Winterschäden ... wie sieht es bei euch aus??

 
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Scrooge

Mich hat's diesen Winter nicht sooo schlimm erwischt.
Bei der Überwinterung im Haus ist erstaunlich wenig kaputt gegangen.
An wichtigen Pflanzen eigentlich nur zwei Sachen: die Seidenpflanze von Mel hat die zweite Überwinterung nicht überlebt - da habe ich aber den Verdacht, daß da im Spätsommer schon Spinnmilben am Werk waren; und der Streptocarpus von Pokkadis - aber der wollte sich bei mir nie so recht wohl fühlen. Ansonsten habe ich eine Chili eingebüßt - da habe ich mir mit einem zu kleinen Topf das "richtige" Gießen unnötig schwer gemacht; aber von der Chili habe ich noch ein zweites Exemplar. Der Rest ist kleinkram - ganz viele identische Cremnosedum-Ableger (davon habe ich auch noch einen Rest), zwei Micro-Hibisken und Rhispalis von der Resterampe (die waren quasi schon vorher tot); das war's im wesentlichen. Meine Jurassica habe ich noch relativ gezielt vertrocknen lassen.
Mein Avocado ist wohl auch endgültig am Ende, aber die plagt ja seit Jahren irgendein mysteriöser Pilz.

Draußen hingegen habe ich alle nicht ausgepflanzten Fatshederas eingebüßt (die alle in viel zu kleinen Töpfen standen);
zu kleines Gefäß war wohl auch die Ursache für den Verlust eines Storchschnabels. Auch kleine Rosen in Töpfen sind draufgegangen.
Trotz sehr großen Kübels ist überraschend eine Walzenwolfsmilch bei mir eingegangen, die den vorherigen Winter problemlos überstanden hatte.

Meine Liriope muscari sieht (trotz Winterschutz) auch nicht so aus, als wollte sie noch mal wiederkommen. Für den horrenden Preis, und hohe Empfindlichkeit, ist die Pflanze einfach nicht attraktiv genug, als das es sich lohnen würde, sie zu kaufen.


Zu dem traurigen Gesamtbild meiner Freilandkakteen hatte ich an anderer Stelle ja schon mal etwas geschrieben - erst viel zu lange zu warmes Wetter, und dann plötzlich die sibirische Kälte.....

Außerdem habe ich beim "Experimentieren" draußen wieder einmal Sedum palmeri verloren, sowie eine von zwei Sinocrassulas.




Von den in der Garage überwinterten Pflanzen scheinen die Fuchsien nicht wiederkommen zu wollen (zum ersten Mal); und die Peppinos auch nicht. Bei all denen gilt aber, daß ich sie im Herbst/Winter extrem lange bei sehr niedrigen Temperaturen draußen gelassen hatte - das mag mit dazu beigetragen haben.
Unter den "Garagenkindern" ebenfalls hopps gegangen sind zwei Mini-Kamelien und mehrere Heben von der Resterampe. Aber die sind alle nach Ende des Winters plötzlich krank geworden und tot umgefallen, als sie schon draußen standen - vielleicht waren sie auch beim Kauf schon nicht mehr ganz gesund.
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eklaus

So wie´s aussieht, muss ich auch über erhebliche Schäden klagen. Sogar meine Rosen hats etwas erwischt, die sonst ziemlich robust sind.
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daylily

Oh ja, meine Schwiegermutter musste 5 riesige Rosen roden, denen kein Neuaustrieb mehr zu entlocken war.
Die Schmetterlingsflieder sind bodeneben abgefroren und bei den Stauden habe ich den Verlust eines großen Rittersporns zu beklagen und bei den Taglilien in den Töpfen circa 2/3 Totalausfall. Das tut weh!

Eine Pelargonie und eine Fuchsie haben es auch nicht geschafft.
Beim Sumpf-Hibiskus hab ich die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben, aber bis jetzt treibt er noch nicht.
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July

Winterschäden in dem Sinne habe ich nicht. Aber irgendwie habe ich meine Kakteen falsch überwintert. Seit 5 Jahren stehen sie am selben Ort im Winter (Treppenhaus: trocken, hell und kalt) und in diesem Jahr blüht keine einzige Mammillaria... ich bin not amused und etwas geschockt...

Aber ganz ehrlich: Solange der Kaktus noch am Leben ist, kann ich auch einmal auf Blüten verzichten.. ich versteh's nur nicht
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Sylvi Grün

Hallo,

bei mir sind auch die großen Kletterrosen ( die genauso wie jedes Jahr eingepackt waren) sehr weit herunter gefrohren... .....und komisch eben..... wie hier schon paar mal erwähnt auch die älteren Exemplare

LG

Sylvi
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Loony Moon

Naja, die erfrorene Kletterrose war noch nicht soo groß und alt ... eher noch so Kita -Stadium. Davon mal abgesehen, die älteren Exemplare hatten auch alle mit dem Überleben zu kämpfen, treiben jetzt aber brav wieder durch. Und die Verlustkletterrose ... mein Göttergatte will eh die Pergola neu machen. Insofern nicht ganz soo ein Verlust.
Wenn die enue Pergola steht, kommen auf jeden Fall ein paar neue Ranker dran.



Aber große Rosen roden ... zumal die bei mir fast in der Mauer standen ... ich glaube, da komme ich nur mit einem Preßlufthammer ran. Bei dem Versuch mit Grabegabel ging nix. Geht es auch, wenn man etliche Jährchen den Boden ruhen lässt und irgendwann so nach 5-7 Jahren wieder Rosen pflanzt??
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Cunia

Bei uns sind auch fast alle Rosen sehr weit runtergefroren. Ein Freilandhibiskus scheint es nicht überlebt zu haben, obwohl der schon ziemlich alt war. Genauso wie einige Gräser vorm Haus.
Aber am allermeisten schmerzt mich meine Passi "Lady Margret", die ich erst letztes Jahr nach langem Warten bekommen habe und so stolz drauf war!

Zwei Judasbäume und meine Engelstrompte hat dann der späte Frost noch mal erwischt, als sie schon frisch getrieben hatten. Eine kalte Nacht und die ganze Pracht war hin. Zum Glück treiben die mittlerweile wieder neu aus!

Gruß
Cunia
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only_eh

Ich fühle mit Euch

Meine Indoor-Überwinterungstoten hab ich ja früher schon aufgezählt. Jetzt hab ich auch ein Resultat, was draußen diesen unmöglichen Winter nicht überstanden hat. Meine Chrysantheme und meine Hängeglockenblumen sind tatsächlich tot. Ich faß es nicht, die Pflanzen haben schon mehrere Winter draußen ohne jeden Schutz überstanden. Die Christrose ist Matsch, da ist nix mehr zu retten gewesen, ein Teil meines Sedums sieboldi ist ebenfalls Matsch, der andere Teil treibt kümmerlichste Rosetten aus. Das bereits mehrere Jahre alte Sphagnum in meinen Moorkästen hat diesen Winter nicht überlebt und dabei gleich fast meinen gesamten Bestand an winterharten Sonnentauarten ins Jenseits mitgenommen. Wenn ich mit allem gerechnet hätte, aber das hat mich echt umgehauen

Liebe Grüße
Eve
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Canica

Jetzt isses wirklich deutlich einschätzbar: Sämtliche Sommerflieder, eine Magnolie, den Holunder 'Haschberg' und den Ginster hat es dahin gerafft. Da kommt nichts mehr. Ein Gartenhibiskus hat bisher noch nicht wieder ausgetrieben, da sehe ich auch schwarz.
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BigMama

Bei mir hat es auf den letzten Meter die Amethyst umgehauen. Hatte noch vor drei Wochen noch geblüht. Dann der Streß mit der Konfirmation, ich krank geworden (Krankenhaus, Verdacht auf notwendige OP), Überstunden auf der Arbeit, Kinder, etc und irgendwie hat sie immer mehr abgebaut. Als wir sie am Samstag dann rausstellen wollten war klar: sie ist von unten nach oben gestorben. Warum auch immer.

Dafür hat auf dem Balkon allen Ernstes der Virginiatabak, den ich vergessen hatte, überwintert. Wußte gar nicht, daß ausgerechnet der das aushält.

Sheila
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Lubka1974

mein Sommerflieder hat auch lange wie tot ausgesehen, nun treibt er von unten fleissig aus . Kann ich den Rest ( die Zweigen sind innen grün) abschneiden? Meine Oleander sind alle nackig, oder ich habe sie "frisiert", weil sie ziemlich starken Frost abbekommen haben. Aber ich lasse sie noch stehen, vielleicht kommt da noch was.
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rose45

Eine Kiwipflanze ist erfroren, dann meine winterharte Fuchsie , 2 Sommerflieder, viele Stauden und etliche Rosen. Und noch ein sehr alter Weinstock.
So viele Winterschäden hatte ich noch nie, aber der Kahlfrost......

VG
rose45
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Rose23611

 [M]
ich melde

5 rosen sind hin 2 sommerflieder tot, 2gartenhibiskus dahin, einiger semperviven, 1 clematis

der gingko treibt langsam wieder aus

@rose45
den weinstock lass mal noch stehen, (dachte meiner wäre auch hin) aber er treibt ganz unten am alten holz wieder aus

@Lubka1974

warte noch mit schneiden
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MarsuPilami

bei mir sind nur 3 Plätze freigeworden:
Sommerflieder, Lavendel, Sempervivum (sind aber schon wieder belegt worden)
der Euonymus scheints geschafft zu haben, und auch die GartenHibis haben jetzt Grünzeug an
leider hat aber auch alles an Unkraut überlebt, was es so gibt
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rose45

@Rose23611 guck mal, ich glaub, da kommt wirklich nichts mehr (Weinstock). So sieht der ganze Stamm aus,
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