danke Beatty. Ich habe auch gerade einen riesen Schrecken bekommen, als ich gelesen habe, dass Wasserpflanzen in den Bach geworfen werden. Das kann wirklich fatal ausgehen!!
Man denke nur an die
Kanadische Wasserpest...
Anscheinend gibts schon Probleme mit der Wasserhyazinthe und der Wasserschraube (Vallisneria), die an manchen Stellen alles zuwuchern.
Oft glauben manche Menschen auch, dass sie der "Natur helfen" wollen und setzen ein paar schöne Wasserpflanzen an einem See aus (wie zB die Seerosen oder so)... anscheinend sind die meisten Seerosen- und Teichrosenvorkommen nicht autochton, sondern angesalbt!!!
Auch stark gefährdete Pflanzen (wie die Drachenwurz, Schwanenblume usw) werden häufig zum Kauf angeboten. Diese sollte aber auf keinen Fall in die freie Natur gelangen!!! Das wäre keine "gute Tat", wie man vermuten könnte. Das liegt auch vor allem in der Genetik der Pflanzen. In schlimmen Fällen könnte es durch genetische Inkompatibilität der Pflanzen (der heimischen und angesalbten) dazu kommen, dass keine fertilen Nachkommen mehr erzeugt werden und die Pflanzen dadurch am Standort aussterben. Also sind kurzfristig dann mehr Pflanzen da, langfristig aber nicht. Wenn die Nachkommen nicht gerade steril sind, kann es aber auch sein, dass sie stark geschädigt sind oder eine geringere Fitness (im evolutionsbiologischen Sinn) ausweisen und verloren gehen.