Vergeiltes, halb vertrocknetes, blühendes Brutblatt - tun? - Pflegen & Schneiden & Veredeln - GREEN24

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Vergeiltes, halb vertrocknetes, blühendes Brutblatt - tun?

Die richtige Pflanzenpflege, Pflanzenschnitt, Veredelung ...
Worum geht es hier: Richtige Pflanzenpflege, schneiden und veredeln...
Die richtige Pflege von Pflanzen umfasst das Düngen (welcher Dünger und wie oft düngen), Schneiden (wie schneiden und wann wird geschnitten), Wässern (wieviel Wasser und wie oft gießen), Standort der Pflanze (wieviel Licht oder Schatten), Boden (welche Erde oder Substrate), Überwinterung (wie überwintern und bei welchen Temperaturen, winterharte oder nicht), Veredelung (welche Technik zum veredeln, okulieren, anplatten oder pfropfen).
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Hallo Leute,
heute habe ich von meiner Oma dieses Brutblatt mitgebracht. Sie zieht gerade aus ihrem Haus in ein betreutes Wohnen, da haben ein paar Pflanzen schon ganz schön gelitten.
Das Brutblatt ist total vergeilt, halb vertrocknet - und blüht. Es stand draußen und vorher sehr trocken. Nach dazu wächst es in einer extrem flachen Schale.
Dass es umgetopft werden muss, ist klar. Aber lohnt das überhaupt noch? Soll ich es besser in die Tonne klopfen und mir ein neues aus einem der Ableger an den Blättern ziehen? Wie würdet Ihr vorgehen?
Bilder über Vergeiltes, halb vertrocknetes, blühendes Brutblatt - tun? von So 20 Mär, 2011 16:21 Uhr
brutblatt_1.jpg
brutblatt_2.jpg
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BeitragSo 20 Mär, 2011 16:26
Hallo Sandra !
Ich würde das vertrocknete abmachen und sie erstmal ein bischen gießen.
Dann würde ich erstmal abwarten wie sie sich entwickelt und mich an der Blüte erfreuen.
Die Kindel kannst Du derweil ja schon einpflanzen :-)
Lg Sandra
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BeitragSo 20 Mär, 2011 16:30
Wegschmeißen würde ich es nicht.
Kalanchoen sind extrem regenerativ.

Ich würde:

Umtopfen und dann erstmal regelmäßig wässern und sobald es wieder einigermaßen wächst - sprich sich erholt hat würde ich es evtl 2/3 stutzen. Dann müsste das relativ schnell wieder einigermaßen aussehen.

Aber im Endeffekt muss man halt entscheiden, ob man sich die Mühe machen will.

*edit* erstmal nur offensichtlich! vertrocknetes entfernen. Sukkulenten können die Blätter ganzschön schrumpeln lassen, aber sobald es genug Wasser gibt ist alles wieder prall und wird auch wieder grün.
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BeitragSo 20 Mär, 2011 16:32
Hallo!
Na, wegschmeißen widerstrebt mir ja auch.
Dann topfe ich heute oder morgen mal um, gegossen habe ich schon. Ich bin kein Kalanchoe-Experte - um welche Art handelt es sich hier eigentlich? Und welches Substrat mag es am liebsten?
Vertrocknetes abmachen wird schwierig, dann hat es irgendwie keine Blätter mehr. Ich lasse das mal so hängen und gucke, was passiert. Das kann doch auch nach draußen, oder?
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BeitragSo 20 Mär, 2011 16:34
Dürfte Kalanchoe daigremontiana sein - die Goethepflanze.

Hab ich auch. Ist recvht anspruchslos und kann nach draußen.

Aber es vergeilt total schnell. Ich hab es diesen Winter bei ca 15 Grad und unter Zusatzbeleuchtung überwintert und kaum gegossen, dennoch ist es vergeilt.
Außerdem reagiert es auf ein zuviel an Dünger/Wasser mit so komisch eingerollten, deformierten Blättern.

Ich werde es also diesesJahr viel kälter überwintern, würde ich dir auch empfehlen. :)
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BeitragSo 20 Mär, 2011 16:37
Hallo!
Danke für die Infos. Das krieg ich hin - die kalte Überwinterung meine ich. Der WG ist ja nicht geheizt. Da stelle ich sie jetzt auch einfach mal rein.
Ansonsten: umtopfen, leicht gießen, warten, schneiden. :-) Merci!
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BeitragSo 20 Mär, 2011 16:40
ICh würde mit dem Umtopfen und Gießen vorsichtig sein. Habe schon mehrere Pflanzen verloren, weil ich zu schnell nach dem Umtopfen gegossen hatte. Da sind die Wurzeln wohl doch verletzt und sie sind gefault :cry:
Zudem scheint es ihm ja nicht so schlecht zu gehen, da es ja eine Blüte angesetzt hat. Ich würde erst nach der Blüte udn etwa Erholungszeit umtopfen :-k :-k
Es kann auf jeden Fall im Sommer (also wenn kein Froste mehr ist) nach draußen.
Erde: durchlässig..
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BeitragSo 20 Mär, 2011 16:42
Hi!
Ich lasse mich gerne beraten - habe ja keine Ahnung.
Aber die Schale ist wirklich sehr, sehr flach. Keine 8 Zentimeter. Und wenn ich sie mehr oder minder komplett mit Wurzelballen und alter Erde in einen tieferen Topf setze? Mit dem Gießen kann ich gerne vorsichtig sein. Der WG ist ja auch noch recht kalt. :-k
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BeitragSo 20 Mär, 2011 16:43
Ja, ich stimme dir zu - könnte ein Risiko dabei sein.
Ich würde es wohl auch nicht umtopfen UND gleichzeitig gießen.

Entweder gießen, warten, umtopfen, warten, gießen

oder

Umtopfen, warten, gießen.

Wobei ich vermutlich ersteres machen würde.
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BeitragSo 20 Mär, 2011 16:47
:-k Sonst gießen,abtrocknen lassen, komplett in neuen Topf, wenn Erde feucht, dann erst abtrocknen lassen und nach 2 Wochen gießen :-k
Allerdings ist sie dann schon neu umgepflanzt auch wenn sie sich nicht mehr erholt ... :-k
Sonst kannst Du ja auch erstmal ein bischen Dünger ins Gießwasser machen-dann hat sie Nährstoffe ohne Umtopfaktion und das kann sie mit der Blüte ja gut gebrauchen..
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BeitragSo 20 Mär, 2011 16:59
Man kann ja beim umtopfen paar Kindel untenrum verteilen - dann wächst in dem Topf in jedem Fall was weiter, auch wenn die Mutterpflanze in die ewigen Kompostgründe eingeht :D
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BeitragSo 20 Mär, 2011 17:13
Hallo!
Also gegossen hatte ich schon. In der ganzen Schale wachsen zwischen den Steinen Kindel. Die würde ich dann einfach mitumsetzen.
Ich lasse die Gute nun einfach mal wieder ein bisschen Kraft tanken und topfe sie erst später um. Sicher ist sicher. Gedüngt habe ich jetzt noch nicht. Ich finde das mit der wenigen Erde schwierig zu dosieren. Außerdem habe ich nur uralten Grünpflanzendünger hier. Ob der geeignet ist?

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