen kräftig durchwurzelt ist, was nicht jedes Frühjahr der Fall sein dürfte. Verwenden Sie hochwertige Kübelpflanzenerde, auch wenn sie etwas mehr kostet. Gute Erde zeichnet sich durch grobkörnige Anteile (z.B. Lavagrus, Blähton, Kies) aus, die sie locker und luftig halten, während die humosen Anteile Wasser- und Nährstoffe in größeren Mengen speichern können. Hohe Torfanteile sind kein Qualitätsmerkmal
Gesundheit: Bei zu heißen Standorten im Sommer können Spinnmilben auftreten, im Winter in seltenen Fällen Schildläuse. Probleme resultieren jedoch häufiger aus Wurzelschäden, bedingt durch Kälte oder Nässe.
Kurzbrief
Familie: Meliaceae
Herkunft: Indien, Sri Lanka, Myanmar, Malaysia
Zone: 10-12
Temperaturminimum: 3 °C
Überwinterung: 18 (±5)°C, hell
Blüte: Sommer, weiß
Früchte: Wuchsform: Baum
Höhe: 2-5 m
Standort: sonnig bis halbschattig
Mit freundlicher Unterstützung durch ©www.flora-toskana.de
Der Neembaum (Azadirachta indica), auch Niem- oder Nim- geschrieben, ist vor allem bekannt für seine Samen: Sie enthalten ein natürliches Insektengift, das jedoch schwer zu extrahieren und konservieren ist. Nach jahrelanger Forschung ist es gelungen, die Extrakte heute als fertige Pflanzenschutzmittel anzubieten. Für den Privatmann steht der Zierwert der wärmebedürftigen Pflanzen im Vordergrund. Neembäume wachsen zu lichten, rundkronigen, im Alter zuweilen schirmförmigen Bäumen heran, die mit ihren Fiederblättern elegant wirken und im Wintergarten sanften Schatten spenden. Die Blütenbüschel sind weiß, die Früchte gelb. Neembäume schätzen sandige Böden mit guter Sauerstoffversorgung. Kurze Trockenheit tolerieren sie gut, Nässe über längere Zeit nicht, da sie die Wurzeln angreift, vor allem, wenn sie mit winterlicher Kälte kombiniert ist. Deshalb ist beim Gießen im Winter Maßhaltung geboten.
Qualität: weltweit geschätzte Nutzpflanze zur Teegewinnung; attraktive Blüten; immergrün; kompakter Wuchs
Verwendung: ganzjährig in beheizbaren Wintergärten oder lichtreichen Wohnräumen; ab Mai im Freien (Balkon & Terrasse)
Pflegeanleitung
Standort im Sommer: Sonnig bis halbschattig, keine Hitze. Ganzjähriger Stand unter Glas ratsam oder sommerlicher Aufenthalt an geschützten Gartenplätzen (z.B. Innenhof, überdachte Terrasse).
Standort im Winter: Hell bei 15 °C (+/- 5°C). Kurzzeitiges Temperaturminimum 3 °C.
Pflege im Sommer: Kurze Trockenheit schadet nicht, Nässe dagegen schon, da sie die Wurzeln angreift. Dennoch ist der Bedarf der fiederblättrigen Kronen im Sommer bei voller Belaubung hoch. Der mäßige bis hohe Nährstoffbedarf wird durch wöchentlich Gaben flüssigen Volldünger von April bis September gedeckt.
Pflege im Winter: Erde bei laublosen Pflanzen nurmehr leicht feucht halten. Staunässe verhindern, um Wurzelfäulnis vorzubeugen.
Schnitt: Ein jährliches Einkürzen der Triebspitzen am Ende der Winterruhe (März/April) fördert die Verzweigung geringfügig. Die Kronen entwickeln sich jedoch natürlicherweise oft am Schönsten.
Substrat: Topfen Sie erst um, wenn die Erde in den Töpfen kräftig durchwurzelt ist, was nicht jedes Frühjahr der Fall sein dürfte. Verwenden Sie hochwertige Kübelpflanzenerde, auch wenn sie etwas mehr kostet. Gute Erde zeichnet sich durch grobkörnige Anteile (z.B. Lavagrus, Blähton, Kies) aus, die sie locker und luftig halten, während die humosen Anteile Wasser- und Nährstoffe in größeren Mengen speichern können. Hohe Torfanteile sind kein Qualitätsmerkmal
Gesundheit: Bei zu heißen Standorten im Sommer können Spinnmilben auftreten, im Winter in seltenen Fällen Schildläuse. Probleme resultieren jedoch häufiger aus Wurzelschäden, bedingt durch Kälte oder Nässe.
Kurzbrief
Familie: Meliaceae
Herkunft: Indien, Sri Lanka, Myanmar, Malaysia
Zone: 10-12
Temperaturminimum: 3 °C
Überwinterung: 18 (±5)°C, hell
Blüte: Sommer, weiß
Früchte: Wuchsform: Baum
Höhe: 2-5 m
Standort: sonnig bis halbschattig
Mit freundlicher Unterstützung durch ©www.flora-toskana.de
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